Ihr kennt sie doch sicher: Die Krümel im Auto. In der Mittelkonsole und rund um den Kindersitz fühlen sie sich in meinem Hyundai Kona besonders wohl. Ich habe ihnen vor ein paar Wochen den Kampf angesagt – mit dem Mova H10. Der multifunktionale Handstaubsauger fürs Auto ist erst vor wenigen Wochen auf den Markt gekommen und wird jetzt erstmals deutlich günstiger angeboten.
Während der Preis zuletzt zwischen 59 und 69 Euro schwankte, könnt ihr rund um den Prime Day für nur 46,55 Euro zuschlagen. Da ziehe ich auch gerne meinen kleinen Erfahrungsbericht vor, den ich eigentlich noch gar nicht geplant hatte. Daher gibt es in diesem Artikel ausnahmsweise auch keine eigenen Bilder, da der Mova H10 gerade durch die Weltgeschichte fährt und ich an meinem Schreibtisch sitze.
Mova H10 punktet mit umfangreichem Lieferumfang
Die ersten Pluspunkte sammelt der Handstaubsauger von Mova mit seinem Lieferumfang, denn der kann sich wirklich sehen lassen. Neben dem Gerät selbst gibt es ein magnetisches Warnlicht, das ihr nicht nur in der Hand hochhalten, sondern zum Beispiel auch auf der Karosserie eures Fahrzeugs anbringen könnt. In diesem Modul ist auch ein Sicherheitshammer verbaut, mit dem man Autoscheiben zerstören können soll. Ich gebe hier allerdings ausdrücklich an, dass ich dieses Feature bisher nicht ausprobiert habe.
Ebenfalls mit dabei sind eine flache Staubwischer-Fugendüse sowie eine schwenkbare Flachdüse, ein Aufsatz zum Aufblasen von Gegenständen (oder zum Wegpusten von Blättern auf dem Auto) sowie eine Zubehörtasche samt USB-C-Kabel zum Aufladen. Direkt in den Mova H10 integriert ist zudem eine Taschenlampe.
So schlägt sich der Handstaubsauger im Einsatz
Der Mova H10 Handstaubsauger verfügt über einen Motor, der sich mit bis zu 117.000 Umdrehungen pro Minute bewegt. Damit schafft er laut Herstellerangaben eine Saugleistung von 18.000 Pascal. Mit einem großen Dyson-Handgerät ist das nicht vergleichbar, aber hier sprechen wir auch von ganz anderen Dimensionen.
Für den losen Schmutz, den man üblicherweise im Auto auf Armaturen, Ablagen und Sitzen findet, ist die Saugleistung absolut ausreichend. Auch von glatten Fußmatten bekommt der Mova H10 den Schmutz gut runter. Problematisch wird es nur bei den Bodenverkleidungen mit Filz. Hier reicht die Kraft des Handstaubsaugers definitiv nicht aus, um sämtlichen Dreck zu entfernen.
Ein großer Pluspunkt ist der Formfaktor und das geringe Gewicht von nur 450 Gramm. Ich konnte das Teil meinen Kids problemlos in die Hand drücken und sie haben das komplette Auto abgesaugt, während ich mich um andere Dinge kümmern konnte. Super praktische Sache.
Hier kommt der Mova H10 an seine Grenzen
Wie schnell der kleine Staubbehälter voll ist, das hängt natürlich immer von den Umständen ab. Bei uns im Auto war wirklich einiges los und der Behälter war am Ende wirklich gut gefüllt. Er lässt sich aber einfach abnehmen und entleeren, ich würde das nach jeder größeren Reinigungsaktion empfehlen.
Die Akkulaufzeit beträgt auf der kleineren Stufe rund 30 Minuten, auf der höheren Stufe hat der Mova H10 Handstaubsauger gut 12 Minuten durchgehalten. Auch das sollte für eine umfassende Reinigung im Auto ausreichend sein.
Etwas schade finde ich, dass bei der Ladetechnik gespart wurde. USB-C ist natürlich praktisch, die maximale Leistung wird darüber aber sicherlich nicht genutzt. Erst nach über zweieinhalb Stunden war der Sauger wieder voll aufgeladen. Das dürfte definitiv etwas schneller sein. Wechseln kann man den Akku übrigens nicht.
Insgesamt bietet Mova mit dem H10 ein gelungenes Paket mit viel Zubehör. Geräte dieser Art gibt es wie Sand am Meer, in der Preisklasse bis 100 Euro auch oftmals mit noch mehr speziellen Aufsätzen. Bei Mova gibt es dagegen Extras wie Taschenlampe, Warnleuchte und Sicherheitshammer, was im Fall der Fälle sicherlich eine sehr gute Sache ist.
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Ich suche auch einen Auto Staubsauger.
Aber mir kommt es mehr auf die Saugleistung an.
Schade, das er da nicht mehr punkten kann.
Für mich wäre ein Auto-Staubsauger ideal mit hoher Saugleistung und das er ohne Probleme Hundhaare entfernen kann, selbst aus den kleinsten Ecken. Bisher habe ich nichts ideales gefunden.