iTravelGo: Kostengünstiger Reiseführer für 36 Metropolen auf der ganzen Welt

Sommerzeit ist Reisezeit: Wer gerade einen Städtetrip ins Auge gefasst hat, findet seit kurzem mit iTravelGo eine neue App im deutschen Store.

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iTravelGo (App Store-Link) ist eine 75,2 MB große Applikation für das iPhone und den iPod Touch, die zu einem kleinen Preis von 89 Cent heruntergeladen werden kann. Die App bietet zu diesem Preis Informationen für Reisende für 36 Großstädte auf der ganzen Welt. Zwar sind alle Inhalte nur in englischer Sprache abrufbar, dafür kann iTravelGo allerdings auch komplett offline genutzt werden, und kommt ganz ohne In-App-Käufe aus.


Nun fragt man sich natürlich, wo liegt der Unterschied zwischen diesem 89 Cent-Schnäppchen und anderen, weitaus teuren Reiseführern von mTrip oder National Geographic? Die Unterschiede lassen sich direkt nach dem ersten Öffnen der App bereits feststellen: Hier wurde kaum Wert auf ein modernes Layout gelegt – das UI wirkt etwas überholt und altbacken. 

Immerhin: Mit 17 Städten ist Europa in der App wirklich gut vertreten. Dass man aber bei insgesamt 36 Weltstädten auf Inhalt verzichten muss, sollte jedem, der die App käuflich erwirbt, klar sein. Für jede Stadt steht aber eine grundlegende Information, ein Bereich zur Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Hotels, zu Verkehrsmitteln und auch eine Karte inklusive Stecknadeln der Standorte der obigen Attraktionen zu finden. In der Rubrik „Tips“ finden sich städtespezifische Kuriositäten, wichtige Hinweise zur Kultur oder in einigen Fällen auch die wichtigsten Redewendungen in der Landessprache. Im „Transport“-Sektor gibt es außerdem einige

iTravelGo: Viel Leistung, wenig Geld?

Ein wenig enttäuscht war ich von der Sehenswürdigkeiten-Sammlung: Hier gab es selbst für Metropolen wie London nur knapp 10 Attraktionen, die zumeist einen hohen Touri-Faktor aufweisen. Big Ben, Houses of Parliament, London Eye etc. sind zwar für erstmalige Wochenendbesucher sicher von Interesse, aber wirkliche Geheimtipps sollte man in iTravelGo nicht erwarten. Auch Museen oder Theater sind in der App chronisch unterrepräsentiert.

Die Hotel- und Restaurantlisten hingegen sollte für jeden Geldbeutel etwas bieten, Hotelzimmer lassen sich sogar über einen eingefügten Link zu booking.com direkt buchen. Dank eingefügter Preise fürs Übernachten und Schlemmen weiß der Reisende auch gleich, was ihn erwartet. Zusatzinfos wie Öffnungszeiten, Telefonnummern, Website oder spezielle Angebote des jeweiligen Hotels oder Restaurants runden diese Rubriken ab.

Aufgrund der Tatsache, dass sich alle Inhalte nur in englischer Sprache präsentieren, dürfte sich iTravelGo allerdings kaum beim deutschen Nutzer durchsetzen. Immerhin erhält man zum Preis von nur 89 Cent erste wissenswerte Informationen zu einigen Attraktionen, mehr aber leider auch nicht. Für den Anfang sollten diese aber genügen – wer Insidertipps oder ein ansprechend aufgemachtes UI wünscht, ist mit den städtespezifischen Reiseführern von mTrip, Tripwolf oder den City Guides von National Geographic besser bedient.

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