Twinkly: Lichtervorhang mit App-Anbindung macht die Weihnachtszeit smart

Auch als klassische Lichterkette verfügbar

Vor ein paar Wochen hat mein Kollege Fabian schon einmal einen kleinen Ausblick gewagt und in der vergangenen Woche seinen ausführlichen Testbericht rund um die smarte Lichterkette von Twinkly drüben auf hueblog.de veröffentlicht. Heute wollen wir den Blick auf ein weiteres Produkt des Herstellers werfen, den smarten LED-Lichtervorhang von Twinkly. Er bietet ähnliche Funktionen, aber ein gänzliches anderes Design.

An dem fünf Meter langen Lichtervorhang sind insgesamt 190 LEDs zu finden, die zehn Mal im Schema 2-4-6-2-5 nach unten hängen und so ein hoffentlich harmonisches Gesamtbild ergeben. Die Länge der komplett wasserdichten Zuleitung samt Controller beträgt dreieinhalb Meter.

Erhältlich ist der Twinkly Lichtervorhang in drei verschiedenen Varianten, bei denen unterschiedliche LED-Techniken zum Einsatz kommt.

Ich habe mich beim Test für die günstigste Variante Multi-Color entschieden, wobei ich im Nachhinein sagen muss, dass ihr euch bei einem Aufpreis von nur rund 20 Euro lieber für die Special-Edition entscheiden solltet. Hier bietet euch jede einzelne LED nicht nur das RGB-Spektrum, sondern auch verschiedene Weißtöne, was einen sehr viel natürlicheren Look ermöglicht. Die Gold-Edition kann nur Weißtöne und ist zum gleichen Preis eher uninteressant.

So wird der smarte Lichtervorhang von Twinkly in der Praxis eingesetzt

Zunächst einmal verhält sich der Lichtervorhang von Twinkly wie jede andere Lichterkette auch: Er wird aufgehangen und mit einer Steckdose verbunden. Viel falsch machen kann man hier nicht, wobei die Magie ohnehin erst mit der Twinkly-App ins Spiel kommt.

Mittels einer Scan-Funktion kann man den Lichtervorhang in die App übertragen und dann nicht nur jede einzelne LED ansteuern, sondern auch verschiedene vorgefertigte Animationen starten. Die Scan-Funktion ist hier eher nebensächlich, zumindest solange man den Lichtervorhang einfach nur am Fenster oder einer Wand aufhängt. Spannend ist diese Funktion aber bei der Lichterkette, die ja immer unterschiedlich an einen Baum gehangen wird.

Bei den vorgefertigten Effekten und Animationen kann man auch beim Twinkly Lichtervorhang noch Einstellungen vornehmen und die Geschwindigkeit, die Farben oder die Helligkeitsunterschiede frei bestimmen. Und so lassen sich durchaus tolle Leuchteffekte kreieren, bei denen man definitiv erstaunte Blicke sammeln kann.

Aber auch grundlegende Funktionen werden in der App angeboten. Die Twinkly Lichterkette verfügt über zwei Timer, mit denen man eine Uhrzeit zum Ein- und Ausschalten bestimmen kann, sowie über eine Dimmfunktion. Zudem besteht eine Anbindung an die Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Assistant, um die Lichterkette per Sprachbefehl ein- und auszuschalten. Solltet ihr den Lichtervorhang außerhalb eures WLANs aufhängen, erstellt der Controller am Netzkabel auf Wunsch auch ein eigenes Netzwerk, für das ihr euch zur Steuerung verbinden könnt. Auch Bluetooth ist mit an Board.

Nur HomeKit und Siri fehlen leider noch

Und falls ihr es ganz abgefahren machen wollt: Mehrere Lichterkette und Lichtervorhänge von Twinkly lassen sich auch gruppieren. Lediglich auf eine HomeKit-Anbindung muss man verzichten, zumindest Siri-Kurzbefehle halte ich aber für problemlos integrierbar. Bis Weihnachten wird es vielleicht etwas knapp, aber für nächstes Jahr sollte der Hersteller über ein solches Update nachdenken.

Der Twinkly Lichtervorhang wurde mit von Lampenwelt.de für meinen Test zur Verfügung gestellt. Dort könnt ihr am heutigen Cyber Monday auch noch den Gutscheincode LW19-BLACK10 einlösen, mit dem ihr für die sonst 134,99 Euro teure Special-Edition schon für 121,49 Euro inklusive Versand bekommt.

Kommentare 4 Antworten

    1. Zumindest das mit dem nicht mehr lieferbar kann ich bestätigen. Mir hat man auf Nachfrage mitgeteilt, dass man hier schlichtweg ausverkauft ist. Natürlich doof, dass man trotzdem bestellen konnte.

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