WWDC: Apple stellt OS X Mavericks vor

9 Kommentare zu WWDC: Apple stellt OS X Mavericks vor

Auf der WWDC ist ein Hauptthema das neue OS X Mavericks. Bei uns gibt es alle Neuerungen auf einen Blick.

OS X MavericksDie nächste Version von OS X  für den Mac hört auf den Namen Mavericks. Insgesamt gibt es zehn große Neuerungen.


Finder-Tabs: Wie man es schon aus Safari kennt, gibt es ab sofort im Finder Tabs. Hier lassen sich mehrere Fenster in einem Finder verwenden. Dateien können ganz einfach zwischen verschiedenen Tabs hin und her geschoben werden, ganz einfach via Drag&Drop. Außerdem kann der Finder in der neuen Version auch im Fullscreen verwendet werden.

Tags: Jedes Dokument kann beim Speichern mit Tags versehen werden, so dass es später noch schneller und einfacher gefunden werden kann. Die vergebenen Tags findet man im Finder auf der linken Seite, wer möchte kann hier Dokumente auch einfach auf das Tag ziehen, um es sofort mit diesem Tag zu versehen – für einzelne Dokumente können auch mehrere Tags gesetzt werden.

Multiple Displays: Wer mehre Displays verwendet hat jetzt noch mehr Funktionen und bekommt eine einfachere Bedienung geboten. Die Menüleiste ist jetzt auf jedem Desktop verfügbar, auch das Dock wird auf jedem Display angezeigt, wenn man mit dem Mauszeiger an den unteren Displayrand navigiert. Wer möchte kann sogar einen AirPlay-fähigen HDTV als Desktop verwenden. Auch Mission Control wurde deutlich optimiert, es lassen sich Fenster und Apps ganz einfach hin und her schieben.

App Nap: Mit der neuen Technologie „App Nap“ wird die CPU-Auslastung um bis zu 72% verringert, wobei die Performance weiterhin stabil und genauso schnell sein soll. Um genau zu sein ist die Performance 1,4 Mal besser als zuvor. Mit dieser Technologie soll der Mac auch 1,5 Mal schneller aus dem Standby geholt werden. Insgesamt wurde mit App Nap die Performance deutlich verbessert. Wenn man zum Beispiel in Mail unterwegs ist, aber Safari im Hintergrund geöffnet ist, wird Safari auf ein Minimum heruntergefahren.

Safari: Der Apple-Browser wurde ebenfalls verbessert. Mit „Shared Links“ kann man nun auf Links zugreifen, die Freunde geteilt haben, denen man folgt. Hier werden zur Zeit LinkedIn und Twitter unterstützt. Safari benötigt nun weniger Speicher und der Prozessor wird weniger belastet. Safari benötigt im Gegensatz zu Firefox nur ein Drittel der Performance.

iCloud Keychain: Der neue Schlüsselbund. Mit Keychain können Passwörter aller Art gespeichert werden, so wie es auch zum Beispiel 1Password macht. Als Verschlüsselung dient eine 256-bit AES-Verschlüsselung, damit alle Passwörter sicher abgelegt sind. Zusätzlich können auch Kreditkarten-Daten gespeichert werden, der Sicherheitscode wird dabei aber nicht übernommen. Alle Daten werden dabei über die iCloud synchronisiert.

Benachrichtigungen: Die Benachrichtigungen auf dem Mac wurde deutlich verbessert. Bei einer Nachricht kann man über kleine Buttons sofort eine Antwort verfassen oder die Nachricht sofort löschen. Außerdem werden alle neuen Benachrichtigungen auf dem Lock-Screen angezeigt, wenn man seinen Mac aus dem Standy holt. Ebenfalls neu: Nachrichten von iPhone und iPad können auch auf dem Mac angesehen werden.

Kalender: Der Kalender auf dem Mac hat ein neues Design erhalten, wie vermutet ein sehr „flaches“. Verwendet wurden schöne Pastell-Farben, nichts wirkt überladen. Eine neue Vorschau für Termine zeigt zusätzlich auch den Standort und das passende Wetter zum Termin an. Außerdem gibt es bei neuen Termine Vorschläge: Plant man zum Beispiel ein Geschäftsessen, werden schon beim Tippen Restaurants in der Nähe angezeigt.

Maps: Endlich steht Maps auch auf dem Mac zur Verfügung. Wer hier zum Beispiel eine Route plant kann sie mit einem Klick direkt an das iPhone schicken – wirklich sehr praktisch. Auch hier ist das Design sehr einfach gehalten. Die Ansichten lassen sich ebenfalls wie in der iOS-Version wechseln: Standard, Hybrid oder Satellit.

iBooks: Auch iBooks hat den Weg auf den Mac gefunden. Mit der App lassen sich alle eBooks verwalten und auch auf dem Mac lesen. Man kann ganz einfach zwischen Seiten und Kapiteln springen. Für Leseratten sicherlich interessant.

iWork for iCloud: Nun können iWork-Dokumente im Browser verwendet werden. So können auch Windows-Nutzer auf iWork-Dokumente zugreifen, diese bearbeiten und speichern. Bisher gibt es nur eine Web-Oberfläche, später im Jahr sollen die iOS und Mac-Version mit neuen Funktionen ausgestattet werden.

Entwickler erhalten schon heute den Zugang zum neuen OS X Mavericks, für das breite Publikum gibt es die neue Version im Herbst dieses Jahres. Ein Preis wurde bisher noch nicht kommuniziert, eine Upgrade-Option für kleines Geld wäre wie beim letzten Mal klasse.

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Kommentare 9 Antworten

  1. Was ist daran neu das man Nachrichten von iPhone Ipad auf dem Mac lesen und schreiben kann? Das geht doch jetzt schon!
    Nennt sich unter iOS „Nachrichten“ und unter OSX „iMessage“, ist aber das gleiche!

  2. Tabs beim Findet habe ich schon seit Jahren dank dem Programm „totalfinder“. Ich habe irgendwie auf was anderes gehofft um produktiver arbeiten zu können.

  3. Das Unspektakulärste fand ich am Besten: iWork für iCloud. Am Mac ne Keynote erstellen und in der Schule auf nem Windows-Rechner im Browser weiterbearbeiten und im Fullscreen präsentieren. =D

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