Weltfrauentag: Apple würdigt weibliche Programmierer und Entwickler

Apple strebt an, die kommende Generation an weiblichen Führungskräften zu fördern.

Der Konzern aus Cupertino feiert den Weltfrauentag laut einer Pressemitteilung im Monat März, indem er Geschichten und Arbeiten von Entwicklerinnen, Musikerinnen, Künstlerinnen, Fotografinnen und Unternehmerinnen ins Rampenlicht stellt. Darüber hinaus baut Apple sein Engagement im Bereich Bildung mit einer neuen Partnerschaft mit Girls Who Code aus, um die Lernangebote für junge Frauen zu stärken.

“Frauen haben sich die Chance verdient, dass unsere Ideen die Zukunft gestalten,“ sagt Lisa Jackson, Vice President of Environment, Policy und Social Initiatives bei Apple. „Wir freuen uns, Girls Who Code zu unterstützen, da sie Mädchen darin bestärken, die Entwickler und technischen Innovatoren von morgen zu sein.“

In ausgewählten Apple Stores auf der ganzen Welt können Besucher an über 60 Sessions der Reihe „Made By Women“ teilnehmen, die von Künstlerinnen, Musikerinnen, Fotografinnen, App-Entwicklerinnen, Wissenschaftlerinnen und Unternehmerinnen geleitet werden, die die nächste Generation in praxisorientierten Sessions inspirieren sollen, ihre Kreativität freizusetzen und ihre Leidenschaft auf die nächste Stufe zu heben. Sessions mit Gestalterinnen werden in ausgewählten Stores in Singapur, Kyoto, Hong Kong, London, Mailand, Paris, Dubai, San Francisco, Chicago, New York und Los Angeles stattfinden.

Weitere Aktionen im App Store, bei iTunes und bei Apple Music

Auch im App Store und bei Apple Music wird der Internationale Weltfrauentag, der am 8. März jedes Jahres begangen wird, gebührend gefeiert. Der App Store wird den ganzen Monat Entwicklerinnen über Apps des Tages ins Rampenlicht stellen, die von Frauen entwickelt und gegründet wurden. Am Weltfrauentag werden Nutzer des App Stores auch auf spezielle Sammlungen hingewiesen, in denen Spiele mit Marvels weiblicher Kult-Superheldin Captain Marvel vorkommen. 

Bei Apple Music werden einige der visionärsten Frauen in der Musik mit handverlesenen Playlists und redaktionellen Zusammenstellungen präsentiert, und auf Beats 1 wird es ein 24-Stunden-Takeover geben, dessen Shows programmatisch darauf abzielen, inspirierende Frauen ins Rampenlicht zu rücken. Ähnliche Aktionen wird es auch bei iTunes, Apple Books und in der Podcasts-App geben, wo Inhalte von Frauen ins Rampenlicht gerückt werden. Nutzer einer Apple Watch können zudem am 8. März eine besondere Auszeichnung erhalten, wenn sie einen Spaziergang, Lauf oder ein Rollstuhl-Training über eine Meile oder mehr absolvieren.

Kommentare 22 Antworten

  1. Schöne Aktion, freut mich! Wäre schön, wenn das selbstverständlich wäre, doch davon sowie von tatsächlicher Gleichberechtigung sind wir weit entfernt. Also machen wir weiter mit der Politik der kleinen Schritte, wie seit bereits einhundert Jahren.

    1. Hier gibts weitaus mehr & wichtigere Probleme.
      In einem Land das von einer Frau regiert wird von fehlender Gleichberechtigung reden grenzt schon fast an Blasphemie.

    2. Ganz im Ernst: ich habe bisher nicht erlebt, dass eine Frau (beruflich) schlechter behandelt wurde. Habe viele enge Freundinnen und mir wurde nie was berichtet. Ich habe hingegen in einem großen Konzern gearbeitet, in denen Frauen aber durch die Quotenregelungen eher Aufstiegschancen haben.

      Ist ein kompliziertes Thema. Ich bin auch für Gleichberechtigung, aber gegen blinden Aktionismus.

      Weltfrauentag ist aber eine tolle Aktion.

  2. Schon klar, Jungs. Das sind die üblichen Reaktionen aus dem tiefen Tal der (männlichen) Ahnungslosigkeit. Wegen dieser Ignoranz brauchen wir solche und andere Aktionen.

    Es geht hier nicht um persönliches Empfinden sondern um Zahlen und Fakten: Wir haben verschwindend geringe Zahlen von Frauen in Spitzenposition in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik (ja, auch wenn wir eine Bundeskanzlerin haben – sie weist selbst auf dieses Problem hin und sogar dann, wenn ihr noch eine weitere Frau nachfolgt).

    Frauen verdienen sogar bei gleicher Qualifikation nach wie vor deutlich weniger, sind überproportional von Armut und Gewalt betroffen. Wir sind noch weit davon entfernt, dass Frauen in Deutschland die gleichen Chancen wie Männer haben.

    Im internationalen Ranking der des Weltwirtschaftsforums landete Deutschland in Sachen Gleichberechtigung jüngst auf dem 14. Platz. Das Weltwirtschaftsforum analysiert vier Faktoren für seine Untersuchung: die wirtschaftliche Chancengleichheit, die politische Mitwirkung, das Bildungsniveau sowie den Zugang zu medizinischer Versorgung und Hygiene beziehungsweise die Lebenserwartung von Männern und Frauen in einem Land. Es wird aber nicht betrachtet, auf welchem Entwicklungsniveau sich ein Staat befindet. So kommt es, dass ärmere Länder wie Nicaragua (5. Platz), Ruanda (6. Platz) und Namibia (10. Platz) im Ranking vor der Bundesrepublik landen.

    1. Super Thema, hier hast du genau das richtige Forum dafür. ??‍♂️
      Nein, nicht wegen der Ignoranz brauchen wir solche Aktionen, sondern weil die ganzen „me too“-Berufsempörten das immer so laut einfordern. Es sollte aber eigentlich nicht nötig sein, Anerkennung einzufordern.
      Das Argument „wir haben so wenige Frauen in Spitzenpositionen“, was du hier einbringst, ist ebenfalls aus dem Tal der Ahnungslosen. Wer sagt denn, dass genausoviele Frauen wie Männer auf diese Positionen WOLLEN? Männer und Frauen sind nun mal unterschiedlich, sowohl biologisch als auch psychisch, und das ist auch gut so. Wer das nicht wahrhaben will tut entweder nur so oder stammt wirklich aus deinem Tal der Ahnungslosen.

      1. Wenn du das Thema hier unpassend findest, dann diskutier doch nicht.

        Nur so aus Neugier: Steht zeroG für Zero Gehirn?

        Aber sicher, Frauen wollen keine Spitzenjobs, kein gleiches Geld für gleiche Arbeit, warum auch. Ungerecht behandelt zu werden ist doch viel schöner. Das nenn ich mal Expertise ?.

        Psychisch anders, aha. Mann sollte wirklich nicht von sich auf andere schließen.

        1. @anjjab: Jetzt tue ich es doch. Und was tust du dagegen? Eine Möglichkeit wäre, mich mit Argumenten zu schlagen. Was kommt statt dessen? Name puns. Wie originell. Wenn man argumentativ nichts beizutragen hat, wird man unsachlich. Wie berechenbar.

          Nochmal anders, damit selbst du das verstehen kannst: sicher wollen auch Frauen Spitzenjobs. Und sicher ist einigen (nicht allen!) Gleichberechtigung wichtig. Jedoch ist es logisch bereits ein Fehler zu sagen, es sind nur deswegen weniger Frauen als Männer in Spitzenpositionen, weil sie keine Chancen dazu haben. Frauen und Männer sind unterschiedlich und haben unterschiedliche Strategien und Bedürfnisse. Dass es weniger Bauarbeiterinnen als Bauarbeiter gibt liegt auch sicher nicht daran, dass man sie nicht lässt. Oder dass man die ganzen Männer nicht Nageldesigner oder Krankenpfleger werden lässt. Du argumentierst populistisch, polemisierst, empörst dich durchschaubar und agitierst umsonst, sobald du deinesgleichen vom Niveau her verlässt.

          1. Meine Argumente stehen bereits weiter oben. Deine Polemiken wie „die ganzen Berufsempörten“ und ähnliche Ergüsse sind für einen sachlichen Diskurs ungeeignet, daher habe ich dir auf gleicher Ebene geantwortet. Ich dachte mir aber schon, dass du dieses Echo nicht verträgst.

            Jetzt wirst du zwar etwas sachlicher, aber das Niveau ist immer noch fernab jedweder Informiertheit. Mit solchen Stammtisch-Diskussionen kann man viel Zeit verbringen, aber es führt nirgendwo hin.

            Ich sage dir nur einige Stichworte: Berufsentscheidungen haben nichts mit individuellen „Bedürfnissen“ zu tun, sondern sind kulturell und durch die Sozialisation vorgeprägt, haben u.a. mit geschlechtlich konnotierten Bildungswegen zu tun und damit, welche Jobs wie bezahlt werden.

            Männer sind beispielsweise in typischen Frauenberufen unterrepräsentiert, weil diese schlecht bezahlt werden und nicht, weil sie keine Kinder mögen.

            Aber vermutlich gehörst du zu jenen, die immer noch glauben, Mädchen könnten schlechter rechnen und seien deshalb so selten in den Ingenieurwissenschaften oder der Informatik anzutreffen, womit wir wieder beim Thema von Mels Ausgangspost und der Bedeutung solcher Aktionen wären.

          2. @Anjjab: Natürlich hat das alles kulturelle und soziale Gründe. Aber meine Aussage war ja: Männer und Frauen SIND unterschiedlich. Unsere Kultur und unsere Gesellschaft ist nun mal so und wir werden in einer frühkindlichen Phase entsprechend beeinflusst: Mädchen tun nun mal Mädchendinge und Jungs tun Jungsdinge. Das ist die Realität. Deswegen interessieren sich Frauen eben IM ALLGEMEINEN für Frauenberufe und Männer für Männerberufe. Natürlich gibt es auch Ausnahmen und natürlich gibt es auch Missstände.
            Dennoch: dass es nicht die gleiche Anzahl an weiblichen wie männlichen Spitzenführungskräften gibt liegt nicht ausschließlich daran, dass es den einen verwehrt und den anderen ermöglicht wird. Es fängt bereits damit an, dass (kulturell, sozial, etc. geprägt) nicht die gleiche Anzahl an Männer und Frauen diese Spitzenpositionen überhaupt einnehmen WOLLEN. Weil mit diesen Positionen bestimmte Eigenschaften und Nachteile verbunden sind und nicht jeder gleichermaßen dazu bereit ist. Das ist auch nichts verwerfliches, das ist einfach die Realität und völlig ok so.

    1. @notmyfault: Schuftest Du so viel wie Männer. Oder kann es sein, dass Du als Mutter von drei Kindern für einige Zeit dem Arbeitgeber nicht zur Verfügung stehst, der Arbeitgeber aber weiterhin Beiträge abführen muss? Und wie würdest Du diese Umstände als wirtschaftlich denkendes Unternehmen berücksichtigen?

  3. @zeroG Seit 1919 wird schon für Frauenrechte gekämpft, aber es ist eine Schande, dass es immer noch weniger Lohn, für die gleiche Arbeit gibt. Das Wahlrecht wurde erkämpft… aber wie sieht es mit den Löhnen aus? Als Mann kann man so etwas leicht sagen, aber als Frau eventuell alleinerziehend mit drei Kindern, stell dir vor dann schuftest du Täglich genauso viel wie Männer, bekommst aber weniger. Tolle Aussichten nicht wahr? Marie Juchacz würde sich im Grabe umdrehen, weil es in Deutschland immer noch so eine unglaubliche Ungerechtigkeit gibt.

    1. @NotmyFault, so ist es. Aber wie bei allen Herr-schaftsverhältnissen sind diejenigen, die von der Ausbeutung profitieren, etwas uneinsichtig.

      Ist ja auch verständlich. Profit abgeben oder auf Karriere verzichten und Kinder selbst großziehen oder Eltern pflegen, ist halt mühsam. Und bisher lief es doch prima auf Kosten anderer.

    1. @Anjjab: Nun, ich würde von dir zumindest erwarten, dass du Text nicht nur liest, sondern auch verstehst. Das war ein Beispiel für Berufe, für die sich Männer im Allgemeinen weniger interessieren. Oder willst du etwa behaupten, dass Nageldesigner KEIN typischer Frauenberuf sei?

      Letztendlich nützt euch eure Empörung nichts. Die gute Nachricht ist aber: es ist ganz einfach. Willst du geliebt werden, sei liebenswert. Möchtest du Anerkennung, dann benimm dich anerkennenswert. Der Rest kommt dann von alleine. Echte Anerkennung wirst du nicht bekommen, indem du diese möglichst lautstark einforderst.

        1. @notmyfault: Wie üblich. Und es geht gar nicht darum, wer zuerst gehatet hat. Deine Anerkennung wirst du hier eh nicht bekommen. In diesem Sinne: Tu gutes und du hast die Chance, dass es dir ebenfalls widerfährt. Unabhängig von deinem Geschlecht.

          1. Du verwechselst immer noch die Ebenen: es geht hier nicht um individuelles Glück sondern um strukturelle Ungleichheit.

            Menschen werden benachteiligt, weil sie bestimmte zugeschriebene Merkmale wie Gender, Hautfarbe, Behinderung etc. aufweisen.
            Und zwar auch dann, wenn sie den ganzen Tag Liebe predigen.

            Nach deiner Logik wären z.B. alle Frauen, die vergewaltigt wurden, selbst Schuld, weil sie nicht „gut genug“ waren.

            Es ist die Logik eines weißen Mannes, der von all der Unterdrückung profitiert, sich auf Kosten anderer bereichert und dazu noch so unreflektiert ist, dass er glaubt, er hätte das aus eigener Kraft erreicht und alle anderen wären selbst schuld. Was für eine naive Überheblichkeit.

          2. @Anjjab: Schon klar, ich verwechsle. Zum Glück hast du den Überblick. Für mich sieht es hingegen so aus, dass du immer noch nicht kapierst, das Menschen unterschiedlich sind, und zwar ganz unabhängig von ihrem Geschlecht. Verschiedene Kulturen, verschiedene soziale Schichten, die Mischung machts. Wer das nicht wahrhaben wird, leidet offensichtlich unter Realitätsverlust. Ich habe mir extra das Beispiel mit den Rechten von Vätern gespart, du hingegen holst (vorhersehbar) die Vergewaltigungskeule raus. Für manche ist eben kein Klischee zu platt. Meinetwegen. Ihr Berufsempörtinnen werdet eh keine andere Meinung akzeptieren. Aber dafür ist mir meine Zeit zu schade. Winkewinke.

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