Sound Stack: Hochwertiger Lautsprecher mit Dock & Bluetooth

Auf der Suche nach einem günstigen Sounddock aus der Spitzenklasse sind wir auf das Sound Stack von Soundfreaq gestoßen. Von unserer Klangprobe wollen wir euch natürlich berichten.

Der Soundfreaq Sound Stack SFQ-03 ist ein Lautsprecher mit mehreren Anschlussmöglichkeiten, im Fokus stehen natürlich iPhone und iPad. Das mit der Bluetooth-Technologie ausgestattete Gerät ist für rund 370 Euro auf der Hersteller-Webseite und auf Amazon erhältlich.

Die Ausmaße von 44 x 17 x 14 (Breite x Höhe x Tiefe) sind etwas geringer als zum Beispiel beim Zeppelin Air, durch sein kastenförmiges Design macht der Sound Stack aber trotzdem einen wuchtigen Eindruck. An der Verarbeitung, bei der insbesondere die beiden Metallplatten an den Seiten auffallen, können wir aber nichts aussetzen.

Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach: Man schließt einfach das leider externe Netzteil an die Steckdose an – und schon kann es losgehen. Als Anschlussmöglichkeiten stehen ein Dock-Connector für iPhone, iPod und iPad zur Verfügung, außerdem gibt es einen TOSLINK- und AUX-Eingang auf der Rückseite. Drahtlos kann Musik per Bluetooth abgespielt werden.

Neben zwei Breitband-Lautsprechern hat Soundfreaq sein Spitzenmodell mit zwei Subwoofern ausgestattet. Die Subwoofer sind dabei nicht mittig, sondern leicht versetzt verbaut, was für eine Gegentakt-Konfiguration sorgen soll. Damit soll „selbst bei den mitreißendsten Basslinien kein Slap und kein Kick verloren gehen.“

Die Soundqualität kann meiner Meinung nach durchaus mit Modellen wie dem Zeppelin Air mithalten, vor allem wenn man die UQ3™-Raumklangverstärkung per Knopfdruck am Gerät oder auf der mitgelieferten Fernbedienung aktiviert. Ich weiß nicht genau, wie ich dieses Feature am besten beschreiben kann, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich die Musik besser im Raum verteilt – auch wenn das etwas komisch klingen mag.

Der ausgewogene Klang hat meiner Meinung nach nur einen kleinen Nachteil: Bässe sind selbst so gut wie gar nicht wahrnehmbar. Wer darauf allerdings verzichten kann, bekommt mit dem Soundfreaq Sound Stack ein sehr ausgewogenes Modell mit einem sehr klaren Klang. Ein kleines Extra befindet sich übrigens auf der Rückseite: Über einen USB-Anschluss können beliebige Geräte separat vom Dock-Connector geladen werden.

Für drahtlose Übertragung sorgt, wie oben schon angesprochen, die Bluetooth-Kompabilität. In unserem Test gab es damit keine Probleme, die Verbindung wurden nach dem Knopfdruck auf den Pair-Button sofort hergestellt. Ich persönlich muss aber sagen, dass ich noch nie ein Bluetooth-Fan war – AirPlay bietet für mich wesentlich mehr, ist aber dank der teuren Apple-Lizenz auch nicht so erschwinglich. Wer darauf verzichten kann, wird mit dem Sound Stack jedenfalls kaum eine Enttäuschung erleben.

Kommentare 9 Antworten

  1. Irgendwie kommt es mit etwas Spanisch vor: Bässe nicht wahrnehmbar aber ausgewogener Klang? Direkter Vergleich zu Zeppelin Air (mega Bässe – edler Klang) aber als komisch bezeichneter Raumklang? Jetzt bin ich richtig gespannt 😉

    1. Du hast dir die Wörter aber auch schön zurecht gelegt. Ich habe nicht den Raumklang, sondern die Art und Weise meiner Beschreibung als „komisch“ bezeichnet. Wenn man den UQ3-Modus aktiviert, habe ich das Gefühl, dass ich der Klang besser im Raum verteilt, bzw. es sich warum auch immer deutlich angenehmer anhört.

      Was den Bass angeht: Er ist da, aber nicht so sehr wahrnehmbar – im Vergleich zu Anlegen mit sehr viel Bass. Daher habe ich den Klang als ausgewogen bezeichnet.

  2. Für den Preis kann man sich auch ein nettes heimkino holen, oder man legt noch was drauf und holt sich was vernünftiges.

    Wer’s braucht ….

  3. Logitech THX zertifiziertes 5.1 Soundsystem, BT-Dongle für 30, um Welten besserer Klang, Zusatznutzen ohne Ende und fast halb so teuer…

    1. Also ich habe gerade mein THX-zertifiziertes 5.1-System Z-5300 abzugeben, da ich auf das getestete Gerät umgestiegen bin. Gerade bei Filmen war mir das Logitech mittlerweile zu basslastig / dröhnend und im Stereobetrieb ist der Sound Stack um Welten besser – insbesondere dann, wenn man sich nicht immer an dem perfekten Sitzplatz aufhält. Surround war zwar cool, aber so oft brauche ich es nicht und den Upmix jedes Mal manuell einzustellen war mir schon von Anfang an zu nervig. Es soll halt einfach funktionieren. Dazu habe ich nun weniger Kabel und mehr Platz.
      Ob der vorgeschlagene BT-Dongle noch die Qualität erreicht möchte ich bezweifeln. In der Regel verwendet BT keinen verlustfreien Codec bei der Übertragung (was der Sound Stack übrigens im Fall von AAC Dateien tut).

  4. Hallo zusammen,

    habe ich das richtig verstanden bzw. gelesen, den Sound Stack kann ich problemlos an meinen Fernseher anschließen und somit als Heimkinoanlage nutzen?

    Wie wird die Anlage am Fernseh angeschlossen?

    Danke

  5. Besser spät als nie:
    Der Sound Stack hat einen optischen Eingang und einen Aux-In. Ich hab meinen Sound Stack per Toslink an den Plasma angeschlossen.

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