Gardena Smart Sensor: Der nächste Sommer kommt bestimmt

Neue Generation mit zahlreichen Verbesserungen

Im vergangenen Jahr hat Gardena einige neue Produkte vorgestellt, unter anderem den neuen Gardena Smart Sensor. Mittlerweile kann der Nachfolger des alten Modells für knapp 60 Euro im Handel erworben werden – und auch wenn in dieser Woche mit Schnee und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt bei uns in Bochum nicht unbedingt das beste Gartenwetter herrscht, wollen wir einen ersten Blick auf das Gadget werfen.

Einen wichtigen Hinweis gibt es gleich vorweg. Der Gardena Smart Sensor ist trotz der HomeKit-Kompatibilität kein Standalone-Gerät, sondern eine Erweiterung für das Smart Gateway des Herstellers, über den ja unter anderem diverse Bewässerungscomputer oder auch Rasenmäher-Roboter gesteuert werden kann.


Ich gehe an dieser Stelle einfach mal davon aus, dass die Gardena-Nutzer unter euch bisher den alten Sensor in Verwendung haben, der bereits seit rund sechs Jahren erhältlich ist. Daher möchte ich an dieser Stelle auch die Frage klären, ob sich der Umstieg vom alten auf das neue Modell lohnt.

Größere Sensorfläche und kompaktes Design

Den größten Unterschied zwischen der alten und neuen Generation erkennt man bereits auf den ersten Blick: Es gibt ein komplett neues Design. Und das hat aus meiner Sicht vor allem zwei Vorteile: Der neue Gardena Smart Sensor misst genauer und zuverlässiger und kann flexibler platziert werden.

Das alte Modell hatte nur eine relativ kleine Sensor-Fläche am unteren Ende des Stabs, der in die Erde gesteckt wird. Gerade wenn der Sensor etwas bewegt wurde und durch ein vergrößertes Loch auch Luft oder Wasser an den Sensor gelangte, waren die Messwerte nicht mehr so genau. Die neue Generation hat eine besonders große und flache Sensorzone, die auf Dauer deutlich genauere Daten liefert.

Und auch über der Erde ist das Design komplett überarbeitet worden. Besonders klasse: Der neue Gardena Smart Sensor kann fast komplett im Boden versenkt werden und ragt nur noch 20 Millimeter aus der Erde. Schneidet man ein kleines Stückchen Rasen weg, kann er sogar mitten auf der Wiese platziert werden, ohne dass ein Rasenmäher zur Gefahr wird.

Gardena Smart Sensor benötigt noch etwas Tuning in der App

Der neue Gardena Smart Sensor soll mit zwei AA-Batterien eine komplette Saison betrieben werden können, das habe ich natürlich noch nicht überprüfen können. Was ich aber sofort festgestellt habe: Das Einlegen der Batterien funktioniert deutlich einfacher als noch beim alten Modell. Allerdings: Die Batterien sind nicht im Lieferumfang enthalten. Verzichten muss man auch auf die Messung der Lichtstärke, der neue Gardena Smart Sensor erfasst nur noch Temperatur und Bodenfeuchte. Für mich reicht das aber aus.

Sollte euch dieser eine fehlende Messwert ebenfalls nicht stören, ist der neue Gardena Smart Sensor in meinen Augen in allen Punkten besser als der Vorgänger. Wünschenswert wäre nur noch ein Ausbau der angezeigten Daten in der App: Es wäre klasse zu sehen, wie sich beispielsweise die Bodenfeuchtigkeit im Laufe des Tages verändert und welchen konkreten Effekt eine automatische Bewässerung hat. Ein solcher Graph wird bisher aber nicht angeboten – wie ich erfahren habe, soll das aber auf der Todo-Liste der Gardena-Entwickler stehen.

Und warum nun zum Gardena-System greifen? Mit dem Gateway sind auch größere Entfernungen bis zum Sensor oder bis zur Bewässerungssteuerung kein Problem. Und auch wenn der Eve Aqua mittlerweile mit Thread ausgestattet wurde, gibt es immer noch keinen eigenständigen Bodensensor mit HomeKit-Anbindung.

Kaufen könnt ihr den Sensor oder das komplette Bewässerungsset zum Beispiel bei Proshop.de. Beachtet, dass dort pro Bestellung noch 5,49 Euro Versandkosten fällig werden, trotzdem gibt es im Netz keinen günstigeren Händler. Bei Amazon ist der Sensor aktuell nicht lieferbar.
 

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Kommentare 3 Antworten

  1. Hat jemand Erfahrung, ob solch schöner Sensor auch über eine Homebridge laufen würde? Gibt es da einen gut funktionierenden Gardena-Plugin?
    Man könnte dann sicher viel über die Eve oder Controller App einstellen.

  2. Das Gateway kann in Apple Homekit integriert werden. Was das bei dem Bodenfeuchtesensor bringen soll, keine Ahnung. Übrigens Gardena schreibt, der Sensor ist nicht frosthart! Deshalb liegt meiner auch noch im Schrank und wartet auf seinen ersten Einsatz.

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