Welches Modell darf es sein: MacBook Pro oder MacBook Air?

Die zwei aktuellen Geräte im Vergleich

Im vergangenen Herbst hat Apple das neue MacBook Pro mit 14 Zoll Bildschirm vorgestellt. Ein neues Design, das aus meiner Sicht zum Glück endlich ohne Touch Bar auskommt. Auch die Tastatur ist endlich wieder richtig gut und zudem ist das Display im Zusammenspiel mit der Notch eine feine Sache. Keine Frage: Ein richtig gutes Notebook. Mit einem Startpreis von 2.249 Euro aber nicht wirklich günstig.

Was ich nach einiger Zeit mit dem M1-Chip im Mac mini und dem M1 Pro im MacBook Pro sagen kann: In Sachen Leistung sind beide Prozessoren für das, was ich damit mache, mehr als ausreichend. Office-Arbeiten, im Netz surfen und selbst anspruchsvolle 4K-Videos zu schneiden, all das ist selbst für den „kleinen“ M1 kein Problem.


M2-Chip wird für viele Jahre solide Performance liefern

Für einen Großteil der Nutzer sollte, rein was die Performance angeht, also auch das neue MacBook Air mehr als ausreichend sein. Denn immerhin ist darin ja der M2-Chip verbaut, der noch einmal etwas mehr Leistung bietet, als der M1. Aber wie unterscheidet sich das MacBook Air sonst noch vom MacBook Pro mit 14 Zoll Display? Immerhin kostet es mit 1.499 Euro ja deutlich weniger. Dafür bekommt man aber „nur“ 256 GB Speicherplatz. Für 230 Euro mehr gibt es 512 GB, für weitere 230 Euro sogar 1 TB.

Abstriche wird man auch beim Display machen müssen, hier ist das teure MacBook Pro einfach Spitzenklasse. Aber: Im Vergleich zum vorherigen MacBook Air ist das Display beim M2-Modell immerhin 25 Prozent heller. Das ist doch schon einmal was. Auch bei den Lautsprechern macht das neue MacBook Air einen großen Schritt nach vorne, auch wenn es damit noch nicht ganz an das Pro heran kommt.

Keine wesentlichen Unterschiede gibt es dagegen bei Tastatur, Trackpad, Kamera und Funktechnik. Bei den Anschlüssen muss man im Vergleich zum MacBook Pro auf einen Thunderbolt-Port, den HDMI-Anschluss sowie den Kartenleser verzichten. Das MacBook Air hat nur zwei Thunderbolt-Anschlüsse und jetzt neu immerhin einen MagSafe-Ladeanschluss.

MacBook Air kann das teure MacBook Pro sogar ausstechen

In einigen Disziplinen hat das MacBook Air gegenüber dem teuren MacBook Pro aber sogar die Nase vorn. Obwohl der Akku deutlich kleiner ist, hält er länger durch. Apple gibt bis zu 15 Stunden drahtloses Surfen und 18 Stunden Filmwiedergabe an, das Pro kommt in diesen Disziplinen auf 11 und 17 Stunden. Zudem ist das MacBook Air 360 Gramm leichter, auch die Abmessungen fallen geringer aus.

Für mich ist die Sache klar: Alle Otto-Normal-Verbraucher und -Verbraucherinnen, die keine echten Pro-Aufgaben mit ihrem MacBook ausführen müssen, werden mit dem MacBook Air prima zurecht kommen. Und auch wenn es das teuerste MacBook Air seit einiger Zeit ist, darf man nicht vergessen: Das allererste Air hat mit 1.699 Euro sogar noch mehr gekostet und war mit 1,36 Kilogramm sogar noch etwas schwerer als das im Juli startenden Modell.

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Kommentare 7 Antworten

  1. Wenn dann das Air, aber leider ist vom 13Pro von 2013 der Lack noch nicht ab. Für die wenige mal am Rechner reicht das noch eine Weile.

  2. Preis Leistung bleibt nur das M1 Air. Pro sehe ich eher im Mac Bereich. Wo bleibt da eigentlich der 27Zoll Nachfolger? Ist der gestrichen?

    1. Ja, der ist seit dem 27“ Studio Display tot, weil mit MacMini M1 für Consumer und dem MacStudio für Pros (und dem bald folgenden MacPro mit M2 (Max?) ein 27“ iMac (Pro) im Portfolio nicht mehr passen würde.

  3. Es ist schade, dass an das Air keine zwei Monitore abgeschlossen werden können. Dann wäre es aus meiner Sicht perfekt fürs Büro und unterwegs.

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