(Update) Flashout 2: Neuer WipeOut-Klon mit einigen Macken

Ich bin ein Fan von futuristischen Rennspielen. Warum mich das neue Flashout 2 nicht ganz überzeugt hat, lest ihr im folgenden Artikel.

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Update am 1. April: Nach nur wenigen Tagen haben sich die Entwickler für einen ersten Sale entschieden. Statt 2,69 Euro werden aktuell nur preisgünstige 89 Cent (App Store-Link) verlangt. Alle weiteren Infos zum Spiel gibt es etwas weiter unten.

Artikel vom 27. März: Die polnischen Entwickler Jujubee haben rund eineinhalb Jahre nach dem Release von Flashout 3D einen Nachfolger des Zukunfts-Rennspiels veröffentlich: Flashout 2 .Der 230 MB große Download kostet 2,69 Euro und ist mit allen Geräten ab dem iPhone 4S und iPad 2 kompatibel. Am besten kommt die tolle Grafik der Universal-App auf neueren Geräten mit Retina-Display zur Geltung.

In Flashout 2 steht eine umfangreiche Karriere mit netten Comic-Sequenzen im Mittelpunkt. Letztlich ist es eine Aneinanderreihung verschiedener Rennen auf den zehn Strecken, wobei das bei einem Rennspiel ja kaum anders sein kann. Gefahren wird mit sieben verschiedenen Rennern, die mit über 500 km/h knapp über den Boden gleiten. Die Gleiter muss man nach und nach freispielen, wobei man durch die Rennen selbst genug virtuelles Geld sammelt.

Gefahren wird in verschiedenen Rennmodi, neben normalen Rennen gibt es auch Zerstörungs-, Eliminierungs- und Eins-Gegen-Eins-Rennen. Für Abwechslung sollte eigentlich gesorgt sein, doch auf der Strecke kommt meiner Meinung nach nicht viel von der Action an – obwohl eigentlich alles sehr vielversprechend klingt.

Zum einen fehlt mir das Geschwindigkeitsgefühl. Wenn man keinen der auf der Strecke liegenden Boosts erwischt, was ziemlich schnell passieren kann, fühlt man sich eher wie in einer verkehrsberuhigten Tempo-30-Zone. Verstärkt wird das durch die Tatsache, dass man lediglich gegen drei Gegner fährt und diese schon nach wenigen Metern außer Reichweite sind (sowohl nach vorne als auch nach hinten). Spannende Kopf-an-Kopf-Rennen sehen definitiv anders aus.

Flashout 2 lässt Kopf-an-Kopf-Rennen vermissen

Besonders ärgerlich ist das in den Eliminierungsrennen, in denen man Gegner mit seinen Waffen abschießen muss, um so möglichst viele Punkte zu sammeln. Wenn man niemanden einholt, kann man nur warten – dann aber kriegt man die volle Munitionsladung von hinten ab und wenige Sekunden später sausen die Gegner vorbei – und sind wieder verschwunden.

Und auch wenn man in Flashout 2 eigentlich genug virtuelle Münzen sammelt, gibt es einen weiteren Punkt, der mich extrem stört: Raketen, Munition, Minen oder Boosts muss man vor jedem Rennen neu kaufen. Direkt daneben findet man Schaltflächen mit In-App-Käufen für bis zu 17,99 Euro. Und spätestens wenn der eigene Raumgleiter zerschellt, man auf die Strecke zurückgesetzt wird und das Popup „5 Sekunden warten oder für 500 Coins sofort weiterfahren“ erscheint, hat man keine Lust mehr.

Immerhin: Es gibt eine komplette deutsche Lokalisierung. Die Steuerung über die Neigungssensoren und die Buttons für Bremse, Nitro-Boost und Waffen ist einbänglich und leicht zu beherrschen. Und auch der Umfang von Flashout 2 scheint absolut in Ordnung zu sein. Nach knapp zehn Rennen betrug der Karriere-Fortschritt nur vier Prozent – und es gibt ja auch noch den Online-Multiplayer. Wirklich überzeugen konnte mich diese Neuerscheinung aber nicht.

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