Amazon Drive: Ab sofort unbegrenzter Online-Speicherplatz in Deutschland

Der Markt für Online-Cloud-Speicher ist gut gefüllt, die Konkurrenz ist groß. Nun lockt Amazon Drive mit einem neuen Angebot.

Amazon Drive

Amazon bietet ab heute in Deutschland unbegrenzten Online-Speicherplatz über Amazon Drive (App Store-Link) an. Das neue Angebot erlaubt Nutzern, eine unbegrenzte Anzahl an Dateien inklusive neuer und alter Fotos, Videos, Filme, Musik und andere Dateien in Amazon Drive zu sichern. Per Auto-Save lassen sich alle Fotos und Videos von mobilen Geräten hochladen sowie die Inhalte auf dem Computer sichern. Alle Dateien sind von beinahe jedem Endgerät jederzeit in höchster Auflösung abrufbar. Nach der dreimonatigen kostenlosen Testversion soll das Angebot 70 Euro pro Jahr oder weniger als 6 Euro pro Monat kosten.


  • zur kostenlosen Testphase von Amazon Drive (Amazon-Link)

Ab sofort können Kunden den unbegrenzten Online-Speicher in einer kostenlosen dreimonatigen Testversion ausprobieren. Prime Mitglieder, die bereits den unbegrenzten Fotospeicher nutzen, können zum Angebot „Unbegrenzter Speicherplatz“ wechseln, um zusätzlich zu ihren Fotos nun auch Videos und andere Dateien zu sichern. Registrierte Amazon Drive-Kunden können ihre Pläne ändern, indem sie sich mit ihrem Amazon Drive Account anmelden und die kostenlose „Unbegrenzter Speicherplatz“-Testversion auswählen.

In einer Pressemitteilung berichtet David Nenke, Director Amazon Drive, von den Vorteilen dieses neuen Angebots. „Die meisten Menschen haben unzählige Erinnerungen von Geburtstagen, Ferien, Feiertagen und alltäglichen Momenten auf zahlreichen verschiedenen Geräten abgespeichert. Und sie wissen nicht, wie viele Gigabyte Speicher sie benötigen, um alles gefahrenfrei zu sichern“, so Nenke. „Mit dem neuen Service, den wir heute auch in Deutschland eingeführt haben, müssen sich Kunden nicht mehr um Speicherplatz sorgen. Sie erhalten Zugriff auf eine kostengünstige und sichere Lösung zum Speichern einer unbegrenzten Menge an Fotos, Videos, Filmen, Musik und Dateien an einem zentralen Ort.“

Nutzt ihr bereits einen Cloud-Dienst zur Sicherung eurer Daten? Wenn ja, welchen? Und könnt ihr euch vorstellen, angesichts der neuen Offensive zum Amazon Drive-Dienst zu wechseln? Wir sind gespannt auf eure Kommentare zu diesem Thema.

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Kommentare 44 Antworten

  1. Ja. Ich sichere alles auf meinem NAS, wo nur Zugriff hat, wem ich das ermögliche. Kostet mich gar nichts, weil ich die Hardware eh habe. Sozusagen meine eigene Wolke mit Stacheldraht drumrum ?

      1. Wer eigene Hardware hat, der muss auch dafür sorgen dass sie am Leben bleibt. Wenn die NAS die Hufe hebt, fängt der Spaß erst richtig an. Und der NAS-Speicher ist nicht unbegrenzt. Wir reden hier von 70 im Jahr für unbegrenzten Speicher um den man sich nicht kümmern muss.

        Eine 12TB NAS-Speicher kostet rund 630,- EUR. Das wären dann 9 Jahre Amazon wenn man mit 12 TB auskommt. Ich glaube kaum, dass das Teil 12 Jahre überlebt.

    1. Nur wenn Einbrecher alles mitgehen lassen oder das Haus abbrennt ist alles weg ohne Offsite-Backup.
      Wobei man dazu nicht zwangsläufig eine Cloud braucht, eine weitere Backup-Festplatte im Büro oder bei einem Freund hilft auch. Darauf wird allerdings aus Faulheit erfahrungsgemäß nur sehr selten oder irgendwann gar nicht mehr gesichert.

    2. Hat das unbegrenzt Speicherplatz? Ist der Strom und die Hardware kostenlos, hast du 100Mbit upload um von außerhalb mit der Geschwindigkeit drauf zuzugreifen, sind die Daten bei Einbruch, Blitz, Überschwemmung, Feuer sicher? Nein nein nein…

      Mag ja ganz nett sein, bis halt einer der entsprechenden Fälle Eintritt, selbst ein Raid kann verbrennen und wo sind die Daten dann wenn der computer mit verbrennt? Niemals ein Backup im selben Gebäude lagern. Wichtige Daten sollten aufm computer sein, auf einer Festplatte bei jemand anders (äußerster Notfall) und in der Cloud für den schnellen Zugriff. Alle die sich wegen der Datensicherheit Gedanken machen können Sie ja in einen Truecrypt container packen und schon gibt es kaum noch ein Argument für ein NAS als Backup. Eine schlechte Internet Verbindung spricht gegen die cloud, aber genau so gegen eine cloud Zuhause.

    1. Stimmt! Die Cloud wird man ja nicht nur ein Jahr nutzen, sondern schon etwas länger. Auf länger Sicht ist ein eigenes NAS schon die bessere Lösung in meinen Augen. Das Nadelöhr ist halt die heimische Internetverbindung und ggf beschränkter Traffic, wenn man von unterwegs drauf zugreift.

      1. Ja, leider. Insbesondere der Update der Hausleitung ist ja oft das Problem. Ich habe zwar 200 Mbit/s down, aber nur 10 Mbit/s up. Und das ist schon sehr viel.

  2. Syno 212j, Dropbox, iCloud. Allerdings beachte ich die Syno zu wenig… Vermutlich würde mir iCloud/meine Daten und DB/Austausch mit anderen genügen.

  3. Synology zu Hause und Dropbox für unterwegs, reicht mir vollkommen und dann es eben auch nur eine Testpersonen ist, bringt es dann im Vergleich zu Dropbox auch nix.

  4. Ich hätte auch ein NAS, welches ich aber nicht für den externen Zugriff geöffnet habe. Ich habe als nicht-Netzwerker bedenken, dass ich hier irgendein Einfallstor öffne …

  5. Wo würdet Ihr Videos ablegen, um sie in eine website einzubinden und um große Daten (auf dem NAS blockieren diese meine I-Net Leitung) zum Download anzubieten… Möglichst per FTP und so günstig als möglich… Danke für jeden Tipp…

  6. Zu spät. Hab meine 256 GB an Fotos und Videos vor 4 Wochen GoogleFotos anvertraut. Und ja, ich weiß was sie damit machen. Ist mir aber mittlerweile Wurst. Hauptsache ich habe sicher meine Homevideos und Fotos ausgelagert. Wenn meine 3 Platten mal sterben, bin ich froh drum. Und es können alle drauf zu greifen. Und das Schmankerl. Die kleinen Zauberdinge die Google anfertigt. Klasse

  7. Zitat: Prime Mitglieder, die bereits den unbegrenzten Fotospeicher nutzen, können zum Angebot „Unbegrenzter Speicherplatz“ wechseln, um zusätzlich zu ihren Fotos nun auch Videos und andere Dateien zu sichern.

    Klar, aber bezahlen muss man denn doch…..

  8. Für 99 Cent im Monat die 50 GB von Apple reichen bis jetzt locker für meine Bilder und Videos. Mit zwei kleinen Kindern kommt da schon etliches zusammen.

  9. Leider kann man ja nicht mit Explorer die Ordner samt Unterodnern verschieben. Habe jetzt diese händisch angelegt. Bei vielen gefüllten Unterordnern wirds natürlich zeitaufwändig. Gibt es einen Trick dafür? Zusatzfragen: Wieviele Instanzen von Unterordnern gehen anzulegen und auf wie viele Zeichen sind die Orndernamen limitiert. Danke.

  10. Der Nachteil ist, dass nicht alle Apps eine Schnittstelle zu Amazon bieten. Das bringt nur wieder irgendwelche Umwege und zusätzliche Schritte im Workflow.

  11. Bin mir nicht sicher, aber hieß es auf der letzten Keynote nicht, mit dem nächsten iOS / OSX gibts bei Apple 200GB zum Null-Tarif? Ich teste derzeit auch ma Google… Die sind mit ihren Entwicklungen usw. doch immer recht weit vorne …

  12. Ich hab mich jetzt als bestehender Amazonkunde bei Amazon Cloud Drive angemeldet, kann mir mal einer erklären warum ich direkt Zugriff auf Unbegrenztes Volumen habe, obwohl ich weder Neukunde noch PrimeKunde bin? Oder meinen die mit Neukunde neu bei Cloud Drive und das ist das 3 monatige Einführungsangebot?! Was passiert eigentlich wenn die drei Monate rum sind, kriege ich dann automatisch das Geld abgebucht.

  13. Ich nutze OneDrive von Microsoft. Da bekomme ich ein Terabyte und Office 365 für 69 € im Jahr. Das erste Jahr sogar kostenfrei

  14. also ich finde ja, dass sich eine unbegrenzte cloud für 20ct pro tag schon recht reizvoll anhört!
    weiß denn zufällig jemand, ob man das auch mit der sonos bibliothek verknüfen kann?
    grüße

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