Dyson Pure Cool: Verbesserte Luftreiniger mit App-Anbindung vorgestellt

Der britische Hersteller Dyson hat in dieser Woche eine neue Generation seiner smarten Luftreiniger vorgestellt.

Dyson Pure Cook

Es sind wohl die „Ventilatoren“ mit dem außergewöhnlichsten Design, die zudem gar keine richtigen Ventilatoren sind. In dieser Woche wurden neuen Modelle der Dyson Pure Cool Luftreiniger vorgestellt, die genau wie ihre Vorgänger mit einer App-Anbindung für die volle Kontrolle ausgestattet sind. Aber was können die neuen Produkte eigentlich genau und wie unterscheiden sie sich von den bisherigen Modellen? Wir werfen für euch einen ersten Blick auf den Dyson Pure Cool Desk und den Dyson Pure Cool Tower.

Bevor wir zu den Neuerungen der beiden Luftreiniger kommen, wollen wir zunächst den Unterschied zwischen den beiden Modellen unterscheiden – denn die eigentlichen Funktionen sind identisch. Der Dyson Pure Cool Desk ist die etwas kleinere Version für den Schreibtisch, hier ist der Luftauslass etwas runder und hat einen größeren Durchmesser. Mit 549 Euro ist die Desk-Variante zudem 50 Euro teurer als der größere Bruder, der Dyson Pure Cool Tower.

Dyson Pure Cool Modelle sind mehr als nur Ventilatoren

Beide Dyson Pure Cool Luftreiniger dienen im Sommer nicht zur Reinigung der Luft, sondern auch für einen angenehmen Luftzug, so wie er von klassischen Ventilatoren angeboten wird. Praktischerweise werden dabei aber keine Mikropartikel, Tierhaare und Staub durch die Gegend geschleudert, da die Luft zuvor mit einem Filter von 99,95 Prozent der Partikel bis zu einer Größe von 0,1 Mikron befreit wird.

Aber was filtert der Dyson Pure Cool wirklich aus der Luft? Genau das wird durch die erste Neuerungen der neuen Modelle sichtbar. Auf einem kleinen Display werden die Informationen ab sofort angezeigt, so dass man sofort erkennen kann, welche Partikel und Gase der Luftreiniger gefiltert hat. Das ist insbesondere für diejenigen toll, die nicht jederzeit einen Blick auf die App möchten.

Dyson Pure Cool 1

Eine weitere Neuerungen ist der erweiterte Oszillationswinkel: Beide neuen Dyson-Luftreiniger können sich um 350 Grad drehen, also fast einmal um die komplette Achse. Ebenfalls klasse: Wenn die Ventilatorfunktion nicht gewünscht ist, kann der Dyson Pure Cool durch den Diffuser Modus ausschließlich als Luftreiniger eingesetzt werden. Das dürfte vor allem in den kühleren Monaten praktisch sein.

Smart wird die ganze Geschichte durch eine WLAN-Anbindung und die dazugehörige App. Mit ihr kann man nicht nur aktuelle Daten wie Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit oder Luftqualität ablesen, sondern erhält auch Status-Informationen des Geräts. Außerdem können in der App individuelle Zeitpläne erstellt werden, dank denen der Luftreiniger beispielsweise nachts mit deutlich weniger Leistung betrieben werden kann als tagsüber.

Ich habe den Vorgänger des Dyson Pure Cool Tower mittlerweile seit mehr als einem Jahr im Einsatz und bin wirklich sehr zufrieden. Man darf sich bei einem Blick auf den durchaus hohen Preis nicht nur auf die Ventilator-Funktion beschränken, auch wenn ich natürlich nicht abstreiten möchte, dass man für Namen und Design möglicherweise etwas draufzahlt. In unserem Schlafzimmer macht der Luftreiniger jedenfalls einen tollen Job: Er reinigt die Luft, was meine Allergie-geplagte Bettnachbarin erfreut. Da das Fenster auch deswegen oftmals geschlossen bleibt, erfreue ich mich gleichzeitig an einem kleinen Luftzug.

Die neuen Dyson Pure Cool Modelle können ab sofort im Online-Shop des Herstellers bestellt werden. Ich hoffe, dass ich mir in den nächsten Wochen einen eigenen Eindruck des neuen Modells machen kann. Im besten Fall geht es demnächst also mit einem Testbericht weiter.

Dyson Link
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Entwickler: Dyson Inc.
Preis: Kostenlos

Kommentare 5 Antworten

  1. Hast du denn den Filter bei deinem Gerät getauscht, muss man das machen und wenn ja wie oft? Einmal die Saison oder nur alle paar Jahre? Kosten? Auch im Vergleich zum neuen das wäre alles interessant

  2. Der tatsächliche Wechselintervall wäre interessant, die Filter werden von mehreren online Händlern angeboten, bezüglich der Frage nach den Kosten.
    Außerdem verstehe ich den Unterschied zwischen der neuen und der letzten Version noch nicht ganz.

  3. Hallo Fabian! Danke für den interessanten Bericht! Mich würde interessieren, hat deine Bettnachbarin tatsächlich das Gefühl die Allergie ist ist besser geworden?
    Habe tatsächlich vor 2 Wochen einen Philips Luftreiniger geholt, da Dyson ja keine konkreten Werte angibt und im Internet auch teilweise behauptet wird, die Luft wird nur deshalb als sauber angezeigt, weil der Dyson die schmutzige Luft von sich wegbläst.. das wäre ja mit dem neuen Ding doch anders, zumindest in dem „Diffusor“-Modus.. jedenfalls war er mir dann doch zu teuer, aber die App und der Ventilator sind sicher spitze?

    1. Welchen Philips hast du? Ich interessierte mich für den neuesten mit bis zu 130m2 Raumgröße, denn erst ab dann wird es meiner Meinung nach interessant. Wenn ein Gerät das gesamte Haus reinigen kann. Mich stört aber, das Philips zum Beispiel mit Farben behauptet, die Luft sei gut oder schlecht, aber nirgendwo ist nach zu lesen, anhand welcher Grenzwerte dies fest gemacht wird. Auch vom Support gab es bisher hierzu keine Stellungnahme. Für mich hört sich das nach viel Bohei für nix an. Außerdem sind die Folgekosten nicht zu vernachlässigen.
      Da komm ich mit einer Nasendusche günstiger und deren Wirksamkeit ist wissenschaftlich nachgewiesen.

      1. Hi!
        Ich habe den AC2887 geholt. Angeblich würde der für ca 70m2 reichen.
        Je größer der Raum, desto geringer die Wirkung. Angeblich funktioniert der Luftreiniger über die Luftumwälzung der Raumluft, die mit einer speziellen Kennzahl zumindest bei den Philips-Modellen angegeben ist (bei Dyson zB nicht). Auch wurde der Philips von irgendwelchen Testinstituten oder dem Allergieverband als hilfreich eingestuft (nicht, dass das was heißen soll).
        Nach ein paar Wochen Nutzung glaube ich schon das es etwas bringt, man darf sich aber nicht zu viel erwarten. Die Luft wird auch nur in dem Raum gereinigt wo das Ding steht, dh ggf muss man ihn in andere Räume bringen.
        Und den „Schlafmodus“ halt ich eher für eine Farce.. zwar ist das Gerät leise, aber ich glaube es ist sinnvoller vorm Schlafengehen das Ding ordentlich anzumachen und dann aus,anstatt auf Minimalstufe die Nacht durchlaufen zu lassen.
        Letztendlich ist es keine schlechte Sache. Die allerdings tatsächlich über unabhängige Prüfung sicher funktionierenden Luftreiniger sind allerdings unglaublich teuer (ab ca. 1000€), nicht schön anzuschaun und vermutlich eher für Industrie oder schwerste Allergiker gedacht;)!

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