Mapify: Reiseportal und -Community zählt zu Apples aktuellen Lieblings-Apps der Woche

Globetrotter und Reiselustige sollten sich unbedingt die Neuerscheinung Mapify im App Store genauer ansehen.

Mapify

Wer häufiger von Fernweh geplagt wird, aber nicht immer eine zündende Idee hat, wohin die nächste Reise gehen soll, kann sich ab sofort auf dem iPhone von der kostenlosen Reiseplattform Mapify (App Store-Link) inspirieren lassen. Wem gewöhnliche Städtetrips nach London, Paris und New York, oder Pauschalreisen auf die Kanarischen Inseln zu langweilig sind, findet in der 107 MB großen iOS-App jede Menge Reiseberichte, Fotos und eine Möglichkeit, sich mit anderen Vielreisenden auszutauschen.

Mapify ist als Webversion bereits seit einiger Zeit im Internet zu finden. Nach nunmehr 11-monatiger Entwicklungszeit und ausgiebigen Beta-Tests findet sich das internationale Reiseportal nun also auch als iPhone-App im deutschen App Store – und wird dort von Apple gleich als einer der kuratierten „Lieblings-Apps“ der Woche angepriesen.

Das Team von Mapify beschreibt das Hauptziel ihrer iOS-App mit den Worten, „Entdecke die Welt durch die Augen von Entdeckern. Finde Eindrücke von anderen Reisenden und lese ihre Erfahrungen“. Darüber hinaus stellt Mapify für jeden gewünschten Ort der Welt wichtige Reiseinformationen zur Verfügung, beispielsweise zu Themen wie Verkehr oder Visa-Bestimmungen, und bietet auch während der Reise selbst nützliche Tipps zu tollen und empfehlenswerten Plätzen. Voraussetzung ist dabei allerdings ein aktivierter GPS-Dienst, um den Nutzer lokalisieren zu können.

Bucketlist zum Sammeln von interessanten Orten

Ohne Anmeldung geht aber auch in Mapify leider gar nichts – dies kann entweder per Facebook-Login oder auch über Angabe einer E-Mail-Adresse erfolgen. Hat man ein eigenes Profil erstellt, kann man sich im Hauptmenü der App von Bildern und Reiseerfahrungen anderer User inspirieren lassen, oder sich selbst auf die Suche nach interessanten Orten machen.

Bei meinen Suchanfragen nach etwas spezielleren Orten wie Tallinn in Estland oder auch Island spuckte die App leider nicht allzu viele Ergebnisse oder von Nutzern unternommene Reisen aus. In Mapify wird man auch keine umfangreichen Reiseberichte finden, sondern eher Instagram-ähnliche Foto-Posts mit Hashtags und kleinen Beschreibungen der jeweiligen Location. Auch Rundreisen mit entsprechenden Kartenansichten und Points of Interest werden angezeigt. Favorisierte POIs lassen sich in einer eigenen „Bucketlist“ sammeln, und werden nach Ländern sortiert, um später wieder auf sie zurückgreifen zu können.

Zu den weiteren Features von Mapify zählen die Möglichkeiten, andere Nutzer der Plattform als Freunde hinzufügen und deren Profile aufrufen zu können, sowie Zusatzinfos zu einzelnen Hotspots, darunter auch geschätzte Flugpreise und mögliche Airbnb-Übernachtungsoptionen angezeigt zu bekommen. Und selbstverständlich kann jeder User auch eigene Reiseerfahrungen mit der Community teilen, inklusive Bildmaterial und Infos zu Land und Leuten. Über das Monetarisierungsmodell hüllt sich Mapify allerdings in Schweigen – Werbung oder In-App-Käufe finden sich in der App nicht. Allerdings ist in den Datenschutzrichtlinien der Anwendung zu lesen, dass das Reiseportal am Amazon-Partnerprogramm teilnimmt, eine Weitergabe von Nutzerdaten an Dritte soll aber nicht stattfinden.

Kommentare 4 Antworten

  1. Schade, dass ein schmökern in der App ohne Anmeldung nicht möglich ist,
    aber falls dann doch eingeloggt = eine echt Klasse App mit guten Potenzial.

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