Notability: Notiz-App bekommt zahlreiche Verbesserungen mit kostenlosen Update

Die Universal-App Notability zählt zu den bekanntesten Notiz-Apps für iPhone und iPad. Auch dank regelmäßiger kostenloser Updates.

Notability

Fast sechs Jahre ist Notability (App Store-Link) schon im App Store zu finden, laut unseren Aufzeichnungen wurde es am 1. April 2010 veröffentlicht. Seitdem hat die Premium-App alleine im deutschen App Store über 1.500 Bewertungen gesammelt, im amerikanischen App Store wurde Notability sogar schob über 15.000 Mal bewertet. Die zahlreichen Updates rechnen wir dem Entwickler hoch an, zumal die Qualität der App darunter nicht leidet: Die gestern veröffentlichte Version 6.2.0 ist durchweg mit fünf Sternen bewertet.


In der neuen Version hat man sich auf eine optimierte Integration des Apple Pencil konzentriert. Dank einer verbesserten Handballenerkennung macht das Schreiben und Zeichnen mit Apples Eingabestift nun noch etwas mehr Spaß, zudem kann man während der Verwendung des Apple Pencil mit einem Finger durch die Notizen und Seiten scrollen. Momentan ist das nur für Besitzer eines iPad Pro interessant, nächste Woche kann sich das aber durchaus ändern: Schließlich soll der Nachfolger des iPad Air 2 auch mit dem Stift kompatibel sein.

Aber auch alle anderen dürfen sich über das Update von Notability freuen. So ist es beispielsweise möglich, eine komplette Seite zu kopieren und in ein anderes Notizbuch einzufügen. Diese Funktion gibt es seit gestern nicht nur für iPhone und iPad, sondern auch für die Mac-Version von Notability. Exklusiv für iOS gibt es stattdessen ein Frühlings-Design, das in den Einstellungen gefunden werden kann und für frischen optischen Wind sorgt.

Notability

Notability war zuletzt sehr preisstabil

Aktuell kostet Notability für iPhone und iPad 5,99 Euro, zudem gibt es zwei nicht wirklich essentielle In-App-Käufe. Zuletzt war Notability mehr als preisstabil, im vergangenen Jahr wurde die App nur zwei Mal etwas günstiger angeboten, auch im Januar konnte man bereits ein paar Euro sparen. Daher gehen wir davon aus, dass es bis zur nächsten Preisaktion noch ein wenig dauern wird.

Neben handschriftlichen Eingaben kann man in Notability die Tastatur verwenden, Fotos hinzufügen, Audio-Kommentare einfügen und mit vielen verschiedenen Werkzeugen arbeiten. Die Handhabung der App ist dabei denkbar einfach: Am oberen Displayrand befindet sich die Menüleiste, in der aus verschiedenen Pinseln und Werkzeugen gewählt werden kann. Über eine erweiterte Tastatur werden je nach getroffener Auswahl individuelle Optionen angezeigt. So lässt sich Text färben oder auch die Stärke des Pinsels einstellen. Selbstverständlich können einzelne Aktionen per Fingertipp auch einfach wieder rückgängig gemacht werden.

Fertige Arbeiten werden auf Wunsch einfach in der iCloud gespeichert und sind danach auf iPhone, iPad und auch am Mac verfügbar. Zudem ist Notability an Dropbox und Google Drive angebunden, wo man gemeinsam mit anderen Personen am gleichen Dokument arbeiten kann.

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Kommentare 19 Antworten

  1. Gute Software ist auch 5,99 € wert. Weiß gar nicht was das Gejammer immer soll, früher haben wir auf Macs und PS’s locker das 10fache für gute Tools bezahlt und jetzt wird wegen ein paar lumpiger Euros gejammert! 1000 € für ein iPhone ausgeben, aber keine paar Euros mehr für gute Software übrig haben, diese Gratismentalität bei Software werde ich nie verstehen!
    Zum Thema, ich nutze Notability auch schon geraume Zeit und sie ist mein absoluter Favorit, mich stört nur eine fehlende Funktion, die man gerne noch einbauen kann, nämlich eine Option geometrische Figuren zu zeichnen! Bei diversen anderen Notizen-Apps, die ich schon genutzt habe, kann man eine Option einschalten, das freihändig gezogene Linien automatisch begradigt werden, auf die Art kann man dann saubere Quadrate, Dreiecke, Kreise und Linien zeichnen! Wenn das noch eingebaut wird, ist die App für mich perfekt!

  2. Wird besser und besser….. Ist wirklich jeden Cent wert…. klare Empfehlung!!
    Aber das Jammern kann ich echt nicht verstehen…… vielleicht arbeiten eben diese Leute umsonst und ärgern sich deshalb 😉

    1. Gerade das finde ich gut gelöst. Man hat die Möglichkeit, RTF Dateien zu exportieren – meiner Meinung nach das optimale Format dafür. Mehr Integration möchte ich nicht. Microsoft will uns doch nur zu Abomodellen zwingen und alles in die Cloud schieben.
      Ich will meine Texte nicht mit Microsoft teilen. Und ich möchte auch nicht in die Verlegenheit kommen, die Texte nicht mehr bearbeiten zu können, wenn aus irgendwelchen Gründen das Abo ausläuft.
      Mit RTF und PDF deckt Notability alles ab.

  3. gehört nach wie vor zu den besten apps,auch zu dem preis uneingeschränkt empfehlenswert, Weil sehr vielseitig
    die alles umsonst Leute die haben halt Pech gehabt , und dürfen weiter jammern 😉

  4. Für mich die beste Notizapp, ich habe unzählige und teilweise auch viel teurere getestet. Kommt sich etwas auf den Workflow an, aber zum interessante Webseiten sichern, Notizen erstellen und scribbeln ist die App perfekt.
    @KaM!: Diese Geiz-ist-geil-Mentalität kann ich allerdings null verstehen und auch nicht akzeptieren. Arbeit kostet halt Geld, du arbeitest doch auch nicht umsonst. Ansonsten hinsetzen und selber eine ähnliche App programmieren. Dann merkst du schnell das man dafür auch Vorwissen haben muss und programmieren kann.

  5. Vielleicht passt mein lang gehegter Wunsch, eine Anmerkung zum Thema deutsche Grammatik zu machen, zu dieser App ganz gut. Die deutsche Sprache sieht 4 Fälle vor, deren Anwendung bestimmten Gesetzen unterliegt – z.B. richtig „im Job“ – (auch die Redaktion möge sich die Überschrift zu diesem Artikel mal genau ansehen). Natürlich gibt es auch Schreibfehler, die durch das Nebeneinander der Buchstaben entstehen. Ich habe allerdings sehr oft eine fehlerhafte Anwendung der 4 Fälle gesehen. Es wäre schön, wenn wir alle uns bemühten mit Sprache und ihrer Grammatik sorgfältiger umzugehen. Sie ist ein wertvolles KULTURGUT.
    Grüße an alle Leser, Kommentatoren und die Redaktion

  6. Ich habe Notability auch lange genutzt. Eigentlich ist es eine gute App. Aber für mich gab und gibt es zwei Probleme! Da ich aufgrund meiner Sehbehinderung zum schreiben ausschließlich den Lupenmodus verwende ist die Schrift selbst bei feinster Einstellung sehr dick und wird dann in der Notiz schwer lesbar. Daraus resultiert dann auch das zweite Problem. Der Support ist quasi nicht vorhanden. Außer ein bißchen BlaBla auf meine Anfrage bez. meines Problemes wurde in der Antwort nicht auf die Problematik und Fragestellung eingegangen. Weitere Anfragen wurden gar nicht mehr beantwortet. Das ist für mich nicht akzeptabel. Von einer App, die bezahlt werden muss, erwarte ich guten Support,denn den bieten sogar kostenfreie Apps. Wobei dies hier kein Plädoyer gegen Bezahlung von Apps ist. Ich verwende fast ausschließlich bezahlte Apps, da ich auch der Meinung bin, dass Arbeit bezahlt werden soll und muss! Da der Support aber bei Notability nicht passt bin ich zu Noteschelf gewechselt und bin auch sehr zufrieden damit. Hier kann ich nicht nur die Liniendicke besser einstellen, sondern habe zudem noch die Möglichkeit einen Füller auszuwählen, was zumindest bei meiner Schreibweise ein bedeutend schöneres Schriftbild macht.

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