Schlaumeier-App: Dr. Reichels IQ Test

Wer immer schon meinte, ganz bestimmt hochbegabt und superschlau zu sein, sollte vorher vielleicht zur App Dr. Reichels IQ Test (App Store-Link) greifen.

Auch wenn der IQ (Intelligenzquotient) längst nicht alles über die ganzheitlichen Fähigkeiten einer Person aussagt, kann doch ein erster Anhaltspunkt zur geistigen Intelligenz gefunden werden. Natürlich ist die App zwar seriös, aber kann dennoch einen richtigen IQ-Test beim Arzt oder Psychologen keinesfalls ersetzen. Nutzer berichten allerdings von einer akkuraten Ermittlung, die ihren professionell ermittelten IQ-Testergebnissen sehr nahe kamen.

Die App kann seit dem 6. April für 2,39 Euro aus dem App Store geladen werden und ist fürs iPhone und den iPod Touch gedacht. Für das iPad muss man leider  eine zusätzliche HD-Version für 2,99 Euro käuflich erwerben. In der Beschreibung der App steht deutlich vermerkt, dass der Test zur einmaligen Anwendung konzipiert wurde und wohl nur dann wirklich aussagekräftige Ergebnisse liefert. Ob einem das 2,39 beziehungsweise 2,99 Euro wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Immerhin ist die App klar strukturiert und sehr leicht zu bedienen. In einem Hauptmenü kann man gleich mit dem Test beginnen, oder aber noch Einstellungen vornehmen oder sich Informationen zum IQ und diesem Test ansehen. Die Hersteller empfehlen für den Test, sich 45 Minuten an einen ruhigen Platz zu begeben, um sich den Aufgaben voll und ganz widmen zu können, ohne abgelenkt zu werden.

Mit einem Klick auf „Test starten“ geht es dann auch schon los. Die Dauer von ca. 45 Minuten ist mit der relativ hohen Anzahl an Aufgaben begründet, so finden sich 70 verschiedene Tasks aus 13 Kategorien, z.B. Anagramme, Zahlenreihen, Textaufgaben oder Faltvorlagen. Zu Beginn jeder Kategorie wird einem das Prinzip anhand einer Beispielaufgabe verdeutlicht. Für jede Kategorie steht eine bestimmte Zeit zur Verfügung – schafft man es nicht, während der vorgegebenen Zeit alle Aufgaben zu bewältigen, wird einem mitgeteilt, dass das ganz normal sei und man sich deswegen keine Sorgen machen sollte.

Hat man dann nach etwa 45 Minuten auch die letzten Gehirnzellen in Wallung gebracht, wird einem nach Vollendung aller Aufgaben das Resultat in Form des ungefähren IQs präsentiert. Im Anschluss daran kann man auch seine Fehler einsehen. Besonders vorteilhaft hier: sollte man den Test nicht zu Ende führen können oder eine Pause benötigen, erinnert sich die App beim erneuten Start, dass bereits ein Test im Gang ist und fragt, ob man diesen fortsetzen möchte. Man kann also auch in Etappen die Aufgaben lösen.

Was mich persönlich sehr irritiert hat, waren die Aussagen einiger Rezensenten im App Store. Es wurde des öfteren berichtet, dass man pro Person den Test nur einmalig durchführen kann. Ich habe es ausprobiert und kann berichten, dass das nicht stimmt. Selbst mit der Eingabe der gleichen Daten am Anfang (Name und Alter) konnte ich den Test mehrmalig starten – die ohnehin ungefähren Ergebnisse sind so natürlich noch ungenauer.

An der App gibt es eigentlich nichts zu bemängeln: man kauft einen IQ Test und bekommt einen solchen. Für empfindliche Nutzer empfiehlt es sich jedoch, während des Tests die Hintergrundmusik auszuschalten. Auch wenn die sphärischen Klänge laut Entwickler dazu gedacht sind, die Konzentration zu fördern – bei mir bewirkten sie eher das Gegenteil.

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Fleisch ist mein Gemüse: Grillrezepte für iPhone und iPad

Kaum dass uns am Wochenende die ersten Sonnenstrahlen verwöhnt haben und die Temperaturen auf Frühlings- bis sommerliche Grade anstiegen, ist gleichzeitig auch wieder die Grillsaison angefangen. Wer Freunde oder Familie mit ausgefallenen Rezepten versorgen will, könnte zur App Grillrezepte (App Store-Link) greifen.

Heutzutage ist es doch mit einer einfachen Rostbratwurst und Ketchup schon längst nicht mehr getan, ausgefeiltere und exklusivere Rezepte für den Grillschmaus müssen her. „Grillrezepte“ des Entwicklers Elmar Hör scheint sich da geradezu anzubieten. Die Universal-App für iPhone, iPod Touch und iPad kann für 79 Cent aus dem App Store geladen werden und bietet laut Beschreibung etwa 5.000 Rezepte. Ob die App hält, was sie verspricht, wird unser Test zeigen.

Nach dem ersten Start ist es erst einmal vonnöten, die Rezepte mittels eines Updates herunter zu laden. Auch mit meiner eigenen kleinen Schnecken-Flatrate ging dies relativ zügig. Danach wird allerdings auch gleich ein Download der etwa 2.200 (!) Fotos zu den jeweiligen Rezepten gestartet, der mich fast verzweifeln ließ. Zwar steht in der Beschreibung im App Store, dass man diesen Download unterbrechen kann – war jedoch das iPhone im Standby-Zustand und das Programm in der Multitasking-Leiste, fing der gesamte Download-Vorgang beim Aufrufen der App erneut von vorn an. Nur eine Neuinstallation und ein dann möglicher Abbruch des Foto-Downloads ließen mich erst ins Hauptmenü der App gelangen.

Das Menü der App ist sehr übersichtlich gestaltet: hier findet man eine lange Liste mit Kategorien (z.B. Beilagen, Brot, Ente, Gemüse…), die sich auch noch in Regionen (z.B. Asien, Australien, Bayern, Deutschland etc.), Zubereitung (Backofen, Bratpfanne, Drehspieß, Grillen/Kochen, Mikrowelle usw.) oder Hauptzutat (Ananassaft, Beefsteaks, Estragon, Farfalle…) aufteilen lassen. Das Ganze ist im modernen, aber rustikalen Layout gehalten, auch eine Suchfunktion für die einzelnen Kategorien gibt es.

Hat man sich dann für eine bestimmte Kategorie entschieden, kann man dort nach passenden Rezepten suchen, die (soweit heruntergeladen…) mit Fotos versehen sind. Was mich persönlich sehr überrascht hat, war die Tatsache, dass längst nicht alle der Gerichte reine Grillrezepte sind – wie es der Titel der App eigentlich vermuten läßt. So finden sich unter anderem auch Getränke, Pastagerichte, Saucen, Suppen oder Rezepte für den Wok unter den angepriesenen Leckerbissen. Wer also erwartet, dass man fürs Geld nur Gerichte bekommt, die man fürs nächste Grillfest ausprobieren kann, sollte sich den Kauf vielleicht nochmal überlegen.

Qualität mit Luft nach oben
Die eigentliche Rezeptansicht beinhaltet dann ein bis einige Fotos sowie eine Zutatenliste und Zubereitungsbeschreibung. Zusätzlich lassen sich die Gerichte auch per E-Mail verschicken oder als Favoriten markieren, so dass man seine Lieblingsrezepte immer griffbereit hat. Über Pfeiltasten kann man stufenlos von einer Rezeptbeschreibung zur nächsten switchen.

Eine allgemeine Suche sowie ein praktisches Umrechnungs-Tool komplettieren den Umfang der App. Hier kann man Masse (Gramm, Kilogramm, Unzen und Pfund), Volumen (z.B. Tassen, Gallonen, Liter, Pints etc.) und Temperatur (Celsius, Fahrenheit und Kelvin) umrechnen lassen. Allerdings stellt sich die berechtigte Frage, wozu man in dieser App z.B. Pints und Kelvin umrechnen lassen muss. Alle Rezepte, die ich mir angesehen habe, hatten normale deutsche Maße wie „TL“ (Teelöffel), „EL“ (Esslöffel) oder Kilogramm-Angaben.

Leider stellt sich beim genaueren Anschauen dieser App heraus, dass Masse nicht gleich Klasse ist. Viele der Rezepte sind mit Rechtschreibfehlern gesät, nicht ausführlich beschrieben oder mit unverständlichem Vokabular versehen („Marinade weggießen, nach einer Stunde Breckies nachlegen [oder gleich einen WSM verwenden] und nach ca. 1 ½ Stunden sind sie fertig.“). Auch wenn die App für nur 79 Cent zu haben ist – wirklich professionell wirkt das nicht. Auch falsche Versprechen – man rechnet bei einer „GRILLrezepte“-App ja nun mal auch mit eben solchen – kommen beim Nutzer sicherlich nicht gut an. Zusammen mit dem eingangs erwähnten ewigen Download von etwa 2.200 Fotos und dem damit verschwendeten Speicherplatz auf dem iDevice, kann man diese App nur eingeschränkt empfehlen.

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Blockees: Kleiner Puzzle-Spaß für zwischendurch

Das Prinzip klingt einfach, ist es auch: farbig passende Blöcke mittels Wischen über den Bildschirm zusammenschieben, so dass diese sich auflösen. Mit dieser Methode hat es Blockees (App Store-Link) mittlerweile in die aktuellen Top 50 des App Stores geschafft.

Momentan kann die nur 6,3 MB große App für iPhone und iPod Touch des Entwicklerstudios Runloop für kleine 79 Cent aus dem App Store geladen werden. Wer noch kein Geld für Blockees ausgeben, sondern das Spielchen mit den bunten Klötzchen erstmal testen möchte, findet auch noch eine Gratisversion (App Store-Link) namens Blockees Lite. Allerdings lassen sich hier nur 18 Puzzles statt der 75 in der Vollversion lösen – zum Testen des Spielprinzips sollte es immerhin reichen.

Wie oben schon erwähnt, ist das Spielprinzip sehr einfach zu erlernen. In jedem Level gilt es, farbig passende Blöcke durch Herumschieben in alle vier Himmelsrichtungen zusammenzuführen, so dass diese sich auflösen. Dies geschieht mittels Wischen nach oben, unten, links oder rechts. Wichtig zu erwähnen: mit einem Wisch werden ALLE Blöcke in dieselbe Richtung – sofern möglich – verschoben. Zu Beginn des Spiels gestaltet sich dieses noch ziemlich einfach, da nur Blöcke einer Farbe vorhanden sind.

Nach den ersten Level kommen dann weitere Farben sowie eingebaute Schwierigkeiten hinzu. Letztere sind z.B. „unfreundliche“ graue Blöcke, die sich nicht auflösen lassen und durch ihr Im-Weg-Stehen die Strategie schnell über den Haufen werfen, oder aber Bomben, die zwar graue Blöcke zerstören, aber auch bunte Blöcke einfrieren lassen können. Zusätzlich steht nur eine bestimmte Anzahl an Zügen pro Level zur Verfügung. Werden mehr gebraucht, ist das Level zwar geschafft, aber die Bonuswertung entfällt.

Wem dann 75 Level zum Nachdenken und Ausprobieren in hochauflösender Grafik immer noch nicht genug sind, kann mit einem zusätzlichen Editor auch eigene Level bauen und diese auf einem Server hochladen, um sie anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Um es dem Erbauer zu erleichtern, kann mit einem Testbutton geprüft werden, ob sich das erstellte Level überhaupt lösen lässt, und falls ja, mit minimal wie vielen Zügen. Wer auf Konkurrenz scharf ist, darf sich über eine Game Center-Anbindung freuen.

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Saft für unterwegs: Just Mobile Gum Pro Akku

Wem ist so etwas nicht schon einmal passiert? Da steht man fernab jeglicher Steckdose oder USB-Anschluss, und plötzlich versagt der Akku des iDevices mitten während eines wichtigen Telefonats, oder als man gerade dabei war, den Highscore zu knacken. Mit dem mobilen Akku von Just Mobile sollten solche Situationen der Vergangenheit angehören.

Der Just Mobile Gum Pro Akku kostet um die 40 Euro und hat starke 4400 mAh in seinem schlichten schwarzen Plastikgehäuse. Wem diese Zahl nichts sagt: ein iPhone- Akku hat etwa 1500 mAh Kapazität, was heißt, dass der Gum Pro im Idealfall den Akku etwa 3 Mal komplett laden kann. Ob sich das auch in der Praxis bewahrheitet, wird sich zeigen.

Bestellt man sich so einen mobilen Akku der Firma Just Mobile, wird dieser in einer ansprechenden schwarz-mattierten Box geliefert. An Zubehör gibt es außer einer Bedienungsanleitung und einem (sehr kurzen!) USB/Mini-USB-Kabel nichts mitgeliefert. Der Akku selbst ist nicht einmal so groß wie eine Zigarettenschachtel und passt daher in jede Tasche. Auf der einen Seite findet man einen USB-Eingang, auf der anderen den Mini-USB-Anschluss. An- und ausschalten läßt sich der Gum Pro über einen Schalter auf der Oberseite. Hier sind auch drei Kontrolllämpchen angebracht, die die aktuelle Kapazität des Akkupacks anzeigen.

Vor dem ersten Gebrauch sollte der Akku zunächst einmal voll geladen werden. Dafür steckt man das mitgelieferte kleine Kabel in die Mini-USB-Buchse und kann so über einen USB-Port am Rechner oder auch z.B. über das iPhone-USB-Netzteil das Akkupack laden. Dafür muss der Schalter auf „0“ stehen. Während des Ladevorgangs leuchtet eine der Kontrolllampen orangefarben auf – sobald der Akku voll geladen ist, wechselt die Farbe auf grün.

In verschiedenen Rezensionen berichten Nutzer davon, dass die Farbe des Lämpchens nicht klar orange oder grün leuchtet. Zumindest mit meinem Akkupack von Just Mobile gab es in der Hinsicht keine Probleme. Der gesamte Ladevorgang über das iPhone-Netzteil an der Steckdose dauert in etwa 5 Stunden, über den USB-Port am PC oder Mac wohl noch länger (wie man es auch vom Aufladen der Apple-Produkte kennt).

Ohne Kabel läuft natürlich nichts
Will man dann unterwegs das iDevice mit neuem Saft betanken, sollte man zunächst daran denken, das eigene weiße USB-zu-Dock-Connector-Kabel mitzunehmen. Der Gum Pro-Akku bietet wie oben bereits erwähnt nur die Möglichkeit, über USB oder Mini-USB zu laden. Somit muss das Dock-Connector-Kabel an den USB-Anschluss des Akkupacks gesteckt werden. Nach dem Einschalten des Gum Pro geht es dann aber auch gleich los: ein kurzes „Bleep“ sagt dem Besitzer, dass das Gerät auflädt. Letzeres geht übrigens sehr schnell, da die Ausgangsleistung des Akkupacks 1.000 mAh beträgt, also die doppelte Leistung eines USB-Ports am Rechner besitzt. So ist es kein Wunder, dass das iDevice schon nach ca. 1-1,5 Stunden bei etwa 90% Akkustand angelangt ist.

In meinem Test konnte ich mein iPhone 4 mit dem Gum Pro etwa zu 260% aufladen, sprich zweimal von 0 bis 100% (voller Ladezyklus) und eine dritte Ladung bis 60%, bevor die Kapazität des Akkupacks erloschen und sich das Gerät von selbst ausschaltete. Ein kleiner Nachteil liegt hier an der etwas ungenauen Anzeige der verbleibenden Kapazität – da reichen drei grüne Lämpchen, die teilweise in Übergangsregionen auch noch anfangen zu flimmern, nicht so recht aus.

Wer also viel unterwegs oder ein bekennender Hardcore-Nutzer ist, sollte sich überlegen, dieses kleine Gerät anzuschaffen. Es mag designtechnisch nicht gerade in der ersten Liga mitspielen, allerdings ist es solide verarbeitet und tut genau das, was man von ihm verlangt: schnell und handlich Saft fürs iDevice bereitzustellen. Und ganz nebenbei lassen sich auch noch andere Geräte, die über USB geladen werden können, damit aufladen, so z.B. Navigationsgeräte oder Handheld-Konsolen. Auch wer gerne im Freien unterwegs ist und auf ausgiebigen Fahrrad-, Wander- oder Motorradtouren seine Route tracken will, kann die Nutzungszeit des iDevices mindestens verdoppeln.

Wer dann doch Wert auf Design legt, sollte sich den Just Mobile Gum Plus (Amazon-Link) ansehen, der mit seinem Aluminiumgehäuse allerdings auch nur die gleiche Leistung bringt – und das für einen stolzen Aufpreis von etwa 25 Euro. Den von uns vorgestellten Just Mobile Gum Pro (Amazon-Link) gibt es für knapp 40 Euro inklusive kostenfreier Lieferung.

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Snowboard Hero: Hochauflösende Pisten bezwingen

Zwar ist der Winter hoffentlich schon so gut wie vorbei, trotzdem beschert uns der App Store dieser Tage mit Snowboard Hero (App Store-Link) ein vielversprechendes Pistenvergnügen.

Natürlich gibt es mit X2 Snowboarding oder Crazy Snowboard schon so einige Apps fürs iPhone und den iPod Touch, die den Nutzer waghalsige Pisten auf einem Snowboard herunterflitzen lassen, aber die Entwickler von Fishlab haben sich trotzdem an dieses Genre herangewagt. Glaubt man den bislang über 80 Bewertungen im AppStore, haben die Erschaffer hier ein gutes Werk abgeliefert, wird doch die App mit durchschnittlich 4,5 von 5 Sternen und nur einer einzigen 1-Sterne-Bewertung gefeiert. Auch wir haben deswegen einen genaueren Blick auf das knapp 100MB große Programm gewagt.

Snowboard Hero ist für 3,99 Euro im App Store käuflich zu erwerben und funktioniert mit dem iPhone 3GS/4 sowie dem iPod Touch der 3. und 4. Generation, was wohl den hochauflösenden Grafiken, mit denen die App daherkommt, geschuldet ist. Laut Beschreibung stehen dem Spieler vier verschiedene Charaktere zur Verfügung, die mit Hilfe von Bonuspunkten innerhalb des Spiels weiter aufgerüstet werden können, so zum Beispiel mit besseren Boards, mehr Trickpotential oder anderer Kleidung.

Detailreiches Gameplay
Steigt man nach überstandenem Tutorial und der Auswahl des Spielers (sehr einfach, am Anfang ist nur ein Charakter freigeschaltet) in die Wettkämpfe ein, ist man gleich fasziniert von der umfangreichen Kulisse, die sich auch schon auf den ersten Strecken bemerkbar macht. Gestöber beim Grinden, Schneestürme und Seilbahnen über der Piste beeindrucken auch hartgesottene Gamer und lassen eine unglaublich realistische Kulisse entstehen.

Auch die Steuerung ist selbst für Anfänger leicht zu erlernen. Zunächst gibt es das eben schon erwähnte Tutorial, in dem die wichtigsten Moves erklärt werden. Nach rechts oder links steuern wird über einfaches Neigen des Geräts in die jeweilige Richtung geregelt, Sprungkraft vor einer Schanze sammelt man, indem man vor dem Sprung längere Zeit auf den Bildschirm tippt, bis sich die Kraftanzeige gefüllt hat. Lässt man dann los, springt der Snowboarder um einiges höher. Standard-Tricks wie Grabs, Indies oder Flips lassen sich ebenfalls über einfache Wischbewegungen steuern, z.b. entweder links oder rechts auf den Touchscreen tippen, nach oben, unten oder zur Seite wischen etc.

Strecken- und Disziplinvielfalt
Mit dieser einfach zu handhabenden Steuerung lassen sich die Strecken sehr gut bewältigen. Entscheidet man sich im Hauptmenü für den Karrieremodus, lassen sich nach und nach verschiedene Challenges freischalten, ingesamt derer 42 aus 5 verschiedenen Disziplinen (Time Trial, Freestyle, Slalom, Race und Gate-Time). Damit es nicht langweilig wird, stehen 6 unterschiedliche Strecken, in denen es auch noch verschiedene Abfahrten gibt, zur Verfügung.

Wer seine Snowboard-Künste nicht nur für sich behalten will, sondern der großen weiten Welt mitteilen möchte, findet in Snowboard Hero sowohl eine OpenFeint- als auch Game Center-Anbindung. Im eigenen Menüpunkt „Record Chaser“ lassen sich für beide Plattformen in verschiedenen Disziplinen Rekorde aufstellen und mit anderen Snowboard-Fans teilen. Weiterhin versprechen die Entwickler bald ein kostenloses Update, mit dem zwei weitere Strecken sowie neue Charaktere veröffentlicht werden sollen.

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Ein Gaumenschmaus: Johann Lafer – Meine besten Rezepte

Koch- und Rezept-Apps überschwemmen seit geraumer Zeit den App Store wie kein anderes Genre. Nachdem ihm seine Kollegen schon zuvor gekommen sind, hat nun auch DER Fernsehkoch schlechthin, Johann Lafer, seine eigene App auf den Markt geworfen.

Seit mehr als 35 Jahren kocht und brutzelt der gute Herr Lafer nun schon vor bundesdeutschen Mattscheiben, und sein Schnäuzer dürfte mittlerweile genauso prominent wie der des Handball-Bundestrainers Heiner Brand geworden sein. Somit ist es kaum verwunderlich, dass auch er sich dem stetig wachsenden Markt der Koch-Apps nicht verschließt.

Seit dem 25.03.2011 kann das knapp 13MB große Programm „J. Lafer – Meine besten Rezepte“ (App Store-Link) für iPhone und iPod Touch aus dem AppStore geladen werden. Zur Einführung bieten die Entwickler die App für kleine 79 Cent an, nach diesem bislang nicht näher definierten Zeitraum sollen dann 2,99 Euro fällig werden. Laut Beschreibung im AppStore beinhaltet die App mehr als 250 Rezepte aus acht verschiedenen Kategorien an, so gibt es unter anderem Vorspeisen und Snacks, Suppen, Hauptgerichte mit Geflügel/Fleisch/Fisch oder Desserts.

Auch das Hauptmenü macht gleich einen aufgeräumten und sehr übersichtlichen Eindruck. Ausgehend von den einzelnen Kategorien läßt sich in Untermenüs bequem durch die einzelnen Rezepte scrollen. Alle angebotenen Speisen sind mit Fotos versehen, die allerdings in der Vollansicht nicht der angepriesenen hochauflösenden Profi-Qualität nachkommen. Ansprechend fotografiert sind sie aber allemal, so dass einem gleich mal das Wasser im Munde zusammenläuft.

Kleines Gimmick: Die digitale Eieruhr
Hat man sich dann aus der Vielzahl der Rezepte für eines entschieden, wird eine relativ einfach gehaltene Übersicht, geordnet nach „Gericht“, „Zutaten“ und „Rezept“, präsentiert. Zusätzliche Informationen wie die einzuplanende Zeit zur Zubereitung oder Einkaufstipps werden gleich mitgeliefert. Kleiner Kritikpunkt: die Zubereitung kann nicht Schritt für Schritt über einen Klick erfolgen, sondern muss über ein Scrollen nach unten bedient werden. Gerade bei aufwändigen Gerichten wäre eine schrittweise Anleitung sicher ratsam.

Weiterhin bietet die App die Möglichkeit, vor dem eigentlichen Kochvorgang eine Einkaufsliste anzulegen und dann dementsprechend im Supermarkt für die Gerichte einzukaufen. Dies geschieht mittels eines Buttons im Rezeptmenü. Leider ist diese Liste durch ihre Unterteilung in die einzelnen Rezepte sehr unübersichtlich: gleiche Zutaten für unterschiedliche Rezepte werden nicht addiert und so im Einkaufsverlauf vielleicht vergessen.

Als kleines Gimmick bietet „Johann Lafer – Meine besten Rezepte“ auch noch eine digitale Eieruhr an, die auf bis zu 10 Stunden eingestellt werden kann. Auch eine Favoriten-Funktion zum Speichern der Lieblingsrezepte sowie eine integrierte Suche nach speziellen Gerichten sind vorhanden. Auf weiteren SchnickSchnack wie Videos, Tutorials oder ein Küchen-Glossar verzichtet die App gänzlich – anscheinend ist Herr Lafer sich der Kochkünster seiner App-Nutzer sehr sicher.

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Verbilligter Puzzle-Spaß: Rolando im Angebot

Die beiden knuffigen Spielchen Rolando (App Store-Link) und Rolando 2: Suche nach der goldenen Orchidee (App Store-Link) gehören mittlerweile schon zu den Klassikern der iPhone-Spiele – und momentan sind sie verbilligt im AppStore zu haben.

Die Rolando-Spiele verbinden eine verspielte Grafik mit einem witzigen Spielprinzip: man muss kleine bunte Bälle, die Rolandos, retten und durch Neigen des Geräts sowie Fingergesten auf dem Touchscreen versuchen, sie durchs jeweilige Level zu bugsieren und ins Ziel zu bringen. Mit mehr als 50 Level in 4 verschiedenen Welten ist der Spielspaß auch nach kurzer Zeit noch nicht vorbei.

Momentan werden die ansonsten mit 2,39 Euro zu Buche schlagenden Apps jeweils für 79 Cent angeboten. Eine iPad-Version der Spiele gibt es bislang noch nicht. Wer sich trotz des verbilligten Preises noch nicht zum Kauf entscheiden kann, findet von beiden Episoden auch kostenlose Testversionen.

Außerdem wichtig zu wissen: beide Apps laufen nur ab iOS 4.0. Freunde von Cat Physics oder iBlast Moki sollten hier auf jeden Fall zuschlagen.

Wer sich aufgrund der vielen 1-Stern-Rezensionen wundert, den können wir beruhigen: In der vorherigen Version von Rolando wurde man praktisch zu einer Registrierung beim Highscore-Dienst Plus+ gezwungen, mittlerweile hat der Entwickler etwas zurück gerudert und bietet die diesen Dienst optional an. Das betreffende Update ist erst gestern erschienen, viele Nutzer haben ihre Rezension noch nicht aktualisiert, beziehungsweise eine neue Bewertung abgegeben.

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Englischen Wortschatz erweitern: Lextra Vokabeltrainer

Practice makes perfect, das wissen auch schon die Engländer. Wer sich des Englischen mächtig fühlt, aber den Wortschatz mal wieder ein wenig auffrischen will, sollte zum Lextra Vokabeltrainer greifen. Ob die App auch für fortgeschrittene Nutzer – wie für mich als Anglistin – hilfreich ist, klärt unser Test.

Der Name Cornelsen sollte jedem, der schon einmal eine deutsche Schule besucht hat, zumindest ansatzweise bekannt sein, steht dieser Begriff doch für einen der größten deutschen Schulbuchverlage. So erhofft man sich auch von dieser Vokabeltrainer-App, die für kleine 0,79 Euro (Angebot bis Sonntag gültig, danach 1,59 Euro) für den iPod Touch oder das iPhone aus dem App Store geladen werden kann, Qualität und perfekte Didaktik.

Didaktisch geht es vielversprechend los: der generelle Ansatz der App, dem Nutzer die 2.000 häufigsten englischen Vokabeln näherbringen zu wollen, klingt interessant. Startet man dann den Lextra Vokabeltrainer, gibt es gleich zu Beginn ein übersichtliches Menü, durch das man bequem mit Pfeiltasten navigieren kann. Hier kann man sich die 2.000 Vokabelkarten auf unterschiedlichste Art und Weise ansehen, zum Beispiel nach Themen (Wohnen, Umwelt, Einkaufen etc.) oder der Häufigkeit nach sortiert.

Die Vokabelkarten selbst werden ähnlich einem Karteikarten-System dargestellt und bestechen durch vielfältige Informationen. Auf der Vorderseite der Karte befindet sich das englische Wort (z.B. „to take“), dazu ein Satzbeispiel mit Kontext („Please take this book with you.“) sowie eine Möglichkeit, das Wort von einem Native Speaker aussprechen zu lassen. Durchs Umdrehen der Karte erfährt man die deutsche Übersetzung („nehmen, bringen“). Die Vokabeln können vom Nutzer entweder als bekannt oder unbekannt markiert werden.

Spiele sollen für Abwechslung sorgen
Hat man dann genug davon, sich alle Vokabelkärtchen anzusehen und einzuprägen, verfügt Lextra zur Abwechslung über eine Quizmöglichkeit. Man wählt eine Spieldauer aus (30 Sek., 1 Min. oder 3 Min.), entscheidet sich, welche Wörter angezeigt werden sollen (gewusste oder nicht gewusste Wörter) und bekommt dementsprechend wieder die Vokabelkärtchen vorgesetzt. Meiner Ansicht nach erübrigt sich diese Quizfunktion, denn bis auf den Zeitdruck unterscheidet sich die Ansicht nicht von den bereits obig erwähnten Auswahlmöglichkeiten zwischen Themen und Häufigkeit.

Was stattdessen jedoch wirklich Spaß macht, ist das wohl ebenfalls zur Auflockerung gedachte „Hangman“-Spiel, im deutschen auch geläufig unter „Galgenspiel“ und sehr beliebt in Vertretungsstunden in der Schule. Hier werden die englischen Vokabeln spielerisch trainiert, in dem das fehlende Wort in einen Satzzusammenhang gebracht wird und man es über die Auswahl von mehreren in Frage kommenden Buchstaben herausfinden soll. Kleines Manko hier: die Ergebnisse werden nicht gespeichert, und nach jedem erratenen Wort muss ein neues Spiel begonnen werden.

Was sagt also die Anglistin selbst zu dieser App? Was den Wortschatz betrifft, werden wohl fortgeschrittene Nutzer (auf jeden Fall alle, die mehr als 2-3 Jahre Englisch in der Schule hatten) nicht viel von dieser App haben. Zu empfehlen ist sie deswegen nur für Grundschüler oder generelle Anfänger der englischen Sprache in den ersten paar Jahren. Allerdings bietet Cornelsen an, für einen Preis von 0,79 Euro (bis Sonntag, danach wieder 1,59 Euro) den Wortschatz der App um weitere 2.000 Vokabeln auf insgesamt 4.000 Wörter zu erweitern.

Übrigens: Wer sich nicht unbedingt auf die englische Sprache stürzen will, kann sich auch eine der anderen fünf Vokabeltrainer aus dem App Store leider, die momentan leider nicht zum Vorzugspreis von 79 Cent, sondern dem Normalpreis von 1,59 Angeboten werden. Zur Auswahl stehen Französisch, Spanisch, Russisch, Italienisch oder Portugiesisch, es sollte also für jeden Geschmack etwas dabei sein.

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EA-Neuerscheinung: Max and the Magic Marker im Test

Schon wieder gibt es Neues aus der Electronic Arts-Entwicklerschmiede zu vermelden: seit gestern hält der App Store Spielefutter für alle Jump-N‘-Run- und Knobelfans bereit.

Seit dem 24. März kann die 1,59 Euro teure App für iPhone und iPod Touch geladen werden. Max and the Magic Marker (dt. etwa „Max und der magische Stift“) gibt es auch in einer HD-Version für das iPad, diese schlägt mit 3,99 Euro zu Buche. Wichtig auf jeden Fall: die App funktioniert nur mit dem iPod Touch der 3. und 4. Generation sowie mit dem iPhone 3GS und 4.

Wie der Titel der App schon vermuten lässt, dreht sich in diesem Spiel alles um einen Stift mit besonderen Fähigkeiten. Zur Geschichte: der kleine rothaarige Max hat einen geheimnisvollen Stift geschenkt bekommen, mit dem er gleich einige Monster auf ein Blatt Papier zeichnet. Leider machen sich diese selbständig, und es ist an Max, die Ungetüme aufzuhalten. Dazu nutzt er seinen „Magic Marker“, der ihm in allen 58 verfügbaren Leveln eine große Hilfe ist.

Das Genre von Max and the Magic Marker ist schwierig einzuordnen – man könnte es mit einer Mischung zwischen Jump-N‘-Run und Physik-Puzzle beschreiben, eine Kreuzung zwischen Giana Sisters und Crazy Machines. Zunächst muss der kleine Max Farbblasen einsammeln, um seinen Stift mit Tinte zu füllen. Die finden sich zuhauf in jedem der schnell anspruchsvoll werdenden Level.

Neben einer klassischen Steuerung mit links/rechts/Sprung kann zusätzlich der magische Stift zur Hilfe genommen werden, indem man mit dem Finger über den Bildschirm wischt und so Linien, Kreise oder Rechtecke zeichnet. Geht es zunächst darum, z.B. einfache Linien als Brücken zu zeichnen, werden die Aufgaben jedoch mit jedem Level schwieriger. Ist die Tinte im Stift verbraucht, bedeutet das das Ende für Max‘ Mission – falsche oder überflüssige Linien können aber jederzeit wieder gelöscht werden.

Das Spiel eignet sich vor allem für Nutzer, die sowohl Spaß an Jump’n’Runs sowie kniffligen physikalischen Rätseln haben. Aufgrund der liebevoll gestalteten Grafik und der witzigen Hintergrundmusik können sicherlich auch schon jüngere Spieler mit Max and the Magic Marker etwas anfangen. Wer gerne erfolgsorientiert spielt, kann in einem „Erfolge“-Menüpunkt seine Errungenschaften einsehen.

Kleinere Kritikpunkte sind allerdings gleichzeitig die oben erwähnte Grafik, die sich anfangs in einem immer gleich bleibenden Layout präsentiert und nicht gerade für Abwechslung sorgt. Weiterhin können ungeübte Nutzer mit der Steuerung Probleme bekommen, da sie zuweilen ein wenig hakelig daherkommt und immer zwischen klassischer Gamepad-Tastenbelegung und dem Wischen über den Bildschirm zum Zeichnen gewechselt werden muss.

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Outdoor-GPS Vergleichstest: SmartRunner Pro vs. runtastic Pro

Der offizielle Frühlingsanfang war schon, und kaum dass das Wetter besser wird, wagen sich die Frischluft-Sportler wieder nach draußen. Wir haben zwei unterstützende Apps für eure Touren getestet.

Die Apps: Ins sprichwörtliche Rennen geht das gerade vor ein paar Tagen veröffentlichte Programm SmartRunner Pro (Screenshots oben), welches zur Einführung bis zum 27. März 2011 noch für kleine 0,79 Euro im App Store geladen werden kann. Danach soll die 5,9 MB große App wieder zum Preis von 2,99 Euro erhältlich sein. Dazu gesellt sich einer der alten Hasen der Outdoor-Apps: runtastic (Screenshots unten), ebenfalls in der 12,6 MB großen Pro-Version. Diese lässt sich im App Store für 4,99 Euro käuflich erwerben. Beide Apps lassen sich laut Entwickler für alle populären Outdoor-Aktivitäten wie Jogging, Wandern, Inline-Skaten, Radfahren, Nordic Walking etc. nutzen.

Die Testbedingungen: Um die Apps unter realen und gleichberechtigten Konditionen zu testen, nahm ich während eines Besuchs bei einem Freund mein iPhone 4 auf dem Gang zum nahegelegenen Supermarkt um die Ecke mit. runtastic Pro wurde von mir auf dem Hinweg getestet, SmartRunner auf dem Rückweg. Somit war garantiert, dass eine gleich lange Strecke mit identischen Bedingungen vorlag. Vor dem Test hatte das Gerät noch etwa 75% Restakku, die Ortungsdienste und 3G waren aktiviert und voll verfügbar. Während des Trackings der Strecken befand sich das iPhone 4 immer in meiner Hand und wurde nicht in die Hosentasche o.ä. gesteckt.

Anmeldung und Registrierung: Dieser Punkt sollte noch vor den eigentlichen Feature-Tests erwähnt werden, denn sowohl SmartRunner als auch runtastic erfordern für die volle Nutzung der App eine Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Passwort. Dies dient u.a. dazu, um gespeicherte Strecken auf die Server der Anbieter hochladen und über das Internet auswerten zu können. Hier muss leider auch besonders deutlich erwähnt werden, dass sich die SmartRunner-App ohne Registrierung überhaupt nicht nutzen lässt. Gleich im Startbildschirm wird man zur Anmeldung aufgefordert, um das Programm seiner Bestimmung nach zu verwenden. Auch runtastic weist den Nutzer auf eine Registrierung hin, aber diese kann immer mit einem Klick auf „Später“ außen vor gelassen werden.

Hauptmenü und Tracking: Hat man die Registrierung erfolgreich hinter sich gebracht, punktet SmartRunner mit einem sehr übersichtlichen und schlicht in schwarz-weiß gehaltenen Hauptmenü. Neben der Auswahl der aufzuzeichnenden Sportart wird nach der Betätigung des kaum verfehlbaren „START“-Buttons auch die Geschwindigkeit, die Durchschnittsgeschwindigkeit, die zurückgelegte Distanz, der Kalorienverbrauch und die Gesamtzeit angezeigt. Über einen zusätzlichen Fotobutton wird man zur Kamera-App gelenkt, um evtl. interessante Wegpunkte der Strecke zu dokumentieren. Mit einem Wisch von links nach rechts kann die zurückgelegte Strecke und die aktuelle Position auf einer Karte angezeigt werden.

Runtastic kommt mit einem ähnlichen Hauptmenü, in dem gleich mit dem Tracking begonnen werden kann daher, allerdings wirkt es auf den ersten Blick nicht ganz so übersichtlich wie der SmartRunner. Aber auch hier werden die wichtigsten Informationen wie die Gesamtzeit, die Geschwindigkeit, die Durchschnittsgeschwindigkeit und die zurückgelegte Strecke angezeigt. Großes Plus hier: auch eine aktuelle Karte mit Positionsbestimmung befindet sich hier, so muss nicht immer zwischen den Bildschirmen hin- und hergewischt werden. Wer zusätzliche Informationen wie Kalorienverbrauch, Durchschnittszeit/km, Höhenmeter oder Maximalgeschwindigkeit benötigt, kann sie durchs Antippen der Anzeige abrufen. Mit Wischbewegungen können auch noch grafische Auswertungen der Anzeigen in Diagrammen sowie ein Kompass und eine iPod-Steuerung angezeigt werden.

Sprachansagen: Beide Apps verfügen über konfigurierbare Sprachansagen, die besonders dann lohnenswert und teils auch notwendig sind, etwa wenn das Gerät in einer Tasche am Körper verstaut wird, weil keine Hand frei ist oder das Fahrrad über keine Gerätehalterung verfügt. Es empfiehlt sich allerdings aufgrund eventueller störender Nebengeräusche bei der Verwendung von Ansagen mit Headset/Kopfhörer zu fahren, um alles akustisch wahrzunehmen: bei meinem Test waren bei beiden Apps die Stimmen bei mittlerer Lautstärke im Stadtbereich kaum zu verstehen.

SmartRunner bietet die Möglichkeit einer personalisierten Sprachansage. So lässt sich z.B. einstellen, ob man über die Maximalgeschwindigkeit, die momentane Durchschnittsgeschwindigkeit, die Distanz oder die verstrichene Zeit informiert werden will. Für die drei letzteren Werte lassen sich auch bestimmte Informations-Intervalle einrichten – leider klingt die mitgelieferte Frauen-Standardstimme sehr blechern und mechanisch, so dass einem schnell die Lust an diesen Ansagen vergehen kann.

Auch runtastic kann sich nicht gerade mit den freundlichsten Stimmen rühmen, allerdings ist die Auswahl hier um einiges größer. Neben zwei deutschen Frauenstimmen gibt es für die Sprachgenies unter uns auch noch Sprachansagen in Spanisch, Italienisch und Französisch. Neben der Intervalleinstellung punktet runtastic aber vor allem aufgrund der vielfältigen Sprachansagen-Möglichkeiten: Zeit, Distanz, Kilometerton, Pace, Geschwindigkeit, Puls (in Kombination mit optional erhältlichem Puls-Brustgurtmesser), Kalorien, Workout (ein vordefiniertes Ziel wurde erreicht) und Wettbewerb (eine bereits vorhandene Strecke und ihre Daten sollen unterboten werden) wenn lassen sich dort auswählen.

Empfang und Akkuverbrauch: Hier gibt es positives zu vermelden: sowohl SmartRunner als auch runtastic fanden auf Anhieb (höchstens 10 Sekunden) bei zusätzlich eingeschaltetem 3G sofort ein GPS-Signal, und das trotz einer eng bebauten Straße in einer Wohngegend und einigen Bäumen, die die Sicht zum Himmel erschwerten. Beide Apps zeigen denGPS- Status auch im Hauptmenü mit einem grünen (Signalstärke gut) oder roten (schlechtes bzw. kein Signal) Punkt an, runtastic wies sogar per Ansage „GPS-Signal verfügbar“ an.

Zum Akkuverbrauch kann aufgrund des eher kurzen Tests (jeweils 5 Minuten pro Strecke – der Supermarkt war nicht weit entfernt…) keine aussagekräftige Bewertung vorgenommen werden. Ich würde grob schätzen, dass in den insgesamt 10 Minuten reeller Benutzung der Apps mit GPS vielleicht 5-7% des Akkus verloren gegangen sind. Somit lässt sich der Verbrauch in etwa mit dem einer Navigations-App vergleichen. Für weitere Strecken empfiehlt sich daher unbedingt ein vorheriges vollständiges Laden des iDevice oder die Nutzung eines mobilen Akkus, z.B. von Mobile Pro.

Auswertungsmöglichkeiten: SmartRunner und runtastic bieten beide einige Auswertungs- und Speichermöglichkeiten für bereits absolvierte Touren, u.a. auch eine Facebook- und Twitteranbindung.

Durch die zu Beginn absolvierte Registrierung im SmartRunner-Portal besteht die Möglichkeit, die absolvierten Strecken nicht nur auf dem Gerät anzusehen, sondern auch dauerhaft auf den Servern zu sichern. Lädt man die Trackings nicht hoch, können trotzdem in einem Archiv alle absolvierten Touren mit Streckenverlauf auf einer Karte, Daten zur Gesamtzeit, Distanz, Durchschnitts- und Maximalgeschwindigkeit und Kalorienverbrauch eingesehen werden.

Um den Preis von 4,99 Euro zu rechtfertigen, hat runtastic in diesem Fall einiges mehr zu bieten: nicht nur die oben beschriebenen Features der SmartRunner-App, sondern auch erweiterte Funktionen wie grafische Diagramme zu jeder Strecke, Befindlichkeits-Auswertungen zur eigenen Person, Streckenprofil, Wetter inkl. Temperatur usw. Selbstverständlich lassen sich die Ergebnisse natürlich auch auf den runtastic-Server laden oder auch per E-Mail verschicken. Kleines Gimmick: die Strecken lassen sich auch als Wettbewerb hochladen – so kann man seine eigene Tour von anderen runtastic-Nutzern nachfahren/laufen/etc. lassen und wird vielleicht zeitlich unterboten.

Fazit: Auch wenn meine Teststrecke nicht die größte war, habe ich bei beiden Apps keine größeren Fehler oder Bugs erkennen können. Allgemein lässt sich jedoch festhalten, dass der SmartRunner gerade zum kleinen Preis von 0,79 Euro ein echtes Schnäppchen ist und durch seine Übersichtlichkeit punkten kann. Besonders für Gelegenheitsnutzer oder Outdoor-Anfänger, die einfach nur ihre Basisdaten verfügbar haben wollen, empfiehlt sich der Download. Das einzig Negative, was leider gleich schon zu Beginn die Freude trübt, ist die verpflichtende Anmeldung im SmartRunner-Portal.

runtastic hingegen bietet die zwar kostenintensivere, aber auch komplettere Gesamtlösung. Fast lässt sich sagen, es gibt nichts, was die App NICHT aufzeichnen und auswerten kann. Zusätzliche Features wie ein optional erhältlicher Pulsmesser, der dann die Herzfrequenz speichert oder die Erstellung von Wettbewerben oder eines „Powersongs“ (dieser wird bei abfallenden Leistungen eingespielt, um zu neuen Höchstleistungen anzuspornen), sprechen für sich. Outdoor-Freaks und Leistungssportler werden ihre helle Freude mit runtastic haben. Wer sich nach diesem Test immer noch entscheiden kann, kann auch mit den jeweiligen Gratisversionen von SmartRunner und runtastic einen ersten Eindruck gewinnen.

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Ärger nach dem Update: Problemkind iOS 4.3

Am 9. März erschien die heißersehnte und vieldiskutierte neue iOS-Version 4.3 fürs iPhone 4/3GS, das iPad und den iPod Touch 3G/4G. Doch schon nach kurzer Zeit häuften sich im Internet die Problemberichte.

Wieder nur der Ärger einiger einzelner Apple-User oder eine ernsthaft verbuggte Software? Genau das fragen sich momentan wohl auch die Apple-Entwickler. Kurz nachdem die 4.3 Software verfrüht am 9. März erschien, klagten immer mehr User von iDevices in Internetforen ihr Leid – auch hier bei appgefahren.de gab es dazu schon einige Kommentare. Nach dem Informationswust der letzten Tage wollen wir für euch das Wichtigste zusammenfassen.

Schlechtere Akkuleistung
Von einer verminderten Leistung des eingebauten Geräteakkus sind der Häufigkeit der Forenberichte nach wohl die meisten Nutzer betroffen. Einige melden, dass der Akku gar über Nacht aus fast vollem Zustand am nächsten Morgen so leer ist, dass sich das iPhone ausgeschaltet hat. In fast jedem größeren Apple- und iPhone-Forum gibt es mittlerweile einen Thread diesbezüglich, selbst im Apple-eigenen englischen Diskussionsforum. Mittlerweile finden sich ebenso viele Lösungsansätze wie Threads im Internet, die vom Deaktivieren von Ping oder dem GameCenter bis hin zu einer kompletten Wiederherstellung des Geräts ohne Backup reichen.

Vodafone-Kunden ohne Netzempfang
Etwas später als das obige Problem machte dann ein weiterer Fehler im iOS 4.3 die Runde: viele iPhone-Besitzer (insbesondere die eines 3GS), die eine Vodafone-SIM-Karte nutzen, haben extreme Schwierigkeiten, ihr Gerät hochzufahren und sich im Vodafone-Netz einzuloggen. Ist das Netz erstmal gefunden, empfiehlt es sich, das iPhone nicht mehr auszuschalten, um das Einfrieren des Bildschirms oder das Hängenbleiben im Startbildschirm zu verhindern. Laut Vodafone arbeitet Apple schon mit Hochdruck an der Lösung. Mehr zu diesem Problem findet ihr beispielsweise im Vodafone-Forum.

Was ist denn DAS? – Grafikfehler auf dem iPod Touch
Damit auch die iPod Touch-Nutzer Bug-technisch nicht leer ausgehen, haben Besitzer dieser Geräte vermehrt mit Grafikfehlern zu kämpfen. Auch auf verschiedenen iPhone-Modellen soll es diese bereits gegeben haben, aber zumeist tauchen die ärgerlichen Artefakte auf dem iPod Touch auf. Entsetzte Nutzer berichten von flirrenden Push- oder Nachrichtenfenstern im Lockscreen oder Streifen in der Statusleiste. Wie man sich sowas vorzustellen hat, sieht man . Aber auch die iPhone-Nutzer sind verärgert: oft tritt in der Foto-App eine Überlappung von Elementen auf, so dass sich beispielsweise einige Alben nicht mehr öffnen lassen. Das sieht dann so aus.

Träger Unlock-Slider
Befindet sich das iDevice im Standby und man möchte es mit dem obligatorischen Rechtswisch des Sliders entsperren, fällt vielen Nutzern auf, dass sich das Gerät erst nach mehrmaligem Wischen entriegeln lässt. Auch mein iPhone 4 ist neben der Akkumisere von diesem Problem betroffen. Meistens klappt eine Entriegelung erst nach dem zweiten Wischen – und wie es scheint, bin ich nicht allein mit meinem Problem: auch in den Apple-Diskussionsforen scheint das Problem vorhanden zu sein.

Sicherheitslücke im Safari-Browser
Eines der größten 4.3-Bugs ist allerdings eine Sicherheitslücke im Apple-eigenen Safari-Browser. Einem Hacker war es im Rahmen des Pwn2Own-Wettbewerbs gelungen, eingebaute Sicherheitsmechanismen zu umgehen und Fremdprogramme zu installieren. Aus diesem Grund arbeitet man bei Apple bereits fieberhaft an einer schnellen Veröffentlichung des Nachfolgers 4.3.1, welches diese Lücke beheben soll.

Dies sind nur einige der Probleme, die in der letzten Woche vermehrt im Internet in Verbindung mit einem iOS 4.3-Update zu finden waren. Ob Apple diese Fehler selbst anerkennt und eine Besserung im bereits geplanten 4.3.1 einbaut, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht definitiv bestätigt werden. Es gibt aber auf jeden Fall die Möglichkeit, Apple über ein Feedback-Formular für das jeweilige Gerät von diesen oder anderen Problemen zu berichten – vielleicht hilft es und trägt zu einer Verbesserung in der nächsten iOS-Version bei.

Wie geht es euch mit dem Update, sofern ihr euch schon getraut habt? Habt ihr Probleme, wenn ja, welcher Art? Könnt ihr auch Positives berichten?

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79 Cent: MotionX GPS zum kleinen Preis

Um euren Geldbeutel auch weiterhin zu schonen, wollen wir euch kurz auf eine wirklich gelungene und momentan zum Schnäppchenpreis erhältliche App aufmerksam machen.

Die MotionX GPS-App lässt sich laut Beschreibung im App Store noch bis zum 15. April 2011 zu einem kleinen Preis von nur 0,79 Euro laden. Bis vor kurzem waren noch 2,39 Euro beim Kauf des beliebten GPS-Programms fällig.

Wer gerne unter freiem Himmel unterwegs ist, sollte auf jeden Fall einen Blick auf diese rundum perfektionierte App werfen. Sie eignet sich für alle möglichen Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Skifahren, Segeln und Joggen. Auch für die Geocacher unter uns kann MotionX GPS eine große Hilfe und Alternative zur eher teuren Geocaching App für 7,99 Euro sein.

MotionX GPS verfügt neben der Aufzeichnung von Tracks und Wegpunkten auch eine Speicherung und Auswertung dieser. Zusätzlich kann im Vorfeld Kartenmaterial zur späteren Offline-Nutzung gratis heruntergeladen werden. Bis zu 101 Tracks und 303 Wegpunkte lassen sich speichern.

Weiterhin werden Features wie eine umfangreiche Stoppuhr, GPX-File Import, Suche nach POIs in der Nähe und auch eine Kompass-Funktion geboten. Einziges Manko der App: sie ist bislang nur in englischer Sprache verfügbar. Vielleicht lassen sich aber ja die Entwickler durch die vielen User-Rezensionen, in denen eine deutsche Version gewünscht wird, überzeugen. Wer sich noch nicht zum einen Kauf durchringen kann, dem sei die kostenlose MotionX GPS Lite-Version ans Herz gelegt, die leider ebenfalls nur komplett auf Englisch verfügbar ist.

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Navigieren mit TomTom: Jetzt wieder 10 Euro sparen

TomTom, einer der Klassiker der Navigations-Apps im App Store, hat sich von den momentanen Preisnachlässen inspirieren lassen (Original-Artikel vom 10. Februar).

Nach den umfangreichen Rabattaktionen der großen Entwicklerschmieden zieht nun auch der erste Navigations-Anbieter nach: TomTom senkt seine Preise.

Aktuell lassen sich die folgenden für uns interessanten Versionen mit einem Rabatt von zehn Euro laden:
TomTom Europa – 79,99 statt 89,99 Euro
TomTom Westeuropa – 59,99 statt 69,99 Euro
TomTom D-A-CH – 39,99 statt 49,99 Euro

Gerade wenn man kein Telekom-Kunde ist und die kostenlose Select Edition von Navigon nicht nutzen darf, kann man bei der D-A-CH-Version von TomTom für dieses Preis eigentlich nicht viel falsch machen – wenn man weiß, dass man Deutschland, Österreich oder die Schweiz nicht verlassen wird. Ein späteres Upgrade auf ein größeres Kartenpaket ist leider nicht möglich.

Wer sich fragt, ob man lieber zu TomTom oder dem Konkurrenten Navigon greifen soll, der sollte einen Blick auf unseren Vergleichstest werfen, in dem wir die beiden Systeme etwas genauer unter die Lupe genommen haben. Einen Bericht zum TomTom Car-Kit findet ihr hier.

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Menümix: Mittags günstig essen

Gestern erreichte uns eine Nachricht eines Entwicklers, der kürzlich sein kleines Programm Menümix – Mein Mittagstischfinder für unterwegs im App Store veröffentlicht hat. Grund genug für uns, sich das Ganze einmal näher anzusehen.

Die momentan für 0,79 Euro erhältliche App für iPhone und iPod Touch bietet euch die Möglichkeit, deutschlandweit nach Mittagstisch-Angeboten und Menükarten vielfältiger Restaurants zu suchen. Gerade für Berufstätige oder Geschäftsreisende bietet sich diese App an – so weiß man gleich, welche Restaurants günstige Gerichte für den kleinen (oder großen) Hunger am Mittag anbieten.

Die App bedient sich unter anderem der Ortungsfunktion des iPhones, um den aktuellen Standort und somit die passenden Angebote in der Nähe herauszufinden. Wer über einen iPod Touch verfügt, kann allerdings auch in einer Suchmaske einen bestimmten Ort eingeben. Wichtig hier: laut Entwickler wird für die Anzeige der Suchergebnisse und die Lokalisation eine Internetverbindung vorausgesetzt.

Die Suchergebnisse lassen sich entweder auf einer hochauflösenden Umgebungskarte oder als Liste ansehen. Hat man ein passendes Angebot gefunden, bietet sich zusätzlich die Möglichkeit, sich nähere Informationen (Website, Öffnungszeiten, Adresse etc.) und die Menükarte des entsprechenden Restaurants anzusehen, sowie über die App gleich einen Telefonanruf zur Tischreservierung zu tätigen.

Als besonderes Gimmick sei die Favoritenfunktion erwähnt: hier lassen sich die Lieblingslokalitäten speichern und bei Bedarf auf ihre Mittagsangebote durchforsten. Wer Freunden oder Kollegen ein Menü besonders schmackhaft machen möchte, findet auch eine E-Mail-Funktion, mit der die Mittagskarte weitergeleitet werden kann. Auch eine Facebook- und Twitteranbindung sowie die Möglichkeit zur Bewertung von Restaurants stellt die App bereit.

Einziger Kritikpunkt, der schon nach kurzer Nutzung auffällt: die Datenbank der vorhandenen Restaurants ist (noch) nicht die größte. So ließen sich z.B. in einer 600.000-Einwohner-Stadt wie Dortmund nur ganze 17 Restaurants in der Karte finden, viele davon boten auch keinen speziellen Mittagstisch an. Wir hoffen, dass hier im Laufe der Zeit noch nachgebessert wird. Wer sein iDevice gerade nicht zur Hand hat, kann auch auf die gleichnamige Website schauen: www.menuemix.de. Ansonsten: Guten Appetit!

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Kostenloser Bubble Shooter: Bubble Bust (Update)

Wer in seiner Freizeit gerne mal auf kleine bunte Blubberbläschen schießen mag, die am Himmel kleben, ist mit der momentan kostenlosen Vollversion von Bubble Bust auf jeden Fall gut beraten.

Die ansonsten 0,79 Euro teure App für iPhone und iPod Touch wird momentan noch kostenlos angeboten. In der App-Beschreibung steht, dass der Zeitraum begrenzt ist, also wer Interesse an Bubble Bust hast, sollte besser gleich zuschlagen, solange sie gratis zu haben ist.

Wer auf Spiele wie iBubble Shooter oder Bubble Bash steht, findet hier ein ganz ähnliches Prinzip. Ziel des Spiels ist es, in verschiedenen Leveln durch das Abschießen von passenden farbigen Blasen ganze Blasenketten der gleichen Farbe aufzulösen und so näher zum Ziel, einem goldenen Schlüssel, zu kommen. Dieser befindet sich am obersten Bildrand und kann nur abgeschossen werden, wenn so gut wie alle bunten Blasen schon „erledigt“ sind. Extrapunkte gibt es für ganze Blasen-Kombinationen.

Um die Angelegenheit spannender zu machen, verschiebt sich der bunte Blasenteppich langsam nach unten – erreicht er eine bestimmte Linie, ist das Spiel vorbei. Allerdings gibt es auch einige Hilfen, die das unter Umständen verhindern, so zum Beispiel eine Art „Jokerblase“, die auf alle Farbblasen abgeschossen werden kann und diese dann verschwinden lässt. Nach den ersten Leveln lassen sich auch Münzen sammeln, mit deren Hilfe man dann höhere Level freischalten lassen.

Alles in allem ist dieses Spielprinzip auf jeden Fall gut für eine kleine Pause zwischendurch. Durch die Unterstützung des Retina-Displays und netten Grafiken in Kombination mit passenden Sounds wird die Pause sogar zu einem ganz besonderen Spaß – und als Gratis-Download kann man hier sicher nichts verkehrt machen.

Update: Ihr habt euch ja schon in den Kommentaren bemerkbar gemacht – Bubble Bust kostet tatsächlich wieder etwas. Wir haben den Artikel um 18:30 Uhr (als die App definitiv noch kostenlos war) geschrieben und eine Viertelstunde später veröffentlicht. Das ist natürlich sehr ärgerlich um die Arbeit, die wir uns gemacht haben. Die Preisentwicklung steht leider zu selten in unserer Macht, daher bitten wir dieses „Versehen“ zu entschuldigen. Eine Kaufempfehlung gibt es nicht unbedingt, mal sehen, wann die App wieder kostenlos angeboten wird…

Update 2: Die App ist jetzt wieder kostenlos. Komische Sache – aber viel Spaß beim Zocken.

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