Brickit: App scannt Lego-Steine und schlägt neue Modelle vor

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Okay, das ist wirklich mal eine richtig spannende App: Brickit (App Store-Link). Eine App, die man sich eigentlich direkt vom größten Klemmbaustein-Hersteller der Welt gewünscht hätte. Leider beschränkt sich Lego ja auf Anwendungen, deren Sinn oder Unsinn wir nicht ganz verstehen können.

Solltet ihr noch eine Ladung Klemmbausteine herumfliegen haben, dann kramt sie doch mal aus dem Karton und breitet sie auf dem Boden oder Tisch aus. Dann nämlich könnt ihr sie mit Brickit scannen und die iPhone-App schlägt euch in Sekundenschnelle mehrere Objekte vor, die sich mit euren Steinen bauen lassen.


Das Entwicklerteam hat dabei wirklich an viele Details gedacht. So gibt es nicht nur Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Brickit zeigt euch sogar an, wo auf dem großen Haufen die benötigten Teile für das Modell liegen.

Um vernünftige Vorschläge zu erhalten, sollte man mit Brickit mindestens 150 Steine scannen, besser natürlich noch mehr. Das was ich bisher gesehen habe, sieht wirklich beeindruckend aus.

Leider habe ich Brickit in der Kürze der Zeit noch nicht selbst ausprobieren können. Ich habe zwar jede Menge Duplo-Steine am Start, diese sind genau wie Technic-Bricks aber noch nicht kompatibel mit der App. Umso gespannter bin ich auf euer Fazit, wenn ihr denn Klemmbausteine in normaler Größe in der Schublade oder im Karton habt.

‎Brickit: Rebuild your Lego
‎Brickit: Rebuild your Lego
Entwickler: Brickit LLC
Preis: Kostenlos

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Kommentare 6 Antworten

    1. Ich finde die Idee mega. Muss mir mal die Tage irgendwo einen Haufen Steine besorgen. Habe hier nur noch einen nicht ausgepackten Slave One. Aber wenn ich den aufmache, ist er sofort 100 Euro weniger wert 😀

  1. Hört sich cool an, wenn ich mich jedoch recht an meine Kindheit erinnere, bestand doch der Reiz des LEGO spielens darin, ohne Vorlagen einfach der Phantasie freien Lauf zu lassen? Nach Anleitung gebaut hab ich da (eigentlich) nie und ich mag auch bis heute keine Puzzles…

    1. Ja, das ist der eigentlich Sinn gewesen, der sich in nur noch wenigen Modellen (z.B. Creator) wiederfindet. Leider geht der Trend halt in Richtung 18+ und Vitrinenmodell.

      Ich finde die Idee dahingehend charmant, dass man sich Konstruktionsideen holen kann, die man für das freie Bauen nutzen kann 🙂

  2. Die Idee ist super!
    Ich hab mal kurz reingeschaut und ausprobiert. Im Tutorial wird darauf hingewiesen, dass man durchaus seine Kreativität mitbringen soll, denn es sind nicht zwangsläufig alle Teile vorhanden und die Farben der gefundenen Teile müssen auch nicht stimmen.
    Das scannen klappt schon recht gut, aber es werden natürlich auch ein paar Teile falsch erkannt.
    Die vorgeschlagenen Bauobjekte sind, soweit ich es sehen konnte, Mini Sets aus dem Lego Sortiment, daher wird dann auch die richtige Legoanleitung angezeigt, wenn man sich für ein Objekt entscheidet.

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