RainToday: Regenwarner wechselt zum Abo-Modell für Werbefreiheit

RainToday wurde aktualisiert und setzt jetzt auf das aus WeatherPro bekannte Premium-Modell mit Abonnement.

RainToday ipad

RainToday (App Store-Link) ist im Juli dieses Jahres in Version 2.0 erschienen. Der Regenwarner hat zu Anfang Werbung angezeigt, die nicht deaktiviert werden konnte. Das hat bei vielen Nutzern zu Unmut geführt, auch die Entwickler haben reagiert und die Werbung heruntergefahren. Damals teilte uns das Team mit: „Wir haben die Werbeeinblendungen herunter gefahren, damit mehr Nutzer sich entschließen, die App einfach mal zu testen und sich selbst ein Bild über die Qualitäten von RainToday zu machen, anstatt sich von vornherein abschrecken zu lassen. Langfristig gesehen gibt es aber nur zwei Möglichkeiten, die App und die darin verwendeten Daten zu refinanzieren: Entweder eine kostenfreie App mit Werbung oder eine Freemium-App mit optionalem In-App-Kauf.“

RainToday: Jetzt mit Premium-Abo

Mit dem neusten Update auf Version 2.2 ändert sich das Finanzierungsmodell, ab sofort greift hier das Freemium-Konzept. RainToday bleibt weiterhin kostenlos, integriert aber Werbung. Wie in allen anderen Apps der MeteoGroup kann man sich über ein Premium-Abo von der Werbung befreien. Der Vorteil hier: Wer schon ein Premium-Abo hat, kann dieses auch in RainToday verwenden. Als Neukunde kostet ein Jahr Werbefreiheit 5,99 Euro.

Für einige ist es sicherlich schwer nachzuvollziehen, warum die App erst komplett kostenfrei angeboten wird, und jetzt mit Werbung und Abo-Modell daherkommt. Allerdings solltet ihr beachten, dass die Entwickler ihr Angebot finanzieren müssen und eine kostenfreie App eben kein Geld abwirft. Die Integration des Premium-Modells samt übergreifendem Abo finde ich fair, immerhin kann man alle Premium-Funktionen in WeatherPro, WeahterPro for iPad, AlertsPro, MeteoEarth und MeteoEarth for iPad nutzen, wenn die Apps gekauft wurden.

RainToday ist ein praktischer Regenwarner, der schon bis zu 60 Minuten im Voraus auf kommenden Niederschlag aufmerksam macht. Das animierte Radar-Bild in HD zeigt dabei auf der Karte genau an, wo sich die Regenwolken gerade befinden. Da ich morgens mit dem Rad zur Arbeit fahre, checke ich zur frühen Stunde mit RainToday das Wetter und entscheide mich gegebenenfalls doch für die Fahrt mit der Straßenbahn.

Kommentare 29 Antworten

  1. Ja, ich schließe mich an. Das Abo von ~6 € gilt für alle WeatherPro Apps. Das ist wirklich fair und 6 € pro Jahr ist nun auch nicht die Welt.
    Da gibt es weitaus unverschämtere Abomodelle.

    1. Daß andere noch unverschämter sind, sehe ich nicht als Kaufargument. In 10 Jahren bezahlst du denen 60€, finde ich zuviel. Muß aber jeder selbst wissen.

    2. Ich finde das EINE Sammelabo für ALLE Meteogroup-Apps fair und günstig – und Abomodelle grundsätzlich (!) abzulehnen halte ICH für etwas engstirnig.

      Außerdem geht es hier um Werbefreiheit – die App selbst scheint ja nutzbar zu bleiben !?! Und regelmäßige (!) Werbeeinnahmen lassen sich nur begrenzt durch einmalige (!) Zahlungen „ersetzen“.

      In übertragenem Sinne (!) ist auch iOS ein Abo-Modell – will man das iOS-System über Jahre hinweg vernünftig nutzen, muss man alle paar Jahre (!) neue teure Hardware kaufen (von den echten Abo-Kosten für iCloud ganz zu schweigen)…

      1. @ WePe,

        würde Dich immer noch gut verstehen, wenn Du die Schreierei mal sein lassen würdest.
        Bei soviel Aggression im Text, könnte man meinen, Du würdest gleich jemandem eins in die Fre… hauen wollen.

        Kurzum, komm mal runter…

        1. Hier sind teilweise seltsame Leute. Dass Großschreibung schon von Anfang an des Internets oft als Ausdruck zum lauten Schreien verwendet wurde und nicht zum Betonen, wurde WePe schon öfters erklärt. Aber scheinbar wollen manche nicht lernfähig sein.

  2. Der Preis ist schon ok, wenn die App mich dann auch Warnen würde.. das macht sie aber nur auf dem iPhone 5s meiner Frau.. auf meinem iPhone 6 macht sie es nicht und hat es auch noch Nie gemacht. Daher.. gelöscht.

  3. Schwachsinn, es gäbe nur 2 Möglichkeiten. Ich wäre bereit, mit einer Einmalzahlung von zum Beispiel drei Euro Werbungsfreiheit zu erkaufen. Aber ich schließe ganz sicher kein dermaßen überteuertes Abo ab. Der Preis ist absurd. Da ich keine Apps mit Werbeeinblendungen benutze, wird RainToday gelöscht. Die App Buienalarm ist sowieso genauer in den Vorhersagen.

    1. Hab mir das Budenalarm mal installiert.. und für 99 cent 1 Jahr Werbefrei.

      Man kann Deutschland wählen und sie erkennt meinen Standort schon mal. Jetzt warte ich auf Regen.. naja, nicht wirklich 😀

      RainToday ist gelöscht!

      Danke für den Tipp!!

  4. Abo kommt für mich auch nicht in Frage, ich sage auch Einzahlung ist okay aber Abonnenten auf keinen Fall. Teste die App schon ein paar Wochen und finde sie eigentlich nicht schlecht, okay stimmt nicht immer mit den Minuten und …. aber egal es geht um den Trend und wie die Wolken ziehen. Daher find ich es eigentlich top aber so ?sorry nicht

  5. Die App war werbefrei als sie rauskam, habe sie mir sofort installiert, da ich auch WeatherPro nutze und bezahlt habe, dann hat sich da plötzlich Werbung eingeschlichen und jetzt soll ich zahlen, damit es wieder werbefrei wird? Zumindest für die WeatherPro User, die schon bezahl haben, sollte es kostenfrei bleiben. Habe also die App wieder entfernt.

  6. Das übergreifende Abo funktioniert nicht. Die App stürzt sofort ab, wenn die Benutzerdaten für die Aktivierung des Premium-Abo eingegeben werden und die Aktivierung versucht.

  7. Diese App hatte mich noch nie über irgendetwas benachrichtigt. Andere Regenwarner können was, auch mit Werbung oder ohne für einen fairen Kauf ohne Abo. Ich verstehe den Sinn bis heute nicht, das es eine sinnvolle Integration einer Regenmeldung in den anderen Apps von denen gibt. Man hat Apps ohne Ende auf dem Gerät und jede kann immer nur ein wenig etwas gut.

  8. Ich habe ebenfalls gedacht: als Regenwarner, bevor die Wäsche wieder nass wird.
    In den Wochen des Tests, trotz vieler Regentage, nicht eine einzige Warnung erhalten.
    Ergo: funzt kein Stück u. somit wieder gelöscht.

  9. Wer hier von fairen Preisen spricht muss nicht mehr alle Latten am Zaun haben. Eine App heute herzustellen ist nicht mehr schwer, scheint aber durch Abo Modelle Goldgräber Stimmung bei den Entwicklern hervorzurufen. Hier werden ja jährlich h Tausende von Euros zusätzlich in die Kassen gespült, kein Wunder wenn es immer mehr Abos mit leeren und hohlen Versprechungen gibt. Von Weather Pro und deren Preispolitik halte ich schon lange nichts mehr, zumal deren Vorhersagen auch sehr oft daneben liegen.

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