iOS-Icon von SwitchBot

SwitchBot bringt KI-Assistenten kata ins Smart Home

Automationen per natürlicher Sprache

Banner von SwitchBots neuem KI-Assistenten Kata

Das bekannte Smart Home-Unternehmen SwitchBot erweitert das eigene Ökosystem um den KI-Assistenten „kata“. Der LLM-basierte Helfer ist direkt in die SwitchBot-App integriert und soll die Bedienung vernetzter Geräte deutlich vereinfachen. Statt sich durch Menüs, Geräteeinstellungen oder Automationsregeln zu arbeiten, können Nutzer und Nutzerinnen ihre Wünsche per Text oder Sprache formulieren. kata versteht den Kontext und kann, sofern unterstützt, passende Aktionen im SwitchBot-Ökosystem ausführen.

Im Alltag soll kata vor allem die Steuerung mehrerer Geräte erleichtern. User können beispielsweise mit einer einzigen Anweisung das Licht ausschalten, die Vorhänge schließen und gleichzeitig die Klimaanlage anpassen. Dabei beschränkt sich der Assistent nicht auf fest definierte Sprachbefehle: Formulierungen wie „Der Raum ist zu dunkel“ oder „Es ist zu warm“ sollen ebenfalls verstanden werden. Bei fehlenden Informationen kann kata nachfragen, bevor eine Aktion ausgeführt wird.


Auch beim Erstellen von Automationen setzt SwitchBot auf natürliche Sprache. Statt Auslöser, Zeitpläne und Aktionen einzeln zusammenzustellen, kann man eine gewünschte Routine beschreiben. Wer beispielsweise möchte, dass sich die Vorhänge im Schlafzimmer an Werktagen morgens öffnen, kann dies einfach gegenüber kata formulieren. Der Assistent soll daraus eine passende Automation erstellen beziehungsweise durch die notwendigen Schritte führen.

Hilfe bei Einrichtung, Installation und Problemen

Drei iPhone-Screenshots der SwitchBot-App mit Features der KI kata
So sieht der KI-Assistent kata in der iPhone-App von SwitchBot aus.

kata soll nicht erst dann zum Einsatz kommen, wenn ein Smart Home bereits eingerichtet ist. Bei der Installation neuer SwitchBot-Produkte kann der Assistent mit Hilfe von OCR Geräte identifizieren und die passenden Einrichtungshinweise liefern. So wird man Schritt für Schritt durch die Installation geführt, ohne zunächst nach dem richtigen Handbuch suchen zu müssen. Dieses Feature richtet sich insbesondere an Personen, die mit Smart Home-Technik oder den einzelnen SwitchBot-Produkten noch wenig Erfahrung haben.

Auch bei technischen Schwierigkeiten will SwitchBot kata als digitalen Support-Ansprechpartner positionieren. Wenn ein Gerät keine Verbindung herstellt, nicht reagiert oder eine Funktion unklar ist, kann man das Problem in eigenen Worten schildern. kata greift dafür auf Handbücher, FAQs, Videos und weitere Support-Ressourcen zurück. Kann ein Problem nicht unmittelbar gelöst werden, soll der Assistent den bisherigen Kontext innerhalb der Sitzung berücksichtigen und damit die Weitergabe an den weiterführenden Support erleichtern.

Neben der Bedienung per Text unterstützt kata auch Spracheingaben und berücksichtigt innerhalb einer aktiven Sitzung den Gesprächskontext. Bei mehreren ähnlichen Geräten oder fehlenden Parametern kann der Assistent eine Bestätigung verlangen. Bestimmte abhängige Einstellungen kann kata zudem berücksichtigen und vor einer Aktion automatisch anpassen. Bei Funktionen, die noch nicht unterstützt werden, führt der Assistent den Nutzer bzw. die Nutzerin zur entsprechenden Stelle in der App. kata ist ab Version 9.29 der SwitchBot-App (App Store-Link) verfügbar und kann über den Startbildschirm aufgerufen werden.

Anzeige

Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

Kommentare 2 Antworten

  1. Netter Versuch, aber wer legt sich denn heute noch bei Heimautomation auf einen Hersteller fest? Die ganze Logik und die Automationen laufen nicht in der Hersteller-App, sondern im aggregierenden System (Home Assistant, Homey etc.). Im Gegenteil, wenn die Hersteller ihre Hausaufgaben richtig machen, braucht man die Hersteller-App gar nicht mehr, als Positivbeispiel siehe Ikea mit ohren ganzen Matter over Thread-Gadgets.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert