Zum Glück gibt es für alles eine App. Zum Beispiel auch zur Klärung der Frage, ob man das Kino schon während des Abspanns verlassen kann.
Geld würde ich dafür nicht unbedingt ausgeben, aber zum Glück wird die im Januar erschienene Universal-App Anything After (App Store-Link) derzeit noch gratis angeboten. Auch wenn das Angebot in englischer Sprache gehalten ist, kann man sich die App durchaus in einem Ordner auf dem Homescreen ablegen – um im „Notfall“ schnell klären zu können, ob man den Abspann nach einem Kinofilm lieber abwarten sollte oder den Saal direkt verlassen kann.
Nehmen wir als Beispiel zwei aktuelle Filme, die auch ganz oben auf meiner Liste stehen. Glaubt man den Angaben der Nutzer, die Anything After bereits nutzen, passiert in „Flight“ nach dem Abspann nichts mehr – obwohl 50 Prozent hofften, dass man noch etwas sieht.
Mario Kart im App Store, das wäre ein Traum. Soweit wird es so schnell wohl nicht kommen, aber vielleicht ist das neue Cracking Sands ja eine gute Alternative.
Der bisher wohl beste Mario Kart-Verschnitt im App Store heißt Sonic & SEGA All Stars-Racing, ist aber mittlerweile auch schon etwas angestaubt und seit über einem halben Jahr nicht mehr aktualisiert worden. Mehr Effekte und eine Unterstützung des iPhone 5 gibt es in Cracking Sands (App Store-Link), einer neuen Universal-App für iPhone und iPad aus dem Hause Polarbit.
Die Entwickler sind uns bereits bestens bekannt und haben bereits Titel wie Reckless Racing oder Reckless Getaway in den Store gebracht. Cracking Sands lassen sie sich mit 4,49 Euro bezahlen, im Vergleich mit den restliche Neuerscheinungen der Woche ist das Rennspiel also etwas teurer.
THPTPTH! ist schon ein merkwürdiger Name. Die kaum aussprechbaren Buchstaben sollen das Geräusch beschreiben, welches ertönt, wenn man aus einem Luftballon die Luft herauslässt.
THPTPTH! (App Store-Link) ist eine 89 Cent günstige Universal-App für iPhone und iPad und bringt ein ganz einfaches Spielprinzip mit, das gut für kurzweiligen Spaß und zur Langeweile-Bekämpfung geeignet ist.
In THPTPTH! muss man mit einem gefüllten Helium-Ballon möglichst weit nach oben fliegen. Durch einfache Rechts-Links-Neigungen lässt sich die Flugroute ändern. Damit es nicht ganz so einfach ist, fallen von oben einige Gefahren wie zum Beispiel Blumentöpfe oder schwere Ambosse herunter, denen man ausweichen muss. Außerdem passierenPapierflieger den Weg und schwarze Raben lassen Eier fallen, die den Ballon zum Platzen bringen.
Auf dem Weg nach oben sollte man die mit „He“ gekennzeichneten Blasen einsammeln, damit die Helium-Anzeige wieder aufgefüllt wird. Ist die Anzeige leer, ist auch der aktuelle Flug vorbei. Zusätzlich lässt sich das Helium dazu nutzen, um aus brenzligen Situationen zu fliehen. Durch einen Klick auf das Display wird gleich eine größere Menge Helium abgelassen, um einen deutlich schnelleren Auftrieb zu erhalten. Außerdem gibt es noch ein paar Power-Ups, mit denen man einige Meter gut machen kann.
Gridlee (App Store-Link) ist eine neue und kostenlose Anwendungen für iPhone und iPad, mit der sich alte Spieleklassiker gratis installieren lassen.
Nein, dazu benötigt man keinen Apple-Hack. MAME ist ein „Multiple Arcade Machine Emulator“, mit dem sich ROM-Applikation in die App kopieren und spielen lassen. Vorweg sei gesagt: Eigentlich ist das ein tiefer Eingriff in das System, von daher wird die App wohl nicht lange im Store verweilen – wer den Emulator also testen möchte, sollte sofort zuschlagen und sich den Download sichern.
Um ROM-Spiele auf iPhone und iPad zu transferieren benötigt man ein kleines Tool, um auf die Verzeichnisstruktur zugreifen zu können. Mac-Nutzer könnten zum iToolkit greifen, Windows-Nutzer zum iPhoneBrowser. Mit den Programmen navigiert man zum Ordner „com.seluco.gridlee“ und kopiert die ROMS einfach in den Unterordner „documents“.
Sunny Drops hat Potential und macht Spaß, doch eine fehlende iPhone 5-Optimierung trübt das ganze etwas.
Sunny Drops (App Store-Link) lässt sich gratis auf iPhone und iPad installieren, dafür darf man die ersten 15 Level kostenlos spielen. Durch einen In-App-Kauf von 89 Cent werden alle 90 Level freigeschaltet und vorhandene Werbebanner ausgeblendet.
Das Spielprinzip ist relativ simpel: Wir müssen eine kleine Fee mit einem Lichtstrahl aufwecken, den wir allerdings erst durch verschiedene Objekte spiegeln und reflektieren müssen. Dazu stehen Wasser- und Öltropfen zur Verfügung, die das Licht in eine andere Richtung lenken. Bevor die Fee jedoch geweckt wird, sollte man vorher die Blume erleuchten, denn das ist das Zeil der Fee, wenn sie aufwacht.
Gangster Granny kennen einige sicherlich schon. Ab sofort schickt Black Bullet Games einen Nachfolger ins Rennen.
Gangster Granny 2: Madness (iPhone/iPad) ist leider keine Universal-App, für iPhone und iPad werden jeweils 89 Cent fällig. Auch im zweiten Teil muss man mit der bösen und wirklich schwerbewaffneten Oma alle Polizisten und Angreifer zur Strecke bringen.
Der 3D-Shooter bietet zum Start drei verschiedene Level und Umgebungen. Zusätzlich gibt es tägliche Herausforderungen, die alle 24 Stunden erneuert werden. Im Level „Donut“ muss man dafür sorgen, dass niemand an dem Leckerbissen knabbert, im Survival-Modus gilt es möglichst viele Angriffswellen zu überleben. Interessant ist auch „Statues“: Hier stehen drei Oma-Statuen, die man natürlich beschützen muss. Am oberen Displayrand wird neben der eigenen Gesundheit auch die Energie der Statuen angezeigt, die allerdings wieder aufgeladen werden kann, in dem man sich daneben stellt.
el Qubador (App Store-Link) ist ein Puzzle-Spiel, das seit einigen Wochen im App Store zum Download bereitsteht.
Das 89 Cent günstige iPhone-Spiel ist wirklich simpel, allerdings muss man auch sein Gehirn einschalten, denn ansonsten ist die Spielrunde schnell vorbei. Auf dem in quadratische Felder eingeteilten Spielfeld findet man einen Würfel mit farbigen Seiten. Über Wischgesten lässt sich der Würfel in alle Richtungen drehen. Auf dem Spielfeld tauchen nach und nach farbige Tierchen der Unterwasserwelt auf.
Mit dem Würfel müssen wir nun versuchen, alle Tiere mit der richtigen Farbe des Würfels zu überrollen. Das klingt zwar einfach, doch ist das Spielfeld überfüllt, gibt es nur noch wenige Möglichkeiten, bis das Spiel beendet ist. Für gleichfarbige Kombinationen gibt es mehr Zeit, rollt man über eine falsche Farbe, wird Zeit abgezogen.
Aus dem Twitter-Lager stammt eine neue App, mit der man keine Kurznachrichten, sondern Video-Botschaften teilen kann. Das Konzept gefällt uns.
Die Neuerscheinung „Vine – Make a scene“ (App Store-Link) kann kostenlos auf das iPhone geladen werden, ist aber ohne Anmeldung nicht nutzbar – logisch, handelt es sich doch um ein soziales Netzwerk. Neben der Anmeldung mit einer Mailadresse und einem Passwort kann man sich aber auch über seinen Twitter-Account anmelden und direkt loslegen.
Vine legt seinen Fokus auf kleine Videobotschaften, die man innerhalb der App aufzeichnet und dann auf seiner Pinnwand posten, aber auch über Facebook und Twitter teilen kann. Außerdem kann das eigene Werk in der Foto-Bibliothek abgespeichert und weiter auf dem iPhone verwendet werden. Doch man nimmt nicht nur einfach ein kurzes Video auf, sondern kann richtig tolle Animationen erstellen.
Während man das aktuelle Kamerabild im Sucher sieht, startet man die Aufnahme nämlich, indem man den Finger auf das Display drückt. Lässt man ihn wieder los, pausiert auch die Aufnahme. So ist wirklich interessante Stop-Motion-Effekte möglich, denn natürlich kann man seine Szene zwischendurch verändern.
What’s it? ist ein neues Spiel, welches auf einem ähnlichen Spielprinzip basiert wie zum Beispiel „Malen mit Freunden“.
Die iPhone-Applikation lässt sich seit wenigen Stunden installieren, ist 9,3 MB groß und steht als Gratis-Download zur Verfügung. Das Prinzip hinter What’s it? (App Store-Link) ist schnell erklärt: Abwechselnd knipst man ein Foto, betitelt das Abfotografierte und schickt es zum Erraten an einen Freund.
Bevor man jedoch starten kann, loggt man sich entweder mit E-Mail und Passwort oder mit seinem Facebook-Account ein. Insgesamt stehen vier Sprachen zur Verfügung: Englisch, Französisch, Spanisch und natürlich Deutsch. Ein Spiel startet man einfach, indem man entweder einen Freund per E-Mail oder Facebook herausfordert oder aber auch einen zufälligen Gegner sucht.
Im Mac App Store ist ab sofort ein echter Spiele-Klassiker zu einem fairen Preis zu finden.
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich „Star Wars – Jedi Knight: Jedi Academy“ (Mac Store-Link) früher mal am PC gespielt habe. Ab sofort ist der Klassiker auch für den Mac zu haben und kostet mit 8,99 Euro vergleichsweise gar nicht so viel. Auch wenn der Titel natürlich schon etwas angestaubt ist, stimmt die Qualität: Auf Amazon gibt es für die PC-Version sehr gute viereinhalb Sterne.
Das aus dem Jahr 2003 stammende Spiel hat damals auch in der GameStar sehr gut abgeschnitten. „Selten zuvor hat es ein Actionspiel geschafft, mich selbst nach Feierabend so fest im Würgegriff vor dem Rechner zu halten – Darth Vader lässt grüßen. Vor allem die brillant inszenierten Laserschwert-Kämpfe rauben mir immer wieder den Atem. Wenn ich mit Salti und wirbelnden Säbeln durch die schicken Levels turne, fühle ich mich wie Luke persönlich. Gleichzeitig führen die Kombis aus Macht-Fähgkeiten und Spezialmanövern zu mehr Finessen als in manchem Strategiespiel“, schrieb der Tester Heiko Klinge damals und vergab 84 von 100 möglichen Punkten.
In letzter Zeit sind uns wirklich wenig Tower-Defense-Spiele über den Weg gelaufen. Endlich gibt es Nachschub.
Das 89 günstige Old School Defense (App Store-Link) lässt sich ab sofort auf iPhone und iPad spielen. Zur Story an sich gibt es nicht viel zu sagen: Der Uni-Dekan möchte die Party von der Studentenverbindung „Lambda Epsilon Omega“ unterbinden. Dazu hat er verschiedene Personen angeheuert, die die Party vermiesen sollen. Unsere Aufgabe besteht darin, alle Angreifer aufzuhalten.
Auf den über 30 verschiedenen Karten lassen sich Verteidiger platzieren, die alle über unterschiedliche Fertigkeiten, Angriffsstärken und Reichweiten verfügen. Einige verlangsamen die Angreifer, andere verfügen beispielsweise über einen Splash-Angriff. Alle Verteidiger können mit dem gesammelten Gold aufgestockt und so verstärkt werden. Einige Upgrades müssen allerdings erst freigeschaltet werden, das ist mit Biergeldscheinen möglich. Davon sammelt man im Spiel leider nicht so viel – hier könnte man zu In-App-Käufen greifen.
Immer mehr Kinder erobern die iPads von Mama und Papa – damit es ein Spaß für alle Beteiligten wird, hätten wir eine neue App anzubieten.
Ritter Rost – Das Ritterturnier (App Store-Link) ist eine 272 MB große App für das iPad der 2., 3. und 4. Generation, und kann für 4,49 Euro erworben werden. Die Entwickler von USM haben den Spielern außerdem die Möglichkeit gegeben, die Welt von Ritter Rost und seinen Freunden entweder in deutscher oder englischer Sprache kennenzulernen.
Ausgehend vom aktuellen Kinofilm „Ritter Rost: Eisenhart & Voll Verbeult“ kann man sich auch in der App mit den dort auftretenden Figuren vertraut machen. Wie schon im Film selbst will Ritter Rost auf dem Turnierplatz gegen den fiesen Prinz Protz antreten, um das Herz von Burgfräulein Bö zu erobern.
Aus dem Hause Gruner+Jahr haben wir euch in der letzten Woche einen Mallorca-Reiseführer vorgestellt. Nun gibt es neues Futter für iPad-Leseratten.
Seit zwei Tagen kann man das GEO Magazin (App Store-Link) auch auf dem iPad lesen. Aus unserer Sicht hat der Verlag dabei einiges richtig gemacht. Man kann nämlich nicht nur die Kiosk-App gratis laden, sondern auch die komplette Ausgabe 1/2013. Wer das Heft abonniert hat, kann sogar komplett kostenlos auf die digitalen Inhalte der App zugreifen. Zudem ist der Download per App mit 5,99 Euro pro Ausgabe etwas günstiger als am Kiosk.
Inhaltlich dreht sich das GEO Magazin mit seinen zahlreiche Reportagen um Themen aus der ganzen Welt. „Das Themenspektrum reicht von der Wissenschaft wie Medizin und Biologie über die Politik bis zur Reise“, heißt es bei Wikipedia über das 1976 erstmals erschienene Magazin.
„Oh! Sheep“ haben einige sicherlich schon einmal gehört. Ab sofort lässt sich das Spiel auch auf iPhone und iPad installieren.
Oh! Sheep (App Store-Link) ist ein so genanntes Line-Drawing-Spiel, das sich für 1,79 Euro erwerben lässt. Der zu laufende Weg wird einfach mit dem Finger eingezeichnet, danach folgen die Schafen den Routen. Doch was muss man eigentlich genau machen?
In jedem der über 90 Level müssen die Schafe zum Ausgang navigiert werden, damit sie von einem Ufo abgeholt werden können. Anfangs muss ein Schaf zu einer Platform gesteuert werden, später wird es anspruchsvoller. Mehrere Schafe müssen eingefärbt und dann zur entsprechenden Plattform navigiert werden.
Zum Einfärben werden einfach farbige Früchte gefressen. Außerdem müssen Wegsperren aktiviert werden, indem man das Schaf auf den passenden Schalter stellt. Es ist sogar möglich Teleporter zu nutzen, man muss sich aber auch vor Gefahren wie Laserstrahlen in Acht nehmen. Die Rettung der Schafe möchte der böse Dr. Friedrich nämlich tunlichst vermeiden und stellt uns immer wieder neue Hindernisse in den Weg.
Natürlich schickt auch Chillingo am heutigen Spiele-Donnerstag ein neues Spiel für iPhone und iPad ins Rennen.
Die Universal-App Dingle Dangle (App Store-Link) lässt sich für kleine 89 Cent auf iPhone und iPad installieren. Als Pirat ist man mit seinem Schiff auf der Suche nach den kleinen Dingles. Mit einem wirklich langen Seil, das man aus seinem Piratenschiff herablassen kann, müssen die kleinen Lebewesen aus Höhlen gerettet werden.
In über 60 Leveln kann man sein Greifarm ausfahren und muss eine bestimmte Anzahl an Dingles retten, dabei noch Diamanten einsammeln, Gefahren ausweichen und auf die Zeit achten. Auf der rechten Seite findet man einen Schalter, mit dem das Seil heruntergelassen und natürlich auch wieder heraufgezogen werden kann. Die Länge ist begrenzt und wird am unteren Rand angezeigt. In den Höhlen selbst gibt es natürlich auch Gefahren und Herausforderungen.