LastPass Wallet: Datei- und Passwortmanager für iPhone, iPad & Mac

LastPass Wallet ist vor wenigen Tagen erschienen und wird kostenlos angeboten.

LastPass Wallet (App Store-Link) ist mit 10 MB noch recht klein und wird als Universal-App angeboten, so dass sich die App auf iPhone und iPad installieren und nutzen lässt. Doch bevor man starten kann, muss man sich einen Account mit Name und E-Mail Adresse anlegen, um später alle Funktionen nutzen zu können.


Danach gibt es eine Auflistung vieler Typen wie Kredikarten, E-Mail Accounts oder Wi-Fi-Passwort. Zusätzlich gibt es jedoch eine leere Vorlage, um nicht aufgelistete Typen einzutragen. Jede Eingabemaske wurde individuell der Art angepasst: so gibt es bei Kreditkarten Felder für die Nummer, den Sicherheitscode, Start- und Enddatum; bei einem E-Mail Account können Server, Port und und SMTP Daten hinterlegt werden. Analog gilt das gleiche für alle anderen Eingabetypen.

Zusätzlich kann man zu jeder Eingabe ein Foto aufnehmen und es hinterlegen, Notizen hinzufügen, aber auch eine Memo einsprechen. In der eigentlichen Übersicht werden dann alle eingetragenen Karten und Accounts gelistet, so dass man sie schnell erreichen kann.

Durch das Anlegen des LastPass Wallet-Accounts kann man sich zum Beispiel auf dem iPad einloggen und hat dort ebenfalls alle Daten. Das gleiche funktioniert auch am heimischen Rechner. Hierzu lädt man sich das passende Browser-Plugin auf der Hersteller-Webseite herunter und hat ebenfalls Zugriff auf seine Daten. Damit diese Daten geschützt bleiben, kann man zusätzlich noch ein Master-Passwort einrichten.

LastPass Wallet ist nur in englischer Sprache vorhanden, aber das sollte kein allzu großes Problem darstellen. Der Download ist kostenlos und beinhaltet die aufgezeigten Grundfunktionen. Auf der Webseite selbst gibt es die Möglichkeit zum Upgrade auf die Premium-Version, um weitere Funktionen wie schneller Support via E-Mail und Telefon nutzen zu können und das LastPass weiterhin werbefrei bleibt.

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Kommentare 15 Antworten

  1. finde lastpass genial und sinnvoll, um passwoerter zu speichern. habe alle wenig wichtigen drinnen wie spieler accounts und paar foren oder portale drinnen damit ich nicht alles nochmals und jederzeit einloggen muss. die wichtigsten wie bank, mails und amtlichen gebe ich haendisch ein 🙂

  2. Also ich nutze LastPass auf dem Rechner schon seit Jahren.
    Bis vor 10 Jahren war ich selbst in der Szene sehr aktiv, was das Thema Phishing und Passwordcracking auf Webseiten angeht.
    Von daher war ich auch immer sehr gut geschützt. Bis ich mir mit ein paar Bekannten aus der Szene „just for fun“ eine Art Wettstreit geliefert habe.

    Fazit: es gibt immer jemanden der besser ist als Du.

    Zurück zum Thema: Last Pass ist für den normalen Gebrauch sehr zu empfehlen. Ich selbst habe bis jetzt für alles etwa 200 Dreißigstellige Passwörter und bin mit dem Service sehr zufrieden.

    Ich empfehle aber beim Masterpasswort kreativ zu sein.

      1. Ja, ich weiß das ist ne ganze Menge. Du kannst Dir aber von daher die Passwörter generieren lassen. Wenn Du zum Beispiel auf eine Webseite kommst, bei der Du so ein langes Passwort hast, trägt es LastPass automatisch ein. Ich habe noch nie ein Passwort selbst eintragen müssen. LastPass fragt Dich aber ob es das Passwort automatisch eingeben soll.

  3. Nehmt KeePass und seine diversen Builds für Win/Mac, Firefox(KeeFox) und MiniKeePass fürs iPhone – da braucht ihr eure Daten nicht einem US-Unternehmen geben, welches dazu verpflichtet ist, sie rauszugeben, wenn nötig. Noch dazu völlig kostenlos und keine Firma dahinter, die den Service schließen könnte. Mein ja nur. 😉

  4. Na ja wenn die dann auch ne mac und ne windowsversion ihrer software so wie 1password3 haben ist das ggf auch zu gebrauchen. Nur auf den idevices nutzen mir meine passwörter nur bedingt, ich sitz schon allein beruflich mehr an nem desktoprechner als an den idevices

  5. Und die nächste frage ist ob ich wirklich meine daten bei einem fremden anbieter speichern will. Passwoerter habe ich gerne auf meinem rechner lokal gespeichert alles andere ist unsicher und mir zu unsicher.

  6. Das Thema „Passwort-Manager“ taucht ja in unregelmäßigen Abständen immer wieder mal auf.
    Nach wie vor habe ich meine Kontonummer im Kopf. Eine Kreditkarte habe ich noch nie gebraucht, weil ich grundsätzlich kein Geld für Dinge ausgebe, die ich mir nicht auch leisten kann.
    Für alle anderen Passwörter benutze ich nach alter Väter Sitte einen Block und einen Bleistift.

  7. Naja, ob Block und Bleistift für PW sicherer ist….
    Und nich jeder, der mit Kreditkarte bezahlt, kauft damit Dinge, die er sich nicht leisten kann….
    Ein Passwortmanager der auf fremden Servern speichert halte ich allerdings für völligen Unsinn. Inwieweit das im Schadensfall nicht sogar als grob fahrlässig angesehen wird, würde mich mal interessieren.

  8. Also mir wäre das zu unheimlich, gibt man alle Daten ein, hat man sein Leben kopiert, was evtl. durch einen anderen mißbraucht wird. Da sind mir einheitliche Passwörter lieber, die man regelmäßig ändert.

  9. Full disclosure I’m a member of the LastPass team, but for those of you wondering about how LastPass is secure, I recommend listening to this podcast (it’s in English): http://blog.lastpass.com/2010/07/lastpass-gets-green-light-from-security.html that provides more information on our encryption technology.

    Vollständige Offenlegung Ich bin ein Mitglied des LastPass Team, aber für diejenigen von euch fragen, wie LastPass ist sicher, empfehle ich, Hören dieses Podcast (es ist in englischer Sprache): http://blog.lastpass.com/2010/07/ LastPass-bekommt-Grün-Licht-aus-security.html, die weitere Informationen über unsere Verschlüsselungstechnologie bietet.

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