Pixelmator: Eine der besten Bildbearbeitungs-Apps bekommt großes Update

Seit der Vorstellung der iPad-App von Pixelmator vor einigen Monaten auf der Apple Keynote hat sich einiges getan.

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Mittlerweile hat es die Bildbearbeitungs-Anwendung, die viele User auch schon zufriedenstellend als Adobe Photoshop-Alternative auf dem Mac nutzen, in den deutschen App Store geschafft – und hat mit dem gestrigen 16. Dezember ein größeres Update spendiert bekommen, um den Nutzern ein noch besseres Erlebnis beim Bearbeiten ihrer Fotos bieten zu können. Pixelmator (App Store-Link) ist derzeit für 8,99 Euro im App Store zu haben und benötigt neben 107 MB an Speicherplatz auch iOS 8.0 oder neuer auf dem Apple-Tablet. Eine deutsche Lokalisierung ist seitens der Entwickler bereits integriert worden.


Auch wenn keine herausragenden, komplett neuen Features in Pixelmator 1.0.2 eingebunden worden sind, ist die Liste der geänderten und verbesserten Funktionen in der App Store-Beschreibung lang und umfangreich. Als eine der Neuerungen wird eine vereinfachte Möglichkeit angeboten, um Objekte auf der Leinwand drehen zu können, was mittels eines neuen Reglers unter Format -> Anordnen geschieht. Auch ein neuer Deckkraft-Regler, um die Pinseldeckkraft anzupassen, ebenso wie selbiger für die Pinselgröße im Retusche-Tool wurden hinzugefügt.

Optimierte EXIF-Daten und App-Extension

Im Bereich der EXIF-Metadaten hat das Pixelmator-Team unter der Haube gearbeitet und eine ganze Reihe von Fehlerbehebungen auf den Weg gebracht. So bleiben die EXIF-Daten nun auch erhalten, wenn die Pixelmator-Bildbearbeitungs-Erweiterung genutzt wird, oder die Bilder in die Foto-Bibliothek exportiert oder dort geöffnet werden. Gleiches gilt für das Öffnen von Fotos im iCloud Drive.

Ebenfalls mit v1.0.2 verbessert wurde die Pixelmator-Extension: Ein überarbeiteter Blur-Effekt ist da nur einer der optimierten Features. Weiterhin wurde im Hintergrund an der Performance der Erweiterung gearbeitet, beispielsweise durch eine Minimierung der ausführbaren Dateigröße in der Extension, um den Speicherverbrauch zu senken. Auch alle nicht benötigten Ressourcen wurden seitens der Developer entfernt, um das Erweiterungs-Paket noch kleiner zu halten.

Viele kleine Fehlerbehebungen unter der Haube

Zu den kleinen Verbesserungen zählen außerdem eine erhöhte Intensität der Schärfen/Weichzeichnen-Werkzeuge im Retusche-Tool, eine entfernte Farbprofil-Warnung, wenn PNG- oder JPG-Dateien im iCloud Drive gespeichert werden, sowie eine generell optimierte Stabilität beim Launch der App und ein behobenes Absturz-Problem bei der Verwendung des Malen-Auswahl-Werkzeuges. Weniger interessant für deutsche Nutzer dürfte eine hinzugefügte Lokalisierung ins traditionelle Chinesisch sein.

Nicht erst mit diesem Update gehört Pixelmator auch auf dem iPad zu einer der besten Fotobearbeitungs-Apps – auf meinem Apple-Tablet hat die Anwendung das im Vergleich dazu kompliziert wirkende Photoshop Touch längst abgelöst.

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Kommentare 1 Antwort

  1. Ich kann allen nur empfehlen sich Photogene4 anzuschauen.
    Das ist zwar eine reine Bildbearbeitung ohne malfunktionen, ist aber beim Bildbearbeiten um vieles besser und intuitiver als Pixelmator.
    Außerdem um einiges günstiger.
    Pixelmator würde ich dann empfehlen wenn neben dem Bildbearbeiten auch gemalt werden soll, oder zum Beispiel Web Grafiken wie Buttons erstellt werden sollen.

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