Docker: Containervirtualisierung unterstützt jetzt auch M1-Macs

Version 3.3.1 für Intel- und M1-Macs

Mit der Anwendung Docker ist es möglich, Linux-Container auf Mac-Rechnern zu erstellen und betreiben. Mit der neuesten Version 3.3.1 von Docker können diese ab sofort in x86- und ARM-Umgebungen kreiert werden.

Laut Angaben der Entwickler war die Nachfrage nach Docker mit einer Unterstützung für die neuen M1-Chips von Apple sehr groß – so groß, dass die Macher von Docker dies als meistgefragtes Feature der öffentlichen Roadmap bezeichneten. In einer längeren Betaphase war es dann Nutzern seit Ende des letzten Jahres möglich, die Vorabversion für Apples ARM-Struktur ausführlich zu testen und wertvolles Feedback zu geben.


Zur nun vorliegenden Version 3.3.1 von Docker erklären die Entwickler:

„Docker Desktop für Mac auf Apple Silicon ist jetzt als GA-Release verfügbar. Damit können Sie Anwendungen mit Ihrer Wahl von lokalen Entwicklungsumgebungen entwickeln und Entwicklungs-Pipelines für ARM-basierte Anwendungen erweitern.

Docker Desktop für Apple Silicon unterstützt auch Multiplattform-Images, wodurch Sie Images sowohl für x86- als auch für ARM-Architekturen erstellen und ausführen können, ohne eine komplexe Cross-Compilation-Entwicklungsumgebung einrichten zu müssen. Darüber hinaus können Sie mit Docker Buildx Multiplattform-Builds nahtlos in Ihre Build-Pipeline integrieren und mit Docker Hub Repositories identifizieren und freigeben, die Multiplattform-Images bereitstellen.“

Aktuell wird Docker in der neuen Fassung noch über die Rosetta 2-Übersetzungssoftware von Apple realisiert, da für die App noch Darwin/AMD64-Binaries vorliegen. Jedoch wollen die Entwickler mit einem der nächsten Versionen auch hier nachlegen. Einstellen sollten sich Interessierte derzeit noch auf kleine Einschränkungen im aktuellen Release: Nicht alle Images sind bereits angepasst, die Entwickler empfehlen für eine optimale Performance ARM64-Container auf M1-Macs zu verwenden. Auch das Tool „ping“ funktioniert noch nicht, Nutzer von Docker sollen in dem Fall auf „curl“ oder „wget“ ausweichen.

Weitere Infos zu Docker gibt es auf der Website der Entwickler. Dort können auch verschiedene Varianten eines Software-Abos abgeschlossen werden. Die grundlegende Nutzung von Docker ist gratis, individuelle Pro-, Team- und Large-Versionen sind ab 5 USD/Monat zu haben.

Fotos: Docker.

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Kommentare 1 Antwort

  1. Auf nem Intel Mac brennt Docker nen Loch in den Schreibtisch und sorgt für ne schöne Dauerhafte Jet-Engine Geräuschuntermalung. Interessiert mich schon sehr, ob das auf nem M1 Mac deutlich besser ist.

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