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Was eine Rennstrecke mit diesem Blog zu tun hat

Am Wochenende erfülle ich mir einen Traum

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Formel 1 Rennen in Zandvoort

Zum Start in die neue Woche möchte ich mir die Zeit für ein paar persönliche Worte nehmen, denn ab Donnerstag steht für mich ein ganz besonderer Trip bevor. Es geht zum Formel-1-Rennen nach Zandvoort. Einer Rennstrecke, ohne die es diesen Blog wohl nicht gegeben hätte. Wenn ihr Lust auf ein paar persönliche Worte habt, dann lest euch diesen Artikel gerne durch.

Angefangen hat alles in den 90er-Jahren. Damals war ich regelmäßig in den Oster- und Sommerferien mit meiner Großmutter, meiner Schwester und einigen anderen Familienmitgliedern im Urlaub in Zandvoort. Immerhin war das für uns der direkteste Weg zum Meer.


Das war mein erstes Autorennen

1999, damals war ich noch nicht ganz 13 Jahre alt, infizierte ich mich dann mit dem Rennsport-Virus. Wir waren Anfang August in Zandvoort und die halbe Stadt war mit Werbung für das „Marlboro Masters“ tapeziert. Ein internationales Formel-3-Rennen mit dem Tabakkonzern als Hauptsponsor. Der hat auch dafür gesorgt, dass bekannte Motorsport-Mannschaften in Zandvoort Demo-Runden drehten: Max Biaggi und Carlos Checa mit ihrer Yamaha aus der Motorrad-Weltmeisteschaft, Tommi Mäkinen mit seinem Mitsubishi Lancer und auch die Scuderia Ferrari aus der Formel 1. 1999 nach dem Beinbruch in Silverstone leider ohne Michael Schumacher, stattdessen mit Testfahrer Luca Badoer und Ersatzfahrer Mika Salo.

Und daraus wurde dann appgefahren…

In den kommenden Jahren habe ich dann jeden Zandvoort-Urlaub genutzt, um an die Rennstrecke zu gehen. Natürlich zu weiteren Auflagen des „Masters of Formula 3“, aber auch zu kleinen nationalen Rennwochenenden, etwa den „Paasraces“ am Osterwochenende. Irgendwann, ausgestattet mit der ersten Kamera und den ersten Kenntnissen in HTML und dem Bau von Webseiten, habe ich meine Eindrücke dann im Internet festgehalten. Angefangen hat das Ganze mit einer kostenlosen .tk-Domain, später ist dann racereport.de daraus geworden. Leider habe ich keinen Screenshot mehr für euch, wie das damals ausgesehen hat.

Irgendwann wollte ich mich mit einem Internet-Kollegen zusammentun, um eine größere Webseite an den Start zu bringen. Genau zu diesem Zeitpunkt, ich müsste 18 oder 19 Jahre alt gewesen sein, haben mich die Macher von adrivo.com, heute motorsport-magazin.com kontaktiert. Ob ich nicht Lust hätte, für sie zu schreiben und tatsächlich etwas Geld zu verdienen?

2011 sah ich noch jung und frisch aus…

Während meine Freunde aus der Schule am Wochenende oder Abend im Supermarkt Regale eingeräumt haben, habe ich am Wochenende Berichte über Autorennen geschrieben. Und ich bin dann später auch bei etlichen Rennen vor Ort gewesen, insbesondere bei der DTM. In dieser Zeit habe ich viele tolle Sache erlebt, bin Renntaxis gefahren und sogar bis nach Long Beach in die USA gekommen. Ein besonderes Highlight war es für mich aber immer, wenn es nach Zandvoort ging.

In dieser Zeit habe ich quasi das Schreiben gelernt. Und als Freddy mir dann in der Uni sein neues iPhone 3GS präsentierte, nahm das Schicksal seinen Lauf. Was dann ab 2010 passierte, habt ihr dann ja selbst mitbekommen…

2026 schließt sich der Kreis

Ich erinnere mich noch daran, wie ich während meiner Schulzeit in langweiligen Schulstunden Skizzen des Circuit Park Zandvoort angelegt und die Strecke so modernisiert habe, dass die Formel 1 dort fahren könnte.

Seit 2021 ist die Formel 1 dann tatsächlich wieder in Zandvoort unterwegs. Schon letztes Jahr hatte ich Tickets, damals kamen dann mit der Einschulung meines Sohnes und der IFA in Berlin zu viele Termine innerhalb von 8 oder 9 Tagen zusammen.

2026 findet der Dutch Grand Prix in Zandvoort zum vorerst letzten Mal statt. Und ich bin tatsächlich dabei. Für mich schließt sich damit ein Kreis, der bereits 1999 begonnen hat – und sicherlich auch dazu beigetragen hat, dass es diesen Blog hier heute gibt.

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Fabian
Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 11 Antworten

    1. Wir haben für Freitag bis Sonntag rund 300 Euro bezahlt, allerdings nur Stehplätze in den Dünen. Vorteil: Man kann verschiedene Kurven ansehen. Nachteil: Man hat keine festen Platz. Für Tribünenplätze hätten wir mindestens das Doppelte bezahlen müssen, nach oben offen.

      1. Das geht ja preislich noch. Darf man da sich einen Klappstuhl oder Ähnliches mitnehmen.
        Darf man nach dem Rennen noch auf die Strecke?

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