Singbeutel: Finanzmanager-App kann auch kostenlos genutzt werden

Immer mehr Anwendungen im App Store finanzieren sich durch regelmäßige Kosten in Abo-Form. Auch Singbeutel setzt auf dieses Prinzip.

Singbeutel

Eines müssen wir allerdings fairerweise vorweg nehmen: Singbeutel (App Store-Link), eine generell kostenlose iPhone-App, kann auch ohne kostenpflichtiges Abonnement in einer abgespeckten Basis-Variante genutzt werden. Die Anwendung ist 19 MB groß, erfordert zur Installation iOS 7.0 oder neuer und kann auch in deutscher Sprache genutzt werden.


Wer sich für ein Premium-Abo in Singbeutel entscheidet, zahlt entweder 99 Cent/Monat oder 5,99 Euro/Jahr, um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können. Zu diesem zählt unter anderem ein iCloud-Sync zum Abgleich der Daten auf verschiedenen Geräten, Online-Statistiken, die auf dem Computer analysiert werden können, ein Passwort-Schutz für die App, ein Währungsumrechner, eine Budget-Feature sowie eine größere Symbolsammlung zur Personalisierung von Ausgabeposten.

Kleine Analyse auch in kostenloser Singbeutel-Variante

Aber auch ohne zusätzliche Kosten kann Singbeutel problemlos und ohne Werbung genutzt werden. Die Erfassung von Einnahmen und Ausgaben könnte dabei nicht schneller sein: Über ein Nummernfeld das eines Taschenrechners lassen sich die Beträge eingeben und über eine Symbolreihe darüber die passende Kategorie auswählen. Durch das Antippen des Betrages kann zwischen Ausgaben und Einnahmen gewechselt werden.

Am unteren Bildschirmrand befindet sich zudem ein kleines Diagramm-Symbol, mit dem sich die eingepflegten Daten auswerten lassen. Dort findet sich eine Monatsübersicht mit allen Einnahmen und Ausgaben, den verbleibenden finanziellen Mitteln sowie den Aufwendungen für die jeweiligen Kategorien. Auf einen Export der erhobenen Daten, beispielsweise als pdf- oder Excel-Datei, muss in Singbeutel allerdings leider verzichtet werden. Auch ein Backup in der iCloud ist nur mit einem abgeschlossenen Premium-Abo möglich.

Pluspunkt sammelt Singbeutel ganz klar mit seiner modernen Oberfläche. Rote Farbe signalisiert Ausgaben, grüne Farbe Einnahmen. Die iPhone-App passt perfekt zur flachen Oberfläche von iOS und ist mehr als übersichtlich gestaltet. Wer jedoch einen kleinen Finanzmanager ohne große Zusatzfeatures in einem übersichtlichen, modernen Layout benötigt, sollte sich Singbeutel durchaus genauer ansehen. Das mit den Abo-Kosten ist zwar auch nicht ganz unser Ding, aber immerhin leistet der Entwickler dafür auch etwas: Die bereits im Jahr 2013 veröffentlichte App hat im vergangenen Jahr zehn Updates erhalten und wurde auch dieses Jahr schon vier Mal aktualisiert.

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Kommentare 8 Antworten

  1. Ja genau,- dafür tut er auch etwas.
    Also zuerst machen wir mal ne App, die nicht perfekt ist, was ich ja weiß. Ich programmiere erstmal ohne die kleinen Dinge, die ich später einbauen kann, was nach einem gelungenem Update aussieht.
    Dann kommen die Dinge dran, die jeder braucht und haben will, wenn er die App wirklich sinnvoll nutzen will.
    Dann erhöhe ich den Preis von kostenlos auf 99 eurocent oder mache gleich eine App-2 für 3,99 €. Und wenn alles nix hilft dann führe ich einen dritten Teil ein oder gar ein Abo. Denn bei drei Teilen fallen die miesen Bewertungen nicht direkt so auf.
    Irgendwie muss man die doofen User doch zum Kauf und zur Zahlung bringen…

    Helft den Entwicklern hier doch und sagt wie man es machen kann! ??

    1. Die wenigsten entwickeln eine App eben nur „just for fun“, das da in irgendeiner Form eine gewisse Gewinnerzielungsabsicht dahinter steckt, sollte jedem klar sein. Und wem es nicht passt, brauch sie ja auch nicht laden.

  2. Hey zusammen, kann die positiv kritische Stimme von Coregaps echt nachvollziehen ? Immer dieses „zur Kasse“, Upgrade oder neue, teurere Version… Aber egal.

    Was ich mal in den Raum werfen möchte, bin ne faule Socke und tippe unterwegs sehr ungern rum, daher suche ich ein Ein- und Ausgabenverwaltung mit Siri-Anbindung „Hey Siri… Ausgabe buchen… „Was hast Du denn bezahlt“ 13,50 Abendessen mit Rübennase… „Habe Deine Ausgabe gebucht, hoffe, es war Lecker“ „Möchtest Du Dein aktuelles Budget wissen“ ….

    Gibt’s so was schon oder schafft das Apple irgendwann mal???

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