Pixelmator: Beliebte Bildbearbeitung bekommt 3D Touch & Support für Apple Pencil

Pixelmator ist aktuell in aller Munde. Neben einem kleinen Gratis-Trick für die Mac-Version gibt es in dieser Woche ein umfangreiches Update im mobilen App Store.

Pixelmator

In dieser Woche hat Apple die besten Apps und Spiele des Jahres gekürt. Pixelmator (App Store-Link) hat es nicht in die Auswahl geschafft, stattdessen hat Enlight als beste iPhone-App des Jahres punkten können. Damit ist nicht jeder einverstanden, wie der Kommentar eines appgefahren-Lesers zeigt: „Enlight? Ernsthaft? Pixelmator ist eindeutig besser! (…) Pixelmator bietet eine gute Oberfläche, auf der alle bearbeiteten Bilder zu sehen sind. Mit einem Klick kann man somit ein Bild weiter bearbeiten. Außerdem kann ich bei Pixelmator meine Bilder von der DSLR in den vollen 6000×4000 Pixeln exportieren.“


Dieser Meinung wollen wir gar nicht widersprechen, wir möchten an dieser Stelle aber darauf hinweisen, dass Enlight und Pixelmator zwei unterschiedliche Apps sind, auch wenn sich beide um Bilder drehen. Enlight ist eine einfach zu bedienende Foto-App, mit der auch Einsteiger spielend einfach ein paar Filter und Effekte auf ihre Bilder anwenden können. Pixelmator ist dagegen eine umfassende Bildbearbeitungssuite mit allem, was man sich von einer mobilen Fassung einer ausgewachsenen Desktop-App wünscht – natürlich inklusive Cloud-Synchronisation.

Das kann Pixelmator auf iPhone und iPad

Dass sich Pixelmator eher an Profis richtet, zeigt ein Blick auf das aktuelle Update, das gestern veröffentlicht wurde. Unter anderem haben die Entwickler eine Unterstützung für den Apple Pencil auf dem iPad Pro hinzugefügt. Auf dem iPad Pro können nun Bilder mit bis zu 100 Megapixel geöffnet und bearbeitet werden, das ist wirklich beeindruckend.

Über das Update dürfen sich allerdings auch Nutzer eines iPhone 6s und iPhone 6s Plus freuen: Pixelmator versteht sich ab sofort auch auf 3D Touch. Unter anderem kann die drucksensitive Technik zum Malen eingesetzt werden. Außerdem gibt es die bekannten Peek & Pop Gesten sowie Quick Actions auf dem Homescreen.

Pixelmator für iOS verfügt über ein intuitives, klar strukturierteres Layout, das bereits vollkommen in die deutsche Sprache übersetzt worden und mit einfachen Vorgängen zum Importieren, Erstellen, Bearbeiten und Exportieren ausgestattet ist. Neben einigen kreativen Werkzeugen, darunter Tools zum Zeichnen und Malen mittels einer Vielzahl von Pinseln und Stiften und einer Bluetooth-Unterstützung für drucksensitive Styli, gibt es in Pixelmator die Möglichkeit, die eigenen Bilder signifikant zu verbessern. Die App macht es unter anderem möglich, mehrere Ebenen zu erstellen, Teile eines Bildes für die Bearbeitung zu definieren, automatisch (und erstaunlich gut!) unerwünschte Objekte aus dem Bild zu entfernen, Farbfilter und Bokeh-Effekte anzuwenden, rote Augen zu entfernen, Bilder zuzuschneiden, skalieren und drehen, Lichtlecks zu kreieren und verschiedene Filter miteinander zu kombinieren.

Anzeige

Kommentare 6 Antworten

  1. Ich hätte gedacht, dass ich es mal mit einem Kommentar in einen Artikel schaffe. Ich habe aber eingesehen, dass es wohl einfach unterschiedliche Ansprüche gibt ;).

    Die 100 Megapixel sind eine Ansage! Brauche ich zwar noch nicht und für eine richtig professionelle Bearbeitung hat man immer noch Affinity Photo, aber für unterwegs ist das schon unglaublich genial. Das iPad Pro hat so viele Kaufgründe (iMovie bis 4K etc.), aber mein Air muss noch eine Zeit lang halten :(.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Copyright © 2022 appgefahren.de