Yo.

13 Kommentare zu Yo.

Heute Vormittag haben wir überlegt, was wir mit „Yo.“, dem neuen Phänomen aus dem App Store, anstellen sollen. Eine schwere Sicherheitslücke hat uns die Entscheidung abgenommen.

YoInnerhalb von nur acht Stunden programmiert, vor einigen Tagen im App Store erschienen und mittlerweile unter den 20 meistgeladenen iPhone-Apps in Deutschland. Das ist „Yo.“ (App Store-Link). Es handelt sich um einen einfachen wie sinnlosen Messenger, mit denen man seinen Kontakten eine Botschaft auf den Lockscreen senden kann. Mehr als ein „Yo“ ist in „Yo.“ allerdings nicht drin. In den USA hat dieser Funktionsumfang dennoch genügt, um die App in die Top-10 der Download-Charts zu katapultieren.


Und nicht nur das. Nach mehr als einer Million Downloads hat sich „Yo.“ eine Risikokapital-Spritze in Höhe von rund 750.000 Euro sichern können. Risiko ist dabei das richtige Stichwort, denn die Entwickler haben bislang noch gar keine Idee, ob und wie sich mit „Yo.“ überhaupt Geld verdienen lässt. Letztlich ist aber jeder Nutzer, der die App nutzt, ein paar Cent wert.

Yo. gibt eure Telefonnummer weiter

Richtig spannend wurde es allerdings erst heute Mittag. Da ist nämlich bekannt geworden, dass „Yo.“ eine schwere Sicherheitslücke enthält. Wie Studenten aus Georgia herausgefunden haben, lässt sich mit einfachen Mitteln die Telefonnummer eines jeden Nutzers herausfinden, zudem können Push-Nachrichten mit einem beliebigen Text an wahllose Benutzer der App versendet werden.

Eine sichere App in nur acht Stunden zu programmieren, scheint also nicht möglich zu sein. Die „Hacker“ haben praktischerweise gleiche eine SMS an den Gründer Or Arbel gesendet, der sich mittlerweile gegenüber TechCrunch zu den Sicherheitslücken geäußert hat. „Einige Fehler wurden bereits behoben und an anderen Stellen arbeiten wir noch. Wir nehmen die Sache sehr ernst.“

Schade, dass man die Sache nicht vor dem offensichtlichen Erfolg der App in Angriff genommen hat. Immerhin: „Yo.“ liest nicht das eigene Adressbuch aus. Auf weitere persönliche Meinungen zu diesem nutzlosen Programm möchten wir an dieser Stelle allerdings verzichten. Nur eins noch: Den Download könnt ihr euch sparen.

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Kommentare 13 Antworten

    1. Ruft den Verfassungsschutz an! Da gibt es doch tatsächlich noch einen Blog, der seine eigene Meinung vertritt! Und dies auch noch gegen eine App, mit der man eventuell später noch viel Geld scheffeln kann! Sowas gehört doch mindestens nach Guantanamo, wenn nicht sofort hingerichtet!

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