The Room 2: Zweiter Teil des wunderschön-mystischen Puzzle-Spiels im Test

Da gibt es am berühmt-berüchtigten Spiele-Donnerstag ja mal wieder einen echten Knaller zu vermelden: The Room 2 ist soeben erschienen – außerdem gibt es heute GTA San Andreas und LEGO Star Wars, dazu aber später mehr.

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Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, und haben das Spiel, das zum Preis von 4,49 Euro im deutschen App Store geladen werden kann, bereits angesehen und einem kleinen Test unterzogen. Für den Download solltet ihr euch etwas Zeit nehmen, denn The Room 2 (App Store-Link) nimmt auf eurem iPad nach der Installation etwa 390 MB in Anspruch. Vorerst erscheint nur die Tablet-Variante des Games, eine iPhone- und Android-Version soll Anfang des nächsten Jahres folgen.

Wer schon den ersten Teil von The Room gespielt hat, wird sicherlich auch gleich mit der Fortsetzung etwas anfangen können. Nach der Installation der knapp 400 MB großen Datei lassen sich insgesamt drei verschiedene Profile einrichten, so dass auch Freunde oder andere Familienmitglieder ihre eigene Rätselreise starten können. Ebenfalls lassen sich in den Optionen Hinweise entweder aktivieren oder deaktivieren, je nachdem, ob man bereits ein Puzzle-Profi ist, oder noch auf gelegentliche Hilfe angewiesen ist.

The Room 2 ist vollständig in deutscher Sprache lokalisiert worden, und so kann man auch direkt ins Spielgeschehen einsteigen. Wie schon in der Vorgängerversion befindet sich der Nutzer in einem düsteren Raum, in dem allerhand seltsame Tische und Säulen mit Objekten, Truhen und Kisten platziert sind. Die Aufgabe des Gamers ist es nun, nacheinander wichtige Hinweise und kleine Objekte zu sammeln, um diese im späteren Spielverlauf zum Öffnen oder Vervollständigen von verschlossenen Truhen oder zur Lösung eines Rätsels zu verwenden.

Von großer Hilfe ist dem Spieler von The Room 2 dabei ein sogenanntes Okular, dessen Bestandteile zu Beginn auch erst einmal gefunden werden müssen. Befindet es sich im Inventar, lässt sich die Umgebung damit aus einem anderen Blickwinkel betrachten, und einige Eigenarten werden sichtbar, die mit bloßem Auge sonst nicht erkennbar gewesen wären. Beispiele sind Fingerabdrücke, die durch das Okular sichtbar werden – so weiß man, auf welche Buttons man drücken muss, um eine Aktion auszulösen. Weiß man aber trotzdem einmal nicht weiter, hilft ein kleines Hinweis-Feature im Spiel, um weitere Tipps zu erhalten. Wie eingangs schon erwähnt, können diese allerdings auch in den Optionen deaktiviert werden, sollte man den Wunsch verspüren, The Room 2 ohne fremde Hilfe bewältigen zu wollen.

Großartige Umgebungen, gewöhnungsbedürftige Steuerung

In einem kurzen Tutorial wird zu Anfang übrigens auch die Steuerung und Navigation innerhalb des Spiels erklärt. The Room 2 bedient sich dabei ganz einfachen Fingertipp- und Pinch-to-zoom-Gesten. Um beispielsweise ein Objekt, zum Beispiel eine Truhe, näher ansehen zu können, genügt ein Doppeltipp auf die Kiste, und sie wird hereingezoomt. Über Wischgesten nach links, rechts, oben und unten lässt sich das Objekt dann drehen, um alle Seiten genauer zu betrachten. Will man sich wieder aus weiterer Entfernung im Raum umsehen, zieht man Daumen und Zeigefinger zusammen, und die Ansicht erscheint etwas weitwinkliger. Die gesammelten Objekte aus der Inventarliste, die sich am linken Bildrand befindet, können per Drag-and-Drop direkt auf für sie bestimmte Plätze gelegt werden. Sollte das Objekt oder Bauteil nicht passen, erscheint am unteren Bildrand eine Meldung, die dies bestätigt.

Trotz dieser relativ einfachen Steuerung ist mir an einigen Stellen aufgefallen, dass The Room 2 etwas an Präzision hinsichtlich der Navigation vermissen lässt. Beim Heranzoomen und Lesen von einigen Notizen, die sich auf einem der Tische befanden, war es teils schwierig, über die Gesten die richtige Ansicht zu bekommen. Aber nach einiger Gewöhnung gehen die Standard-Gesten sehr gut von der Hand, und es macht sehr viel Spaß, sich in den düsteren, aber brilliant gestalteten Umgebungen umzusehen und nach Hinweisen zu suchen.

Denn wie auch schon im Vorgänger-Spiel erwartet den Nutzer eine wirklich toll gemachte, liebevoll gestaltete Grafik, die insbesondere auf meinem iPad 4 mit Retina-Display gestochen scharf und sehr atmosphärisch daher kommt. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass das Game nicht unbedingt zu den leichtesten seiner Zunft zählt – trotz der eher allgemein gehaltenen Hinweise bedarf es einiges an Hirnschmalz und vielleicht auch kleinerer Frustrationen, um die Rätsel nach und nach lösen zu können und entsprechende Hinweise zu finden. Insgesamt können wir für The Room aber auf jeden Fall eine Download-Empfehlung aussprechen, und zwar nicht nur für die Nutzer unter euch, die sich für Rätsel- und Puzzle-Games begeistern können. Solltet ihr das Game schon angespielt haben und partout nicht weiter wissen, könnt ihr eure Fragen gerne in den Kommentaren posten.

Kommentare 37 Antworten

  1. Ich fand den ersten Teil auch spitze! Allerdings war ich glaub ich trotz Arbeit in 2 Tagen durch. Da ist der Preis schon ziemlich hoch. Aber was solls 🙂 Werd es wahrscheinlich doch kaufen 🙂

  2. Wie sieht es mit der Spielzeit aus? Teil hatte ich sehr schnell durch und war etwas enttäuscht. Habe den ersten Teil zum Glück für 0,89€ ergattert sonst hätt ich mich echt geärgert :/

    1. Da ich den Titel auch erst gestern zum Vorab-Review bekommen habe, konnte ich das Game in der Kürze der Zeit noch nicht durchspielen. Laut den Entwicklern soll es aber weitaus umfangreicher als der erste Teil sein.

    1. Ein zusätzlicher Level wurde schon vor einiger Zeit als Update für The Room 1 veröffentlicht.
      Übrigens meine ich gerade gesehen zu haben, dass der erste Teil heute kostenlos ist. Zugreifen! 🙂
      Ich finde teil 2 auch teuer und hoffe er ist länger als Teil 1.
      Kaufen werde ich ihn mir wohl auf jeden Fall.

  3. Mir fehlen die Worte??
    Hut ab.. Vor Menschen mir so viel Fantasie ,, leider wieder zu kurz.
    Wars das ist das, das Ende ???? Gibt es in Zukunft ein the room drei ???

    1. Links auf der Kiste wo man die Uhr sieht ist ein Regler den musst du schieben und dann kommt ein aufziehschlüssel hervor und weiter gehts.
      Ich hoffe ich konnte dir helfen.
      LG Eddie

  4. Ich hänge bei der goldenen Truhe, die sich durch den Spiegel verwandelt habe. Es heisst ich soll den Dolch in einen Schlitz aus der ersten Truhe (der goldenen?) stecken. Ich finde aber keinen Schlitz der passt. Hilfeee

    1. Hallo! Du musst die Kiste mit dem Code, der neben dem Eingang im Sand zu finden ist, wieder mit dem Spiegel in die „goldene Truhe“ zurückverwandeln! Dann erscheinen die Diamanten wieder! Viel Spass beim Weiterrätseln!!!

  5. Das Spiel ist überaus interessant, die Grafik toll und die Maschinen und Apparate phantasievoll gestaltet. Der größte Minuspunkt ist der Preis. Für über € 4.– so kurzes Gamevergnügen finde ich einfach nicht angebracht. Wartet also bis der Preis gesenkt wird.

  6. hilfe/ sitze im raum fest mit der fotokamera. bild hab ich bereits geschossen und sekretär koste geöffnet. allerdings hab ich die schreibmaschine noch mit fehlenden teilen. die glasvitrine ist verschlossen und die kiste auf dem tisch mit der glocke weiss ich nicht wie bedienen. kann mir jemand helfen? dankeschööön

      1. Hallo… Hab die Lösung… Auf dem Sekretär links liegt ein Objekt, wobei man das goldene Teil in der Mitte „befreien“ muss… Sieht aus, wie der Griff auf der Vorderseite des Sekretäres…. Dann auf die Leerposition a.d. Vorderseite, umdrehen und eine Schublade öffnet sich ….

  7. Schade,stürzt auf dem ipad2 nach dem ersten Kapitel ab. Man kommt einfach nicht weiter. Auch eine Neuinstallation half nichts.
    So macht das Ganze keinen Spaß.

  8. Tolles Spiel. Doch bei mir stürzt es ab Kapitel 6 ab. Neuinstallation hat nichts gebracht. Ich komm über den Start nicht mehr hinaus…. Schade ums Geld.

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