Fitbit: Schrittzähler-App nach Update jetzt mit M7-Prozessor des iPhone 5s nutzbar

Kategorie , - von Mel am 01. Jan '14 um 16:22 Uhr

Das alte Jahr ist Geschichte, es wird also Zeit, die zahlreichen Vorsätze auch umzusetzen – eine App wie Fitbit kann dabei helfen.

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Nutzer eines Fitbit-Produktes, dessen Familie aus Fitness-Armbändern und -Trackern bestehen, die die täglichen Schlaf- und Bewegungsdaten des Besitzers aufzeichnen und auswerten, kennen die Fitbit-App sicherlich schon. Bisher war es vonnöten, dazu die passende Hardware, beispielsweise das Fitbit Flex (Amazon-Link) oder das Fitbit One (Amazon-Link), sein Eigen zu nennen – nun lässt sich die Applikation auch mit Daten aus dem M7-Prozessor des iPhone 5s füttern.

Die Fitbit-App (App Store-Link) kann gratis aus dem deutschen App Store geladen werden und benötigt nur 10,1 MB auf eurem iPhone. Natürlich kann Fitbit auch auf ältere iPhones ab iOS 6.0 geladen werden, allerdings wird dann zur Aufzeichnung von Daten zwingend ein Fitbit-Tracker benötigt. Einzig der M7-Prozessor des iPhone 5s, der Bewegungen des Nutzers im Hintergrund aufzeichnet, eignet sich als Alternative, möchte man sich kein Zusatzprodukt zulegen.

Hat man Fitbit installiert, muss vor der eigentlichen Nutzung nicht nur ein eigenes Konto mit E-Mail-Adresse, Name und Passwort erstellt, sondern auch der Zugriff auf die Bewegungsdaten des M7-Prozessors im iPhone erlaubt werden. Danach kann die App auch vollständig geschlossen werden, wird aber trotzdem Daten aufzeichnen. Dazu zählen nach Eingabe einiger persönlichen Informationen wie Geschlecht, Alter, Größe und Gewicht unter anderem die tägliche Anzahl der Schritte und die damit verbundene zurückgelegte Distanz. Ein Balkendiagramm gibt Aufschlüsse über die zeitlichen Peaks.

Neben den Schritten und der gelaufenen Distanz kann der User in Fitbit auch seine Ess- und Trinkgewohnheiten dokumentieren. Diese müssen allerdings – wie soll es sonst auch sein – manuell eingepflegt werden. So kann man Ziele hinsichtlich konsumierter Kalorien und getrunkene Liter Flüssigkeit für jeden Tag festlegen, ebenso wie für die zu erreichenden Schritte und zurückgelegte Distanz. Auch ein Wunschgewicht sowie die Art und Weise, wie dieses mittels Kalorienverzicht erreicht werden soll, kann in Fitbit eingegeben werden.

Eine integrierte Nahrungsmittel-Datenbank hilft dabei, die täglichen Mahlzeiten und Snacks zu protokollieren. Bei meinen Tests war diese allerdings eher spärlich bestückt und unter anderem nicht in der Lage, Nahrungsmittel wie “Gyros” oder “Latte Macchiato” zu finden – hier ist man also mehr oder weniger auf sich allein gestellt und muss die Produkte manuell einfügen.

Generell ist es aber weiterhin die beste Lösung, eine App wie Fitbit in Kombination mit der passenden Hardware zu nutzen, um alle Möglichkeiten wie die Schlafüberwachung nutzen zu können. Alternativ gibt es am Markt auch Fitness-Tracker wie das Nike Fuel Band (Amazon-Link) oder das Jawbone UP (Amazon-Link) – letzteres ist bei mir seit einiger Zeit im Einsatz, kann aber aufgrund seiner Fehleranfälligkeit gegenwärtig nicht wirklich empfohlen werden.

Kommentare10 Antworten

  1. GS-Paule sagt:

    Und welche Hardware ist wirklich zu empfehlen? Überlege mir auch sowas zu zulegen.

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  2. markerbb sagt:

    Ganz klar das Flex Armband

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  3. Murmeltier sagt:

    Habe den Fitbit One und bin sehr zufrieden, der Akku hält gut eine Woche. Das einzige wo das Gerät aus dem triff kommt ist beim Treppen zählen. Manchmal zählt Er auch Höhenunterschiede beim Autofahren, aber wirklich nur diese Funktion. Die Schritte zählt das Gerät sehr genau u. erlaubt sich da keine Schnitzer.

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  4. Ubena sagt:

    Wo erlaube ich den denn zugriff auf den M7 Prozessor?

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    Mel antwortet:

    Die App fragt vor der ersten Nutzung von selbst danach.

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    Ubena antwortet:

    Ja das hab ich mir auch so gedacht, aber ich habe die App vorher schon gehabt, und dort gibt es keine Einstellungsmöglichkeiten um den M7 zu aktivieren.
    Selbst eine Neuinstallation der App hat nichts gebracht.

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    Mel antwortet:

    Dann schau doch mal unter “Einstellungen” -> “Datenschutz” -> “Aktivitätsdaten” nach, ob du der App dort Zugriff gestatten kannst.
    Wie gesagt, es funktioniert NUR auf dem iPhone 5s, nicht mit anderen iPhone-Generationen.

    Ubena antwortet:

    Ja ich habe ein 5S … Da wo Du meinst steht nur die Argus App drin

  5. Deffi [iOS] sagt:

    Zum heulen. Tolle App aber erst muss ein Account angelegt werden. Was soll das?

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    Kateddya antwortet:

    Der ist sicher dafür da, wenn die app mal gelöscht wird weil man sie nicht nutzt, dann aber nach einer zeit wieder nutzen möchte. Somit werden Statistiken und so gespeichert.
    Bin da aber nicht informiert und möchte mich nt zu weit aus dem Fenster lehnen, vermute das aber mal so.

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