Vocolinc LS1: HomeKit-LightStrip kann in vielen Punkten überzeugen

Den Vocolinc LS1 haben wir euch schon vor ein paar Wochen kurz vorgestellt. Jetzt haben wir den LED-Streifen mit HomeKit-Unterstützung selbst ausprobiert.

Vocolink LS1 Verpackung

In Sachen smartes Licht setzen wir zumindest bei uns Zuhause voll auf Philips Hue, unter anderem macht sich das ja auch im Hueblog bemerkbar. In unserem kleinen Büro konzentrieren wir uns derweil auf smartes Licht via HomeKit, mittlerweile haben wir von LIFX und Osram zahlreiche Lampen und auch einen LightStrip im Einsatz. In den letzten Wochen gab es gleich doppelten Zuwachs.


Eigentlich wollten wir euch ja den smarten LED-Streifen von Koogeek vorstellen, doch der Hersteller hat anscheinend Produktionsschwierigkeiten. Zwar hat uns unser Testmodell bereits erreicht, auf Amazon ist das Teilchen aber noch nicht wieder bestellbar. Ganz anders sieht es bei der Konkurrenz aus: Der Vocolinc LS1 erreicht euch innerhalb von ein bis zwei Tagen.

Auch bei diesem Modell handelt es sich um einen LED-Streifen mit HomeKit-Zertifizierung, der von einem asiatischen Hersteller deutlich günstiger angeboten wird als die Markenware von Osram. Während man für den Osram Smart+ Flex mit HomeKit-Unterstützung 69,99 Euro bezahlen muss, kostet der Vocolinc LS1 gerade einmal 42,99 Euro.

Vocolinc LS1 punktet mit sehr guter Farbwiedergabe

Einige Einschränkung muss man allerdings in Kauf nehmen: Eine ordentliche Rechnung samt Mehrwertsteuer darf man wohl nicht erwarten, der Support ist ambitioniert, aber hat sicherlich eine andere Muttersprache. Wer damit kein Problem hat, bekommt allerdings ein technisch sehr gut ausgestattetes Gerät.

Im Gegensatz zum Leuchtstreifen von Osram funkt der Vocolinc LS1 per WLAN. Zwar nur im 2,4 GHz Netzwerk, so aber mit deutlich höher Reichweite und auch besserer Schaltgeschwindigkeit als per Bluetooth. Und auch im Vergleich zum Koogeek-Leuchtstreifen, der sogar mit der gleichen Funktechnik ausgestattet ist, reagiert der Vocolinc LS1 schneller.

Vocolink LS1 Detail

Mit einer Helligkeit von 1.100 Lumen und bald auch der Möglichkeit, Verlängerungen anzuschließen, sticht der Vocolinc LS1 die hier im Text genannte Konkurrenz deutlich aus. Riesige Vorteile können wir dem Leuchtstreifen bei der Darstellung von weißen Farbtönen bescheinigen. Hier sind die Lichtfarben deutlich besser als beim Koogeek-Leuchtstreifen. Man könnte schon fast von einem Unterschied wie Tag und Nacht sprechen. Erklärt werden kann das durch die Tatsache, dass Vocolinc auf zwei LEDs für Weißtöne und Farben setzt, während bei Koogeek alles in einem Element verpackt ist.

HomeKit-LED-Streifen ist auch für den Außenbereich gerüstet

Und es wird sogar noch besser: Der Vocolinc LS1 ist, abgesehen von Netzteil und Controller, nach IP67-Norm wasserfest. Solltet ihr das Kabel irgendwie nach innen legen können, steht einem Einsatz im Außenbereich nichts entgehen. Der Preis dafür ist leider ein sehr klobiges Design, denn mit einer Breite von 15 Millimetern ist der LED-Streifen deutlich breiter als die Konkurrenz. Der Koogeek LS1 wirkt mit 10 Millimetern schon fast schmächtig, auch der Philips Hue LightStrip ist mit 12 Millimetern schlanker.

Vocolink LS1

Als kleinen Bonus zur HomeKit-Unterstützung hat der Vocolinc übrigens auch Alexa integriert. Dazu ist allerdings die zumindest zeitweilige Installation einer App samt Registrierung erforderlich, damit der passende Skill in der Alexa-App aktiviert werden kann. Danach ist der Vocolinc LS1 nicht mehr nur über Siri, sondern auch mit Alexa per Sprache steuerbar.

Insgesamt liefert der Vocolinc LS1 viele positive Aspekte und gut ausgestattete Hardware zum fairen Preis. Wir sind schon gespannt, wann es die Verlängerungen in den Handel schaffen – damit dürfte der LED-Streifen noch einmal eine Ecke interessanter werden.

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Kommentare 6 Antworten

  1. Auf mich macht dieses Produkt einen besonders guten Eindruck. Mich würde es interessieren ob man es auch einfach mit anderen LED Strips verbinden kann.

  2. Wie lang ist denn das Zuleitungs-Kabel?
    Auf Amazon steht ja was von 1,2 m und dann nochmal 1 m.
    Heisst es, dass es insgesamt 2,2 m sind mit dem „WLAN“ Teil in der Mitte?

      1. Leider ein bisschen doof die Aufteilung. Bei einem Schrank von 2-2,40m Höhe baumelt der Controller in der Mitte und muss wahrscheinlich befestigt werden. Besser wäre es gewesen wenn die Zuleitung zum Strip 2-2,5 m lang wäre.

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