In dieser Woche hat Apple den neuen Mac mini mit M6-Chip vorgestellt. Aber wie schlägt er sich eigentlich im direkten Duell mit dem bisherigen 2024er-Modell? Was hat sich außer dem Sprung von M4 auf M6 noch getan? Und wie haben sich die Preise in den letzten Jahren entwickelt?
So haben sich die Preise des Mac mini entwickelt
Richtig spannend wurde der Mac mini mit dem großen Re-Design und dem Wechsel auf die hauseigene Prozessor-Plattform im Jahr 2020. Damals ist der Mac mini mit M1-Chip, 256 GB Speicherplatz und 8 GB Arbeitsspeicher für 778,85 Euro gestartet. Durch die Senkung der Mehrwertsteuer ergab sich damals ein etwas krummer Preis, eigentlich wären wir damals mit 799 Euro gestartet.
2023 kam dann das erste Update, der Mac mini bekam den M2-Chip und der Preis sank auf 699 Euro. Noch spannender wurde es 2024, denn hier gab es nicht nur den M4-Chip, sondern unter anderem auch 16 statt bisher 8 GB Arbeitsspeicher. Der Preis blieb mit 699 Euro stabil. Das 699 Euro günstige Basis-Modell des Mac mini flog dann im Mai aus dem Sortiment – als Folge der Chip-Krise.
2026 wird es tatsächlich deutlich teurer. Das Basis-Modell mit 256 GB Speicherplatz und 16 GB Arbeitsspeicher kostet jetzt 1.049 Euro, also rund 350 Euro mehr als noch vor einem halben Jahr. Aber was genau bekommt man dafür eigentlich geboten, abgesehen vom M6-Chip?
Das hat sich beim Mac mini mit M6-Chip alles getan
Der M6-Chip soll laut Apple im Vergleich zum M4 einen CPU-Vorteil von rund 40 Prozent bieten, hier dürften die zwei neuen Super-Kerne helfen. Und auch die Grafik-Einheit wurde beschleunigt, hier stehen jetzt zwei Kerne mehr zur Verfügung. AI-Prozesse sollen so vier Mal schnell laufen, die Grafikleistung wurde verdoppelt.
Auch sonst wurde ordentlich an der Leistung geschraubt, wobei das für einen Großteil der Nutzer wohl kaum spürbar sein wird. Der neue M6-Chip bietet eine verbesserte Dual 16‑Core Neural Engine mit Neural Accelerators und eine Speicherbandbreite von 170 statt 120 GB/s. Falls ihr besonders viel Leistung benötigt, bietet Apple erstmals auch eine Konfiguration mit 32 GB Arbeitsspeicher an.
Auch die drahtlosen Technologien wurden verbessert. Der neue Mac mini bietet Wi-Fi 7 statt 6E und Bluetooth 6 statt 5.3. Zudem wurde der LAN-Anschluss verbessert, im Basis-Modell schafft er jetzt 2,5 Gbit Ethernet. Eine weitere kleinere Änderung gibt es beim Anschluss eines externen Monitors, hier werden nun 165 statt 144 Hertz unterstützt. Auch das dürfte aber wohl nur einen kleinen Personenkreis betreffen.
Fazit: Die Chip-Krise trifft den Mac mini hart
Wir müssen gar nicht um den heißen Brei herumreden. Der Mac mini mit M4-Chip war ein richtig heißer Deal, im freien Handel war er immer wieder für unter 600 Euro zu haben.
Der Sprung von 699 auf 1.049 Euro entspricht einer Preissteigerung von heftigen 50 Prozent. Das große Problem: Da das Basis-Modell schon im Mai gestrichen wurde, sind Restposten nicht mehr erhältlich. Das macht die Anschaffung des Mac mini definitiv teuer.
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„Der Sprung von 699 auf 1.049 Euro entspricht einer Preissteigerung von heftigen 50 Prozent.“
Der Vergleich hinkt, finde ich, denn der mini M4 wurde schon vorher im Preis aufgrund der RAM/Flash-Preise im Preis angehoben, daher ergibt sich vom M4 zum M6/M5 Pro kein so hoher Preisanstieg.
Das schreiben alle nur, um zu Schocken.
Der Vergleich hinkt nicht. Der Preis war zuletzt höher, weil es das Basis-Modell nicht mehr gab. Jetzt gibt es aber wieder ein Basis-Modell.
Hier siehst du die Preisentwicklung des M4 Basis-Modells:
https://i.ibb.co/qY02xSvZ/Bildschirmfoto-2026-08-28-um-11-39-29.png
März-Juni lag man da noch locker bei 600-650 Euro.
Nein, der Vergleich hinkt überhaupt nicht. Bis Juni lag der Marktpreis des Mac mini M4 bei 600 bis 700 € Einstiegspreis. Dann kam die 50-prozentige Preiserhöhung, und der neue M6 packt nochmal gut 10% auf den vorherigen Einstiegspreis drauf. Die Chipkrise schlägt voll durch, und jeder, der sich vorher noch mit Computer, RAM, HDD etc. versorgt hat, kann sich freuen.
Wenn du ein M2, M4 oder M19 im Alltag für Text, Surfen oder andere Office-Anwendungen nutzt, merkst du Null Unterschied. PR gesülze … mehr nicht.