Mit dem Update auf macOS Tahoe 26 im Herbst des vergangenen Jahres hat Apple auch weitreichende Änderungen an der Spotlight-Suche unter macOS vorgestellt. Damals sprach das Unternehmen auf der eigenen Website über „das größte Spotlight-Update aller Zeiten“ und bewarb die Geräte-eigene Suchfunktion als eine der prominenten neuen Funktionen von macOS 26 Tahoe. Was wohl bei vielen Mac-Usern als allererstes für Begeisterung in diesem Kontext sorgen dürfte, ist eine Unterstützung für die Inhalte der Zwischenablage in Spotlight, deren Verlauf man mit Apples Suchfunktion nun auch einsehen kann.
Um auf die Spotlight-Suche zuzugreifen, hat man wie bisher die Leertaste + CMD gleichzeitig zu drücken. Unter macOS 26 Tahoe wird dieses Tastenkürzel allerdings noch um einige umliegende Tasten erweitert. Bei der klassischen Nutzung bekommt man immer noch alle Dateien angezeigt, beispielsweise auch Ordner, Bilder, Videos, Nachrichten und mehr. Laut Apple soll die Auflistung auf intelligente Art und Weise erfolgen, je nachdem, welche Workflows man für gewöhnlich nutzt. Verbesserungen für Spotlight gab es gleichermaßen auch in iOS 26 und iPadOS 26.
Spotlight kann nach macOS-Updates tagelang indizieren

Wer aktuell die Beta-Versionen von iOS 27, macOS 27 Golden Gate, iPadOS 27 oder visionOS 27 ausprobiert, kann nach einem Update erst einmal Geduld brauchen: Apple erklärt in einem neuen Spotlight-Supportdokument, dass die erneute Indizierung je nach Datenmenge mehrere Stunden oder sogar Tage dauern kann. Der Vorgang läuft schneller durch, wenn das Gerät gerade nicht benutzt wird und gleichzeitig am Strom sowie mit dem Internet verbunden ist.
Für Datenschutz-Fans gibt es immerhin eine beruhigende Nachricht: Der für Spotlight erstellte Index bleibt laut Apple vollständig auf dem jeweiligen Gerät. Die Informationen werden weder an Apple übertragen noch mit anderen eigenen Geräten synchronisiert. Die lange Wartezeit ist damit vor allem ein lokaler Aufräum- und Analysejob und kein Hinweis darauf, dass die persönlichen Daten für die Suche irgendwo in der Cloud verarbeitet werden.
Während des Indizierungs-Prozesses werden laut Informationen möglicherweise eine oder mehrere Meldungen angezeigt. Auf dem Mac gibt es beispielsweise eine Fortschrittsanzeige für die Indizierung oben im Spotlight- oder Siri-Fenster, das sich öffnet, wenn man die Befehlstaste und die Leertaste drückt. Auf anderen Geräten wird eine Benachrichtigung in der App „Einstellungen“ angezeigt, dass die Suche und Siri gerade optimiert werden. In der Mail-App kann man zudem eine Mitteilung erhalten, dass die Indizierung noch nicht abgeschlossen ist.

Jedes Mal das selbe. Warum kann man den Index nicht einfach migrieren? Zu einfach?