Seit Donnerstag flimmert After Earth in den deutschen Kinos. Wir haben uns das Spiel zum Film angesehen.

Worum es in dem mit vier Sternen bewerteten Spiel geht, zeigt sich schnell. After Earth knüpft an das Spielprinzip von bekannten Titeln wie Temple Run oder Subway Surfers an. Eigentlich schade, denn aus der spannenden Geschichte und den Charakteren hätte man deutlich mehr machen können. Aber ein Endless-Runner muss ja nicht immer schlecht sein.
So hat man in After Earth beispielsweise die Auswahl zwischen Missionen und einem Endlos-Modus in verschiedenen Umgebunden. Die Steuerung ist immer gleich: Um nach links oder rechts zu lenken und zu springen oder zu rutschen, genügen die bekannten Wischgesten.
Klasse finde ich, dass die Macher von After Earth einige Extras eingebaut haben. So muss man zwischendurch Gegner zerstören oder trifft bei den Missionen sogar auf Boss-Gegner, die man mit gekonnten Klicks und Gesten ausschalten kann. Außerdem wechselt die Kamera-Perspektive immer mal wieder und man gleitet zwischendurch mit einem Wingsuite durch die Gegend, wobei dann bei Neigungssensoren gesteuert wird.
Es gibt allerdings ein großen Kritikpunkt neben den nicht anders bekannten In-App-Käufen: Der Schwierigkeitsgrad von After Earth ist einfach zu niedrig. Durch die Missionen spaziert man quasi hindurch, auch im Endlos-Modus dauert es ewig, bis man wirklich an seine Grenzen gerät. Dafür sorgt wohl auch die Tatsache, dass man durch wiederaufladbare Energie mehrere Treffer einstecken und Fehler machen darf.
Unser Fazit fällt daher eindeutig aus: Vor eineinhalb bis zwei Jahren wäre After Earth eine wahnsinnige Explosion gewesen, die den App Store erschüttert. In der Gegenwart ist es dagegen nur noch lauwarme Kost, auf die man getrost verzichten kann.