Busy: Neues Zeiterfassungs-Tool für Web und iOS setzt auf horizontale Kalenderansicht

Entwickler Jonas Klafstad ist schon durch die App DOTS bekannt geworden.

Nun hat uns Jonas mitgeteilt, dass er und sein Entwicklerteam nicht nur den eigenen Firmennamen geändert, sondern auch in letzter Zeit an einem neuen und ambitionierten Projekt gearbeitet haben: Busy. Versehen mit dem Untertitel „Your Calender reinvented“ („Dein Kalender neu erfunden“), lässt sich das Zeiterfassungs-Tool sowohl in einer Web-Variante nach Erstellung eines Nutzerkontos verwenden, als auch eine entsprechende iOS-App (App Store-Link) aus dem deutschen App Store herunterladen. Die iOS-App ist nur etwa 12 MB groß und kann ab iOS 11.0 in englischer Sprache genutzt werden.

Busy verfolgt ein sehr spannendes Konzept, wenn es um die Visualisierung von Aufgaben und Projekten innerhalb der Zeiterfassung geht. Da viele Menschen mit einer Kalender-Ansicht und horizontalen Zeitleisten vertraut sind, setzt die Neuerscheinung auf ein solches Prinzip. Nachdem man sich auf der Website der Entwickler mit einem Konto registriert hat, kann man einem bestehenden Team beitreten, oder auch einen eigenen Arbeitsplatz kreieren. 

Grundsätzlich ist die Verwendung von Busy als Einzelperson kostenlos. Wer mehr als zehn Projekte anlegen und im Team mit mehr als zwei Personen arbeiten möchte, zahlt pro Monat im „Team“-Tarif 9 USD pro User bei jährlicher Zahlung. Für größere Unternehmen steht außerdem ein „Enterprise“-Tarif zur Verfügung, der sich an große Teams von mehr als 100 Personen richtet – hier muss der Preis mit den Entwicklern abgestimmt werden.

iOS-App von Busy verfügt über die wichtigsten Features

Busy erlaubt es, eigene Projekteinträge samt Zeitraum und speziellen Charakteristika in einer horizontalen Zeitleiste anzulegen und direkt zu tracken. Das Tool versteht sich dank einer Integration auch mit externen Kalendern wie Google und Outlook, und ermöglicht es problemlos, auch mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten. Mitarbeiter können zu einer Session eingeladen werden, es lässt sich einsehen, wann diese verfügbar sind, an was sie gerade arbeiten, und was bereits erledigt ist. Ein Analyse-Feature ermöglicht es außerdem einzusehen, wie man die eigene Zeit verbracht hat und welche Summen man Kunden in Rechnung stellen kann.

Durch die Verfügbarkeit einer iOS-App ist man auch mobil ins Busy-System eingebunden: Die Anwendung ermöglicht es dem User, die Timeline für den aktuellen Tag einzusehen, Stunden zu loggen, Einträge zu ändern und stets auf dem Laufenden zu bleiben. Um jedoch auf alle Einstellungen und Optionen zugreifen zu können, ist der Login in die Web-App notwendig. Dort können beispielsweise auch Tags und Kategorien für Projekte festgelegt oder Analyse- und Statistik-Tools eingesehen werden. Dank des kostenlosen Einsteiger-Tarifs ist Busy jedoch auf jeden Fall einen Blick wert, vor allem, wenn man mit bisherigen Zeiterfassungs-Tools noch nicht zufrieden war. Was jetzt noch fehlt, ist eine deutsche Lokalisierung – aber vielleicht reichen Jonas Klafstad und seine Kollegen diese Option ja auch noch nach.

Kommentare 8 Antworten

  1. Bekomme auch die gleiche Fehlermeldung. Meine Freundin auch. App wurde von appgefahren offenbar nicht 1x geladen bevor darüber geschrieben wurde. Peinlich! Vermutlich gekaufte Werbung.

    1. Wie kommst du zu der Unterstellung, ohne genauere Umstände zu kennen? Ich kann dir versichern, es handelt sich hier nicht um bezahlte Werbung.

  2. Ich habe meinen Web-Account für den Artikel am Freitag erfolgreich erstellen können. Download der iOS-App war problemlos, Login in den Account funktionierte, ebenso wie der Sync von testweise erstellten Projekten.

    Ich kann gerne noch mal bei den Entwicklern nachhaken, ob es aktuell Probleme gibt.

  3. Info vom Entwickler:

    „I see that some people were frustrated with having an error when signing up, which is something we take seriously.
    Users will need to create a new account directly on our website to use the app, would be great if you could inform about this in the article, so that we don’t give people the wrong expectations. We would love for all our users to have a great experience, and which is a limitation we have for now, and something we will improve in the future.“

  4. Also mal ehrlich, wie der Artikel schon anfängt „Nun hat uns Jonas mitgeteilt“. Werbung ist es, dabei ist es egal ob sie bezahlt wird oder nicht. Im App Store würde das Teil kein Mensch zur Kenntnis nehmen und funktionieren tut sie auch nicht.

    Eine App von ganz vielen, die gleich wieder ins schwarze App-Store-Loch Abtauchen sollte.

    1. Wenn wir eben nicht auch diese kleinen Apps aus dem Store vorstellen würden, könnten wir den Blog ja gleich dicht machen. „Im App Store würde das Teil kein Mensch zur Kenntnis nehmen“ – ja, und genau deswegen berichten wir über solche „kleinen“ Projekte, die keine riesige Werbemaschinerie hinter sich haben.

      Nicht jeder braucht eine Zeiterfassungs-App, aber wenn es dort draußen Leser gibt, die diese Herangehensweise als praktisch empfinden – warum sollten wir eine App wie diese dann nicht vorstellen? Und ja, sie funktioniert, siehe auch die Stellungnahme des Entwicklers. Nur weil DU sie als nutzlos empfindest, gilt das nicht für die Allgemeinheit.

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