Avira Mobile Security: Virenscanner für das iPhone mit Ortungsfunktion

Viren auf dem Smartphone? Das kennt man eigentlich nur aus dem Android-Sektor. Mit Avira Mobile Security kann man auch sein iPhone scannen.

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Avira kennen sicherlich fast alle Windows-Nutzer. Mit dem Programm soll der eigene Computer vor Viren und Würmern geschützt werden. Auch auf dem Mac lässt sich das Tool installieren, sowohl als kostenlose Variante, aber auch als bezahltes Programm mit mehr Sicherheit und Zusatzfunktionen.


Ab sofort stellt Avira auch eine mobile Applikation bereit: Avira Mobile Security (App Store-Link). Auch wenn die Viren und Trojaner auf dem iPhone quasi ausgeschlossen sind, kann eine Antivirussoftware für mehr Sicherheit sorgen – insbesondere was das Weiterleiten von Anhängen betrifft. Nachdem man den kostenlosen und 13,5 MB großen Download getätigt hat, muss man sich entweder mit dem eigenen Avira-Account einloggen oder einen neuen anlegen.

Der Grund dafür ist sehr einfach: Avira Mobile Security bietet nämlich noch mehr als einen einfachen Viren-Scan auf dem iPhone. So bietet das Tool die Möglichkeit das iPhone orten zu lassen, ähnlich zur Funktionalität von „Mein iPhone suchen“. So kann man auch via Browser das iPhone anrufen oder „Schreien lassen“. Eine Fernlöschung ist hier natürlich nicht möglich, denn so tief kann die App nicht in das System eindringen.

Es gibt allerdings noch weitere Gründe, warum man unter iOS 7 lieber auf „Mein iPhone suchen“ setzten sollte. Wird das Gerät gestohlen, hat es früher genügt die Funktion zu deaktivieren. Mittlerweile muss man dafür das Passwort der iTunes-ID eingeben. Mit der Avira Mobile Security ist höchstens so etwas wie ein doppelter Schutz möglich, solange die App nicht komplett beendet wird.

Beim ersten Start der App werden alle aktiven Apps gescannt und hoffentlich als „nicht schädlich“ eingestuft – wie genau Avira hier arbeitet, ist allerdings noch offen – einen Scan des kompletten Systems kann die App sicher nicht vornehmen. Vermutlich arbeitet man mit einer Datenbank im Hintergrund, in der potenziell schädliche Apps vermerkt sind. Zusätzlich werden in Avira Mobile Security alle aktiven Apps gelistet, der Speicherstand des Geräts angegeben, sowie die Batterieladung angezeigt. Des Weiteren bietet die App einige nützliche Tipps, wie man zum Beispiel Strom spart oder Speicher freigibt.

Ein nettes Extra: Unter mobile.avira.com kann man sich im Browser einloggen und sein iPhone orten lassen. Zusätzlich bietet die App die Möglichkeit ein Backup von Fotos, Videos und Daten durchzuführen, dazu benötigt man allerdings die zusätzliche App Avira Secure Backup, in der man 5 GB Speicherplatz zur Verfügung hat.

Unser Fazit: Avira Mobile Security bietet einen einfachen Scan aller Apps an, zudem kann man mit der Ortungsfunktionen das iPhone tracken, dennoch hat hier „Mein iPhone suchen“ die Nase vorn. Insgesamt ist Avira Mobile Security aber wohl nicht mehr als eine nette Spielerei, die vor allem durch die Beschränkungen des Betriebssystems ausgebremst wird. Auf der anderen Seite sorgt ja genau das dafür, dass wir uns über Viren & Co. keine Gedanken machen müssen.

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Kommentare 22 Antworten

  1. Sorry für die harten Wort, aber was ihr hier schreibt ist absoluter Quatsch. Es ist einer App rein technisch NICHT MÖGLICH andere Apps oder das System auf Viren zu scannen – ihr solltet den Text hier möglichst zügig ändern.
    Das mit der ortungsfunktion mag ja schön sein (obwohl man das eh schon kann), aber das hier ist einfach kein Virenscanner wie auf dem Mac oder Windows, wie ihr es suggeriert!

    1. Wir haben doch geschrieben, dass die App nicht das System scannen kann. Es wird vermutlich eine Datenbank im Hintergrund geben (wo zum Beispiel die IPA-Dateien der Apps bei Avira intern überprüft worden sind), aus der man die Informationen bekommt. Auslesen, welche Apps installiert sind, ist kein Problem. Die Infos werden dann einfach mit der Avira-Datenbank abgeglichen.

    1. Was genau bringt das einem iPhone user? Mal abgesehen davon das es in meinen Augen überflüssig ist bei Apple, dank strenger Überprüfung der Apps durch Apple selbst

  2. Seit mehr als 10 Jahren scanne ich regelmäßig meinen Mac nach Viren und anderem Unheil aus der Umwelt. Das ist auswendig und soll meine Daten und die meiner Kunden schützen. Bisher hatte ich tatsächlich nur einen Schädling finden können – und der kam damals via CD einer Macwelt-Ausgabe.
    Ich denke, dass habe ich in erster Linie meinem Hersteller von Hardware und OS zu verdanken (und meiner Vorsicht nicht jeden Dreck zu öffnen) und nicht einer Anti-Virenbude.
    Die schon häufig ausgestrahlten Panikberichte im TV bzgl. Viren auf dem Smartphone beginnen immer recht allgemein und enden dann mit den Hinweisen, dass besonders Androiden und Windoof betroffen sind. Bei Apple-Geräten heisst es immer kleinlaut „…es ist nur eine Frage der Zeit, aber bisher sind sie sicher.“

    Solange es nur umsatzgeile Anti-Viren-Softwarebuden und News-Geile Redaktionen sind, die auf solch überflüssige Panik setzen und keine kompetenten Magz über Angriffe berichtet, kann man solche Beiträge wie diesen in die Tonne hauen.

    1. Die Mac Userbasis einfach um ein Vielfaches kleiner als die bei Windows.
      Macs haben erst in den letzten Jahren so sehr an Beliebtheit gewonnen.
      Kein wunder, dass es vergleichsweise wenig Schädlinge und Angreifer gibt.

  3. Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass Viren auf einem Smartphone sich über das Adressbuch und Profile einnisten können! Im Adressbuch wird wohl ein Kontakt erstellt etc.

  4. Seid ihr sicher, dass das kein Fake ist? Auf Avira.de konnte ich auf die Schnelle nichts finden und vor einer Weile gab es doch schon einen „Virenscanner“, der sich als Fake erwies?! 😉

    1. @veltins1824: ich habe wochenlang Probleme gehabt, mit einer nicht funktionierenden „Freunde“-App. Mein Problem war, dass in der App, unter „Ich“, dann Account auf einmal ein altes iPhone von mir aktiviert war, was ich natürlich nicht eingestellt habe. Wenn dann noch in den allgemein iPhone Einstellungen die Ortung aktiviert ist, sollte es auch wieder gehen

      Bis dann

  5. Was mich noch immer verwundert, ist, dass man das IPhone trotz Pin Sperre ausschalten kann. Das ergibt irgendwie keinen Sinn. Jeder Dieb oder wer auch immer, Schaltet es aus und Trollt sich.

  6. Hallo, mein iPhone scheint gehackt worden zu sein! Hatte beim Surfen eine Warnmeldung uns seit dem einen Tempoverlust im Handling. Wenn ich im App Store etwas herunterladen will erscheint ein E-mail Account den ich nicht kenne – etwa fcb5@gmx….
    Wer kann helfen??

    1. Ich würde einfach mal bei deinem Anbieter
      (O2, vodafon. Telekom ect.)anrufen und dort nach fragen ob sie was dagegen machen können.
      Ich hatte nämlich mal nen Virus auf dem handy und haben dann einfach bei O2 angerufen (von O2 hab ich mir mein iPhone gekauft) und die haben dann von dort aus den Virus entfernt. 🙂

  7. …klingt unglaublich, aber seit kurzem infiziert mein iPhone tatsächlich bei jedem Backup meinen PC mit dem Trojaner trojan-proxy.win32.lethic.brl, welcher im Windows Malware Protection Center als ’severe‘ eingestuft wird.
    Früher hätte ich das auch nie für möglich gehalten, von wegen Viren sind unmöglich bei iOS usw.
    Momentan lass ich nach jedem Backup den Virenschutz meines PCs den Trojaner in doppelter Ausführung aus der Backup-Datei fischen, doch da das Backup dadurch unbrauchbar, da unvollständig, sprich defekt ist, ist das auch nicht die perfekte Lösung.
    Deswegen probier ich die Avira-App einfach mal aus – wer weiß, vielleicht ist das ja die rettende Lösung, nachtdem Apple für sowas auf zwei Augen blind zu sein scheint?!

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