Farbverläufe bekommt Philips Hue jetzt besser hin als alle

So einfach wie in keiner anderen App

Bisher haben die Leuchtmittel von Philips Hue ja immer nur in einer einzelnen Farbe leuchten können. Mit der Einführung einiger neuen Gradient-Produkte und dem entsprechenden Update der App sieht das nun anders aus. Falls ihr euch konkret für eines der neuen Produkte interessiert, könnt ihr die Testberichte zum Ambiance Gradient Lightstrip und der Gradient Signe schon im Hueblog nachlesen.

Heute möchte ich noch einmal konkret auf die Umsetzung in der App eingehen, denn hier unterscheidet sich der Ansatz von Philips Hue bedeutend von anderen Herstellern. Wobei die Entscheidung, die Leuchtmittel nur in mehrere Segmente zu unterteilen und die Nutzerin oder den Nutzer nicht jede einzelne LED steuern zu lassen, wohl auch mit den Grenzen der ZigBee-Technik zu begründen sind.


Beim Leuchtstreifen und auch der Signe sind es aktuell drei Farben, die in der Hue-App auf der Farbauswahl verschoben werden können. Und genau hier kommt die Gradient-Technik ins Spiel: Basierend auf den drei von euch gewählten Farben erstellt das Leuchtmittel automatisch einen Farbverlauf, der auch aus deutlich mehr Farben bestehen kann. Der jeweilige Verlauf wird durch dünne Linien auf der Farbauswahl dargestellt. Wie genau das aussieht, könnt ihr im folgenden Video sehen:

Mir gefällt dieser Ansatz ausgesprochen gut, denn so kann man innerhalb von wenigen Sekunden wirklich eine tolle Atmosphäre mit Farben schaffen, die auch tatsächlich zusammenpassen.

Andere Hersteller können mehr – aber nicht einfacher

In der Vergangenheit habe ich schon zahlreiche andere Leuchtstreifen getestet, bei denen zum Teil sogar jede einzelne LED manuell mit einer eigenen Farbe eingestellt werden kann. Mir fällt hier zum Beispiel der Twinkly Line ein, den ich vor gar nicht so langer Zeit ausprobiert habe. Natürlich ist das eine beeindruckende Sache und macht auch für einen kurzen Moment Spaß. In der Praxis ist es aber einfach zu mühsam, auf diese Art und Weise passende Szenen zu erstellen. Vor allem, wenn man die Auswahl aus so vielen Farben hat, dass am Ende gar kein homogener Farbverlauf entsteht.

Und natürlich kann man mit Twinkly, LIFX und Govee auch absolut abgefahrene Animationen mit wild blinkenden Leuchtstreifen erstellen. Aber auch hier muss man am Ende sagen: Die ganz krassen Animationen aktiviert man wohl nur, um Freunde und Bekannte staunen zu lassen. Aber mit Sicherheit nicht, wenn man sich gemütlich aufs Sofa setzt und eine tolle Lichtstimmung erschaffen will. Genau das bietet Philips Hue aber mit den dynamischen Szenen, in denen die neuen Gradient-Produkte auch mehrere Farben anzeigen können.

Und wenn es dann doch mal etwas wilder sein soll, gibt es ja die neue Spotify-Integration und die Anbindung an die Bildschirm-Synchronisation, entweder mit der Hue Sync Box oder mit der Hue Sync App für Desktop-Computer. Nur eine Sache muss noch verbessert werden: Szenen mit Gradient-Farbverläufen werden aus der Hue-App noch nicht korrekt zu HomeKit exportiert. 

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Kommentare 1 Antwort

  1. Das Problem an der Sache ist allerdings, wenn man die Leuchtmittel dort einsetzt wo es Sinn macht, am TV als Ambient light, hier zwei Farben nicht ausreichen bzw. Die dritte (interpolierte) Farbe falsch ist. Alles schön und gut aber für das Geld sollte etwas mehr drin sein. Aber ansonsten toll und leicht zu bedienen.

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