VinylizeMe: Vintage-Plattencover selbst entwerfen und verschicken

Auch wenn in meiner Jugend bereits Musikkassetten statt Schallplatten das Maß aller Dinge waren, gefällt mir doch die Ästhetik der alten Plattencover.

Es gibt da ein besonders schönes Beatles-Poster, auf dem alle Plattencover der Alben der Fab4 aus Liverpool zu sehen sind. Wer sich dieses oder andere Schallplatten-Hüllen der 60er Jahre einmal näher angesehen hat, wird das eigenwillige, aber liebevolle Grafikdesign sicher auch sofort ins Herz schließen.


Mit der am 30. August erschienenen App VinylizeMe (App Store-Link) für iPhone und iPod Touch kann man nun sich selbst auf eine Vielzahl von bestehenden Plattencover-Templates platzieren. VinylizeMe ist im deutschen App Store für 1,59 Euro erhältlich und benötigt 27,2 MB eures Speicherplatzes – ein Download aus dem mobilen Datennetzwerk ist damit also auch möglich.

Nach dem Download von VinylizeMe wählt man zunächst eines von 11 verschiedenen, vorkonfigurierten Cover-Templates aus, die dem eigenen Verwendungszweck am besten genügen. Nach und nach kann man dann das Plattencover mit eigenem Inhalt füllen, so etwa – je nach verwendetem Template – mit ein bis drei Fotos. Diese können entweder aus der Camera Roll importiert, aber auch direkt mit der Kamera des Geräts geschossen werden.

Auch stehen in VinylizeMe ebenso 11 Header bereit, mit denen sich der obere Rand des Covers verschönern lässt – auf alten Plattenhüllen deuteten diese Teile des Covers die Tonqualität der Scheibe an. Selbstverständlich lässt sich auch die Beschriftung in Farbe und Text anpassen. Besonderer Clou: In den Einstellungen im Hauptmenü kann man den Schriftzug des Plattenlabels konfigurieren, so lässt sich dort ein „Meltone“ oder „Appletone“ daraus machen.

Die fertigen Werke können für eine besonders hohe Authentizität noch mit einigen Rissen, Flecken oder anderen Abnutzungserscheinungen versehen werden, und sind dann bereit, um in der Camera Roll gespeichert zu werden. Auch möglich ist ein Linkversand des Covers per E-Mail oder ein Teilen bei Facebook, Twitter oder Flickr. Auch wenn einige Prozesse bei der Bearbeitung auf meinem iPhone 4 etwas träge sind und die App nur in englischer Sprache bereit steht, macht das Experimentieren mit Fotos, Beschriftungen und alten Covern eine Menge Spaß – und das sicherlich nicht nur den älteren Semestern.

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