Look Around: Kamerarucksäcke in Deutschland, Erfassung für Österreich geplant

Street View-Pendant mit Neuerungen

Mit iOS 13 wurde von Apple der Google Street View-Klon „Look Around“ erstmals vorgestellt. Seit 2019 schwirren daher Kamera-Autos durch Straßen auf der ganzen Welt, um interaktive Panorama-Aufnahmen für eine detailliertere Navigation bereitstellen zu können. Seinerzeit waren dafür von Seiten Apples 80 Fahrzeuge für die Erfassung in allen 16 deutschen Bundesländern geplant.

Nun gibt es weitere Neuigkeiten zu Look Around: Wie unter anderem das Magazin Heise berichtet, will Apple in Deutschland weitere Kartendaten für den eigenen Dienst nun mit Kamerarucksäcken erfassen. Mit dieser Möglichkeit sollen auch autofreie Bereiche abgedeckt werden.


„Über die kommenden Wochen sollen Mitarbeiter mit entsprechenden tragbaren Systemen zu Fuß in mehreren Städten unterwegs sein, darunter München (sowie Fürstenfeldbruck, Dachau, Freising), Berlin, Hamburg (plus Pinneberg und Harburg) sowie Potsdam und Umland.“

Mit diesen Erkundungsgängen will Apple auch Bereiche erfassen, die besonders für Fußgänger interessant sind, beispielsweise den Englischen Garten in München oder den Berliner Tiergarten. Laut Apple sollen die Erfassungen bis Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein. Die Kamerarucksäcke sind zusätzlich zu Kameralinsen auch mit Lidar-Sensoren ausgerüstet, um die Umgebung dreidimensional darstellen zu können.

Apple-Autos ab 5. Juli 2021 in Österreich am Start

In Deutschland ist Look Around bisher noch nicht verfügbar, lediglich in einigen Regionen in den USA, sowie sporadisch in Städten in Großbritannien, Irland, Kanada, Japan, Portugal und Spanien ist das Street View-Pendant bereits nutzbar. Autokennzeichen und Gesichter werden von Apple automatisch verpixelt. Möchte man als Anwohner bzw. Anwohnerin das eigene Wohnhaus unkenntlich machen, kann man sich an Apple wenden, um dies zu beantragen.

Im Zuge der Datenerfassung startet zudem Apples Kamerawagen-Flotte ab dem 5. Juli 201 auch in unserem Nachbarland Österreich. Hier sollen die Aufnahmen bis Dezember dieses Jahres abgeschlossen sein, der Einsatz von Kamera-Rucksäcken ist für Österreich bisher nicht geplant. Die Daten sollen in Look Around einfließen, aber gleichzeitig auch bestehendes Kartenmaterial verbessern, berichtet die österreichische Zeitung Der Standard. Wann Look Around auch in Deutschland und Österreich starten wird, ist bisher noch nicht von Apple kommuniziert worden.

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Kommentare 5 Antworten

    1. Ich könnte mir vorstellen, dass die sehr schnell outdated werden. In der Öffentlichkeit erwartet man nicht, dass die Ladenfacaden immer genau den aktuellen Stand widerspiegeln. Bei einer Innenaufnahme, die wie ich denke dir bei der Orientierung helfen soll, ist das aber ein essentieller Punkt.
      Schwierig, aber sicherlich toll!

      1. Ja stimmt. Andererseits erwartet man in der Öffentlichkeit aber sehr wohl, dass die Ladenfassaden immer genau den aktuellen Stand wiederspiegeln. Im Gegensatz zum Vorstehenden ist das aber kein essenzieller Punkt.

      2. Wenn ich so überlege wie oft ich (vor Corona) geflogen bin hätte ich so Innenaufnahmen zur besseren Orientierung gern gehabt. Klar gehts auch ohne und mit aktuellen Übersichtsplänen aber wenn man weiter spinnt… ?

  1. Ich hoffe ja, dass es in München bald los geht. Habe schon freudig die Autos gesehen, aber bisher ist Deutschland ja noch nicht mit den ganzen Kartenupdates beglückt worden

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