Affinity Publisher: Dektop-Publishing-Tool für macOS ab sofort erhältlich

Eine weitere Adobe-Alternative

Nachdem man bereits seit dem letzten Jahr eine öffentliche Beta-Version im Umlauf hatte, gibt es ab sofort die finale Version des neuen Affinity Publisher. Die Anwendung für macOS und Windows richtet sich an professionelles Publishing von Inhalten und integriert die hauseigene Vektor-Software Affinity Designer (Mac App Store-Link) und Affinity Photo (Mac App Store-Link), um nahtlos Bearbeitungen durchführen zu können.

In einer Keynote, die live gestreamt wurde, hat das Team von Serif Affinity Publisher angekündigt. „Serif hat heute Affinity Publisher gestartet und eine einzigartige neue Technologie vorgestellt, die die Arbeitsweise von Kreativen revolutionieren wird“, heißt es von den Entwicklern (via 9to5mac). „Mit der brandneuen StudioLink-Technologie von Serif können Besitzer der Vektor-Design-App Affinity Designer und des Bildeditors Affinity Photo diese direkt in einem Affinity Publisher-Layout verwenden, indem sie einfach auf das entsprechende Symbol klicken.“

Um diesen Komfort genießen zu können, ist es selbstredend notwendig, auch Affinity Designer und Affinity Photo auf dem Mac installiert zu haben. Beide Anwendungen sind aktuell mit einem 20-prozentigem Rabatt versehen und lassen sich für einen einmaligen Kaufpreis von jeweils 43,99 Euro aus dem Mac App Store laden. Auch das neue Affinity Publisher (Mac App Store-Link) ist mit 20 Prozent Rabatt zum Start für 43,99 Euro im Mac App Store erhältlich. Erfreulicherweise setzt Serif auch weiterhin auf eine Einmalzahlung statt auf wiederkehrende Abonnement-Preise. 

Professionelle Layout-Tools und erweiterte Typografie

Das neue Affinity Publisher versteht sich mit zahlreichen Dateitypen, darunter PSD, AI, PDF, JPG, TIFF, PNG und Affinity und bietet alles, was man für großartige Layouts benötigt. „In dieser unglaublich eleganten und intuitiven App können Sie Bilder, Grafiken und Texte zu wahren Layoutsymphonien komponieren, die sofort bereit für die Veröffentlichung sind“, heißt es von den Machern im Mac App Store. „Ob Zeitschriften und Bücher, Broschüren, Poster, Berichte oder Briefpapier und andere nützliche Kleinigkeiten – Affinity Publisher bietet alles, was Sie für ein perfektes Layout benötigen.“

Neben professionellen Layoutwerkzeugen wie Master-Seiten mit Echtzeitbearbeitung, Bilderrahmen, Hilfslinien und Raster, Tabellen und Layouts mit gegenüberliegenden Seiten gibt es auch eine erweiterte Typografie mit kompletter Kontrolle über die Zeichen- und Absatzformatierung, eine OpenType-Unterstützung, Textverzierungen, Initialen und erste Wörter, Grundlinienraster und Textrahmenliniale. Bilder und Grafiken lassen sich ganz einfach über zerstörungsfreie Anpassungsebenen einfügen, korrigieren und optimieren, zudem gibt es einen präzisen Zeichenstift, Boolesche Operatoren für die Verwaltung von Formen, Verläufe und Transparenzen, sowie Effekte, Mischmodi und Bildanpassungen in Echtzeit. 

Affinity Publisher legt für einen optimalen Workflow automatisch einen Index und Inhaltsverzeichnis an und bietet eine übersichtliche Gliederung der erstellten Dokumente. Konfigurierbare Tastenkürzel, ein Support für CMYK- und Schmuckfarben sowie die Integration der Pantone-Bibliothek und PDF-Ausgaben für eine professionelle Drucklegung sind ebenfalls Bestandteil dieser vielversprechenden Publishing-Software. Die App ist ab sofort im Mac App Store in deutscher Sprache erhältlich und kann ab OS X 10.7 installiert werden. In naher Zukunft soll auch eine iPad-Variante im App Store erscheinen, die ebenfalls über eine nahtlose Integration mit Affinity Designer und Affinity Photo verfügen wird.

Fotos: Serif.com

Affinity Publisher
Affinity Publisher
Entwickler: Serif Labs
Preis: 54,99 €
Affinity Designer
Affinity Designer
Entwickler: Serif Labs
Preis: Unbekannt
Affinity Photo
Affinity Photo
Entwickler: Serif Labs
Preis: Unbekannt

Kommentare 2 Antworten

  1. Aus Neugier hab ich mir die drei Apps mal angesehen. Wer ernsthaft eine Alternative zu Adobe sucht, könnte hier fündig werden. Für Privatmenschen sicher sehr attraktiv. Besonders, was den Preis betrifft. Einiges ist natürlich anders: diese Personas.
    Aber, um im professionellen Feld punkten zu können, muss es eine Möglichkeit geben, um InDesign-Dateien zu importieren. Allerdings bleibt abzuwarten, ob wirklich Profis nochmals ihre Plattform ändern, wie sie es schon von Quark nach InDesign taten. Man denke an den Stehsatz.
    Aber, wie heißt es so schön: Konkurrenz belebt das Geschäft.

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