Taxfix: Steuererklärung bequem am iPhone erledigen und ans Finanzamt übermitteln

Das ganze Jahr über ist Steuerjahr – und wer seine Steuererklärung für eines der letzten Jahre noch anfertigen muss, kann dies auch bequem vom iDevice aus machen.

Taxfix 1

Mit der App Taxfix (App Store-Link) ist die Steuererklärung kein Problem mehr. Die Entwickler berichten, dass die App „ohne Formular, ohne Steuer-Kauderwelsch“ auskommt. „Die App fragt, der User antwortet. Fertig ist die Steuererklärung.“, heißt es in der App Store-Beschreibung zu Taxfix. Der kostenlose Download der iPhone-App ist etwa 49 MB groß, erfordert iOS 10.0 oder neuer, und kann natürlich auch in deutscher Sprache genutzt werden.

Gerade zu Jahresbeginn buhlen viele Steuerprogramm-Anbieter um die Gunst der Steuerzahler, die ihre Steuererklärung abgeben wollen. Ich habe meine lästige Papierarbeit mit Hilfe der Mac-App WISO erledigt, und das problemlos und schnell ohne Beanstandungen des zuständigen Finanzamts. Wer es noch bequemer wünscht und die Steuererklärung direkt vom Smartphone aus erledigen möchte, kann sich Taxfix ansehen.

In einem praktischen Interview-Modus wird man Schritt für Schritt durch die komplette Steuererklärung geführt. Die App sammelt dabei die notwendigen Daten des Nutzers, um die Steuererklärung zu erstellen. Die Entwickler berichten, dass die App im Durchschnitt nur etwa 20 Minuten benötigt, um alles Notwendige zu erfassen und aufzubereiten. Nach den ersten Fragen zur persönlichen Situation ist allerdings eine Registrierung notwendig.

Keine Steuererstattung – keine Abgabekosten

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Besonders praktisch: Die Berechnung der zu erwartenden Steuererstattung ist in Taxfix kostenlos. Möchte man dann die erstellte Steuererklärung in papierloser Form direkt ans zuständige Finanzamt übermitteln, wird ein einmaliger In-App-Kauf in Höhe von 34,99 Euro fällig. Mit dem letzten Update auf Version 1.0.5 von Taxfix haben die Macher außerdem das Bezahlmodell so gestaltet, dass nur Steuererklärungen mit zu erwartender Rückerstattung kostenpflichtig sind. Hat man mit Taxfix also keine Rückzahlungen berechnet, lässt sich die Steuererklärung gratis ans Finanzamt übermitteln.

Auch hinsichtlich der Verwertung der persönlichen Daten geht das Taxfix-Team auf Nummer Sicher: Die App geht konform mit dem Bundesdatenschutzgesetz und dem Telemediengesetz, verarbeitet nach Möglichkeit alle Daten nur auf dem Endgerät und übermittelt nur für die Abgabe relevante Informationen. Zudem werden alle Daten immer verschlüsselt übertragen und nicht ohne Zustimmung an Dritte übertragen.

Taxfix - Die Steuer-App
Taxfix - Die Steuer-App
Entwickler: Taxfix GmbH
Preis: Kostenlos+

Kommentare 12 Antworten

  1. Eine EkSt.Programm erfordert ein umfangreiches Steuerwissen. Auch dieses alleine reicht nicht, da es jährlich viele Aktualisierungen, Ergänzungen und Neuordnungen gibt, die in ein Progranm eingearbeitet werden müssen. Selbst Mitarbeiter des Finanzamt und der Steuerberater sind da gefordert! Ohne festes jährliches Entgelt (min. €20-25) geht gar nichts!
    Entgelt nach voraussichtlicher Erstattungs-prognose – unglaubwürdig! Und wer seine erforderlichen Unterlagen (Jahresverdienste, Rentenbescheinigung, Versicherungs-rechnungen, Krankenkassen Beitragsliste fürs Jahr, Werbungskosten-, Sonderausgaben- und außergewöhnliche Belastungsbelege ect.) Unterlagen zur Hand hat, hat auch einen PC/Notebook mit einer Software von Finanz-/Steuerprofi‘s geschrieben, die seit Jahren zuverlässig und bewährt ist im Haus ! Noch Fragen??

    1. doch doch das muss gehen uns wurde doch auch immer die Steuer Erklärung auf einem Bierdeckel versprochen , Das nennt man Fortschritt jetzt ists auf dem Handy möglich …….

  2. Einfach 0 € Lohnsteuer eingeben, dadurch eine Nachzahlung errechnen lassen, keine 35 € zahlen und das FA berichtigt die Lohnsteuer.
    Soviel zur Theorie.
    Tatsächlich ist mit so einem simplen Programm schlichtweg am falschen Ende gespart.

  3. Ohne Zertifikat muss man die ganzen Unterlagen trotzdem noch per Post an das Finanzamt schicken. Man erspart nur dem Beamten das Abtippen in den Computer. Mit Zertifikat muss man allenfalls noch Belege per Post an das Finanzamt schicken. Bei mir zumindest hat das Finanzamt aber noch nie Belege angefordert. Und die Steuererklärung gilt als abgegeben, wenn die elektronische Übertragung erfolgt ist. Auch das ist bei der Variante ohne Zertifikat anders: Hier gilt die Steuererklärung erst dann als abgegeben, wenn die Unterlagen per Post eingetroffen sind. Da diese Software noch nicht einmal vernünftige Tipps geben kann, und mit einem Preis von 35 Euro auch noch vollkommen überteuert ist, kann man wohl kaum eine Empfehlung aussprechen. Duie Steuerprogramme von WISO sind immer mal wieder im Angebot, so zahle ich nur 20 Euro jedes Jahr, kann meine Steuererklärung auch mehrfach übertragen und kann sogar mein Zertifikat zur Übertragung nutzen. Eine iPad- und Web App gibt es ebenfalls, insofern man diese nutzen möchte.

    1. Ich hatte taxbutler getestet es lief alles reibungslos innerhalb von fünf Minuten war die Steuererklärung erstellt und nach einem Tag die fertige Erklärung im Postfach dann konnte man sich entscheiden für 29 € direkt an das Finanzamt zu schicken oder halt mit 80% Sofortauszahlung ich habe mich trotz all dem für 80% Sofortauszahlung entschieden ich hatte innerhalb von 4 Tagen das Geld von taxbutler auf dem Konto und die Steuererklärung wurde automatisch zum Finanzamt geschickt dort bekam ich jetzt einen Steuerbescheid es war alles korrekt und die haben das Geld bzw die Erstattung an taxbutler überwiesen da taxbutler ihre Bankverbindung angibt sobald du dich für 80% Sofortauszahlung entscheidest ich habe zwar knapp 100 € weniger bekommen aber dafür sofort das Geld das war im Mai und ich habe am 5. Oktober erst den Steuerbescheid bekommen solange hätte ich auf das Geld gewartet dann verzichte ich lieber auf ein paar Euro und habe aber Rest des Geldes sofort auf dem Konto

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