Die ersten Eindrücke: So gut klingt der neue HomePod

Erste Erfahrungsberichte zum neuen HomePod sind eingetrudelt. Wir fassen zusammen.

HomePod

Auf der WWDC 2017 wurde der HomePod vorgestellt, die anwensenden Journalisten durften sich den HomePod zwar ansehen – mehr aber auch nicht. Es gab keine Kostprobe des Klangs, keine Einrichtung, gar nichts. Kurz nach dem Verkaufsstart, der zuerst in den USA, Großbritannien und Australien erfolgt, hat Apple ein paar Journalisten eingeladen sich einen ersten Eindruck vom HomePod zu verschaffen. Gerne fassen wir einige Stimmen für euch zusammen.

Serenity Caldwell für iMore:

Ich bin beeindruckt und schockiert von der Technik, die Apple in diesen winzigen 7 Zoll großen Lautsprecher gepackt hat. Der HomePod ist ein musikalisches Kraftpaket für das eigene Wohnzimmer.

Pete Pachal für Mashable:

Zwei HomePods haben einen riesigen Raum mit sehr klarem Sound und beeindruckender Lautstärke gefüllt. Dem Bass fehlte zwar ein richtiger Subwoofer, aber ist dennoch gut hörbar.

Nachdem ich einen Großteil des Nachmittags mit dem neuen Siri-Lautsprecher von Apple verbracht habe, um Musik im firmeneigenen Veranstaltungsraum des Tribeca Apartments zu hören, bin ich mehr denn je davon überzeugt, dass Apple mit seinem ersten Smart-Speaker einen klanglichen Triumph errungen hat.

Brian Heater für TechCrunch:

Ich hatte zugegebenermaßen nur eine kurze Zeit mit dem HomePod, also werde ich mir vorerst noch Gedanken machen. Es ist ein gut aussehendes Premium-Gerät mit einem wirklich guten Klang bei einem zugegebenermaßen hohen Preis von 349 US-Dollar (immer noch 50 US-Dollar weniger als Google Max). Apple bietet eindeutig eine einheitliche End-to-End-Erfahrung für sein erstes auf Siri ausgerichtetes Produkt und verzichtet auf eine breitere Funktionalität für eine optimierte, einheitliche Erfahrung.

Chris Velazco für Engadget:

Der Wechsel von einem anderen intelligenten Lautsprecher könnte aus anderen Gründen problematisch sein. Ich verbringe mehr Zeit damit, mit Alexa und Google Assistant zu reden, als wenn ich mit Siri interagiere. Amazon und Google schafften es viel früher auf den Markt als Apple und sie könnten ein ganzes Haus mit einer Handvoll Echo Dots oder Home Minis zum selben Preis wie ein HomePod abzudecken. Sie sind überall und die Gegenwart erzeugt Vertrautheit. Manche Leute sind vielleicht nicht bereit, den Assistenten, den sie kennen und schätzen, für etwas Neues und Anderes zu tauschen, egal wie viel besser diese Hardware klingen mag. Das ist absolut richtig, und ich sehe das für viele Leute.

Weitere Erkenntnisse zusammengefasst

  • Bei 50 Prozent der maximalen Lautstärke verbraucht der HomePod 8,74 Watt bei einer Spannung von 115 Volt. 
  • Nach acht Minuten Inaktivität wechselt der HomePod in den Ruhezustand. Dann benötigt er noch 1,71 bis 1,76 Watt Strom.
  • Mitgeliefertes Stromkabel ist zwei Meter lang.

Kommentare 38 Antworten

  1. Der Kommentar von Chris Velazco trifft es für mich am besten; Apple ist einfach zu spät. Wir haben Alexa für die Heimsteuerung (funktioniert wunderbar mit allen Geräten und die versteht uns so gut wie immer im Gegensatz zu Siri), und mittels AirPortExpress beschallen wir die Räume.
    Zu diesem hohen Preis kommt uns kein Homepod ins Haus. Wenn sich der Preis irgendwann mal der Realität nähert, erwägen wir einen Versuch.
    Mehr als 150€ darf der nicht kosten für uns.

    1. Deine Argumente sind absolut nachvollziehbar und logisch, wenn man keinerlei klanglichen Ansprüche hat dann macht Deine Denkweise Sinn, allerdings sind für mich Deine Preisvorstellungen für einen Homepod mehr als illusorisch und Weltfremd.

      Betrachte einfach einmal den Markt und die Preisgestaltung im Bereich Multiroom und Netzwerklautsprecher oder die Gattung der Bluetooth Lautsprecher, viele Modelle entsprechen in der Grösse den Abmessungen des HomePod sind aber in der Lautsprecherbestückung simpler gestaltet zu einem ähnliche Preis wie dem des HomePod. Dir sollte dann klarwerden das Deine Vorstellungen nicht wirklich Real sind. Ich weis nicht ob Du es noch nicht mitbekommen hast, beim HomePod geht es nicht nur um Siri oder Sprachbedienung sondern in erster Linie um den Klang und guter Klang kostet nun einmal.

      Wenn Du diese Marktpreise nicht mitmachen möchtest, dann ist das vollkommen legitim und löblich, dann bin ich voll und ganz bei Dir aber ich finde man sollte dann auch so Fair sein und einen gewissen Realismus an den Tag legen und nicht aus Wunschdenken kommentieren.

    2. Deine Argumente sind absolut nachvollziehbar und logisch, wenn man keinerlei klanglichen Ansprüche hat dann macht Deine Denkweise Sinn, allerdings sind für mich Deine Preisvorstellungen für einen Homepod mehr als illusorisch und Weltfremd.

      Betrachte einfach einmal den Markt und die Preisgestaltung im Bereich Multiroom und Netzwerklautsprecher oder die Gattung der Bluetooth Lautsprecher, viele Modelle entsprechen in der Grösse den Abmessungen des HomePod sind aber in der Lautsprecherbestückung simpler gestaltet zu einem ähnliche Preis wie dem des HomePod, dann sollte selbst Dir klarwerden das Deine Vorstellungen nicht wirklich Real sind. Ich weis nicht ob Du es noch nicht mitbekommen hast, beim HomePod geht es nicht nur um Siri oder Sprachbedienung sondern in erster Linie um den Klang und guter Klang kostet nun einmal.

      Wenn Du diese Marktpreise nicht mitmachen möchtest, dann ist das vollkommen legitim und löblich, dann bin ich voll und ganz bei Dir aber ich finde man sollte dann auch so Fair sein und einen gewissen Realismus an den Tag legen und nicht aus Wunschdenken kommentieren.

        1. Quinn hier auch Freddy ? aber ich glaube fast das meinst Du nicht ^* da aber Dein Konterfei fehlte bin ich ohnehin nicht davon ausgegangen das Du das warst.

      1. Da muss ich Dir widersprechen. Der einzige Nutzen eines solchen Lautsprechers dürfte für die meisten Nutzer die Steuerung von Smarten Heimgeräten sein.
        Davon abgesehen das ich dann, würde ich derartiges Nutzen, lieber zu Alexa greifen würde, wäre die Klangqualität für mich zweitrangig. Und für die meisten Familien dürfte das ebenso sein.
        Welche Räume will man denn beschallen?
        Das Wohnzimmer, der wichtigste Raum abends und am Wochenende, und da kommt mir eine vernünftige Anlage rein da brauche ich so einen Lautsprecher nicht, nicht zu diesem Preis.
        Das Schlafzimmer. Da will ich entweder schlafen, oder aber die Musik spielt woanders ^^ auch da brauche ich keinen solchen teuren Lautsprecher.
        Die Küche? Da will ich nebenbei etwas Radio hören und ansonsten kochen usw.
        Arbeitszimmer, da will ich mich konzentrieren, und zwar nicht auf die Musik. Selbst wenn ich da am Rechner spiele ist die Musik wieder zweitrangig.
        Im Bad? Wäre ich mir zu unsicher ob der die Feuchte auf Dauer abkann, und beim Duschen und Zähneputzen bin ich auch nicht bei der Musik, also so oder so wieder zu teuer.
        Im Flur? Im Keller? Im Dachstuhl oder auf dem Klo?

        Also einen kleinen Echo, oder mehrere, könnte ich mir vorstellen, aber sicher nicht zum Musik hören.

        Im Wohnzimmer wo ich gerne bereit bin ein in eine gute Anlage zu investieren ist das Gerät nicht das was ich will. Surround Sound usw. Echter Stereo Sound mit richtig Bass.

        Und für alle anderen Szenarien ist der schlicht zu teuer.
        Nicht zu teuer in Hinblick auf die verbaute Technik. Der ist sein Geld sicher wert.
        Aber der Nutzen vor Ort? Das passt nicht.

        1. Ah Ok, dann habe ich einen anderen Anspruch als Du und ich lehne mich auch nicht so weit aus dem Fenster das ich behaupten würde das mein Verwendungszweck dem der meisten anderen User entsprechen würde.

          In meinen Augen wurden und werden Lautsprecher dazu hergestellt um Töne wie Musik und Stimmen bestmöglich zu reproduzieren um dem Nutzer ein bestmögliches Klangbild zu bieten.

          Wenn Du und die meisten User lieber mit Ihrem Lautsprecher sprechen wollen dann ist der HomePod sicherlich nichts für Euch, da gebe ich Dir recht.

          Ich bin auch recht froh das ich im fortgeschrittenen Alter immer noch Lust empfinde mich bewegen zu wollen um ein Lichtschalter aktiv zu bedienen und ich bin auch sehr froh darüber das Bedürfnis zu haben mein iPhone aktiv bedienen zu wollen, ich mag das Design des Phones und die GUI mancher Apps sehr und ich habe keine Interesse daran die Lust des aktiven bedienen einer Schnüffeltante wie Alexa zu überlassen.

          Jedem das Seine.

          1. Aber dann gibt es für Dich doch zig andere Alternativen. Standalone Lautsprecher wie diese gibt es wie Sand am Meer. Mit Apps hat der HomePod auch nichts zu tun. Also warum dann denn HomePod kaufen? AirPlay Lautsprecher sind da viel attraktiver. Ich behaupte mal, dass jeder sein iPhone zu Hause hat und es ist eigentlich viel komfortabler und flexibler jede App über (Spotify und co.) über AirPlay zu streamen als sich dieses Ding zu holen und sich an Apple Music zu binden, auch wenn er natürlich auch AirPlay kann.
            Ich hab das Ziel des HomePods bis jetzt noch nicht begriffen. Er bietet quasi Null Mehrwert gegenüber der Konkurrenz, egal ob Klang oder Services. Alles schon irgendwie vorhanden.
            Bei den AirPods als neues Produkt war der Mehrwert, auch wenn nur ein BT Kopfhörer, riesig und revolutionär war bzw. ist der Komfort und das Konzept mit dem Ladecase. Da hat sich Apple abgehoben. Aber der HomePod hat kein Stand-alone Merkmal, auch wenn es ein guter Lautsprecher ist, keine Frage.

          2. Was der schon glaubt! Ist leider immer wieder der Fall, dass er glaubt, dass seine Meinung hier von vielen geteilt wird! Eigentlich ist da nicht wirklich einer! Nur ab und zu meldet sich noch ein Verirrter!

          3. Mein Anspruch an Musik ist auch recht hoch, deswegen sehe ich es eben nicht das man überall eine solche Qualität braucht.
            Überall dort wo Musik in den Hintergrund tritt und zur reinen beriselung wird ist ein solcher Lautsprecher überdimensioniert.
            Ich sagte auch würde, würde ich derartiges Nutzen dann Alexa. Siri kann man vergessen. Ich denke auch das ich die paar Meter zum Lichtschalter schnell genug schaffe bevor sich das Tageslicht ändert ^^.
            Im Wohnzimmer ja, aber da will und da habe ich besseres als den Homepod.

        2. Ich habe keine Ahnung was manche Spezialisten hier lesen oder ob in meinen Zeilen zuviel Informationen enthalten sind deren Aufnahme sie dann überfordern.

          Ich vertrete hier nur meine persönliche Meinung und die sollte wohl gestattet sein. Mir ist es komplett egal welchen Anspruch andere User hier haben und ich versuche auch nicht für irgendeine andere Interessengruppe zu sprechen auch wenn das scheinbar einige hier so interpretieren.

          Wenn sich jemand mit der jämmerlichen Klangqualität von Alexa und Co Lautsprechern zufrieden gibt dann ist das legitim, mein Anspruch ist halt ein komplett anderer.

          Ich finde es auch klasse das manche hier meinen Zeilen entnehmen können das ich am HomePod interessiert bin. Nein, das geschriebene zum HomePod ist nur meine Meinung zum möglichen Zweck und Einsatzgebietes des HomePod. Ich bin super zufrieden mit meinem Bluesound Pulse 2 und Bluesound Pulse Mini, welche zur reinen Berieselung bei der tägliche Hausarbeit dienen, als zwischendurch Lautsprecher in Küche, Bad und Büro. Mein Anspruch ist auch im Berieselungsmodus, klaren und vollmundigen Klang zu geniessen und diesen Anspruch könnte ein HomePod eventuell erfüllen, Alexa und Co würde ich nicht einmal geschenkt nehmen, geschweige denn dafür bezahlen und das nicht weil ich arrogant bin sondern weil sie in meinen Augen einfach nur grauenhaft klingen.

          Es ist nun einmal so das jeder Mensch andere Ansprüche und Vorlieben hat und dafür dementsprechend investiert. Ich mag nun einmal Musik und möchte diese in allen Lebenslagen so gut als möglich, meinem Budget entsprechend geniessen und ich bin der Meinung das Apple den Homepod eher für Menschen mit meinen Ansprüchen aufgelegt hat als für das Klientel der Schnüfflellautsprecher die mehr Wert auf bequemes Bedienen Ihrer Wohnumgebung legen, als auf vernünftige Musikreproduktion.

  2. Naja. Wenn man schon Musik in größeren Räumen hören will, dann kommen diese Winzlinge nicht gegen vernünftige Anlagen a la Heco New Statement an.

    Wenn dann lohnt sich sowieso nur eine kleine Plugin Box für die Sprachsteuerung und am besten frei verteilte unscheinbare Mikrophone.

    Für kleine Räume hat man meist sowieso das Handy mit den selben Optionen.

    1. Hm, ist eher eine Frage der Ansprüche. Mit den Heco New Statement hast Du definitiv sehr viel Qualität aber im Lager der Audiophilen bis Du damit sicherlich noch nicht angekommen, da ist noch sehr viel Luft nach oben aber Du beweist mit den Heco’s einen gewissen klanglichen Anspruch, den nicht jeder hat und haben möchte.

      Es möchte auch nicht jeder große Boxen und dazu nötige Devices sein eigen nennen, dass haben auch High End Boliden wie Linn mit Kiko und
      Electrocompanied mit EC Living entdeckt und ihr Sortiment nach unten abgerundet und was aus der limitierten Größe rauskommt, alle Achtung. Du kannst zum Beispiel auch mit einer Naim Muse in größeren Räumen sehr viel Spass haben wenn Du keinen Wert auf ein deutliches Stereopanorama und eine ortbare Bühne hast.

      In Zeiten von Digitalisierung, modernen Schaltungskonzepten und DSP ist die Behauptung große Boxen für große Räume doch sehr antiquiert und überholt wenn man betrachtet wieviele Chassis die Hersteller in Ihre Systeme quetschen und diese Branche steht erst am Anfang, da wird noch viel mehr kommen.

      Ich hab mir als Beispiel für das Büro einen Bluesound Pulse 2 geholt und nach den ersten Klängen hab ich nach einem heimlich verstecken Subwoofer gesucht, weil ich nicht glauben konnte das so viel Menge exakter und staubtrockener Bass aus einem 41x19x19 cm großem Gehäuse kommen kann und dazu ist diese Box auch noch wählerisch und läuft bei unkomprimierten Files zu Höchstform auf, eine Situation die ich sonst eher von meiner Anlage kenne.

      Ist das ernst gemeint, für kleinere Räume das Handy ?????

      1. Das mit dem Handy war mehr Richtung der eigentlichen Funktionen gemeint – nicht als Lautsprecher für Musik.

        Natürlich ist die Qualität und Geschmack Ansichtssache. Für mich ist „Musikhören“ aber eine Beschäftigung (ich mache es nicht nebenbei, sondern genieße es primär).
        Ja bei Anlagen kann man sich auch viel austoben – da fällt mir einer meiner alten Profs ein, der allein für die Treble 20k investierte, weil er möglichst klare Geige mochte.

        Es ist halt wirklich eine Frage, was man sich da kaufen will. Als Lautsprecher würde ich dieses Geld als verschwendet erachten – lieber 2-3x mal mehr ausgeben und das Haus mit einer Einsteiger-Hifi ausrüsten.

        Als Brainbox erschließt sich mir der Nutzen gegenüber eines Handys nicht.
        Ist halt nichts Halbes und nichts Ganzes.

        1. Ah Ok, dass macht Sinn, dass Handy als Musikquelle hätte auch nicht ganz zu Deinen Zeilen gepasst.

          Na ja, die Frage ist was Einsteiger Hifi für Dich ist. Ich habe mich Anfang 2017 auf den Weg gemacht weil ich keine Lust mehr auf Riesenboxen und mehrere Audiokomponenten hatte, es sollte was kleines schnuckliges und zeitgemässes werden aber ehrlich gesagt hat mich vieles nicht wirklich überzeugt. Ich habe echt viel gehört und ausprobiert aber unter zwei Riesen hat mich absolut keine Kombination überzeugt. Ich bin bald der Meinung das man, wenn man jetzt nicht permanent vor der Anlage klebt, wenn einem das Stereodreieck nicht ganz so wichtig ist, wäre man mit einer Naim Muso besser aufgehoben als mit Komponenten und einer kompakten Einsteigerbox. Die Muso fand ich in Bezug auf Platzbedarf, Finish, Klang und Preis echt überzeugend, leider brauche ich eine Bühne und die Muso war aus dem Rennen, leider.

          Ich finde diese ganze Audiogeschichte ist durch die Digitalisierung kurzlebiger geworden, früher hatte alles länger einen Wert gehabt, nicht nur preislich, dass Bedürfnis einer Neuanschaffung war nicht so gross bzw. so schnell, ausgeprägt wie heute.

          Ich denke das die Entwicklung Multiroom dem Einsteiger Hifi in Zukunft sehr nahe kommen könnte, in Zeiten von Einsen und Nullen, komprimierter und unkomprimierter Musik.

          Ich habe keine Ahnung ob ich damit richtig liege oder nicht, ist eher nur eine Vermutung und letztendlich entscheidet der Anspruch und der Geldbeutel.

    2. Was ist denn das bitte für ein Vergleich? Du stellst diesen ernsthaft an? Was bitte ist Heco? Heco, das waren angängliche Versuche, mit 14 Jahren Selbstbau-LS herzustellen.

      Meine jetzige Ausstattung würde ich nicht mal ansatzweise mit den oben genannten vergleichen:

      AUDIOPHIL CELLO
      Musical Fidelity NuVista 800
      Solid Green Wonder

      Bleibe doch mal sachlich. Der Artikel bezieht sich auf kleine, wohlmöglich gute Laustsprecher für entsprechende Rahmenbedingungen. Könnte mir auch vorstellen, dass sie in größeren Räumen tatsächlich gar nicht mal so schlecht klingen. Nur spricht hier wohl niemand ersnthaft von High-End. Insofern würde ich auch nicht versuchen Heco als solche zu präsentieren.

      1. Heco befindet sich in der Preis/Leistung im High-End Bereich und deren kleinere Einsteigerboxen liegen vom Preis nicht weit genug von diesen Straußeneiern entfernt, um keine geldrelevanten Vergleiche zu ziehen.

        Mit deiner Anlage hast du mich übrigens nicht wirklich beeindruckt ;).

        1. Ich glaube Du verrennst Dich ein wenig, unterschätz den optischen Aspekt und Platzbedarf.
          Aus Deiner Sicht da Du Dich dem eher feineren Klang verschrieben hast mag Deine These Einsteigeranlage, durchaus Berechtigung haben aber wie viele Leute ticken heutzutage ähnlich und sind bereit Platz bereitzustellen.

          Nehmen wir eine klassische Einsteigeranlage, Du benötigst Kompaktboxen in der ungefähren Grösse H200xB150xT150 mm zum Paarpreis von 500€, dazu ein Verstärker in der ungefähren Grösse von B420xH100xT250 mm für ca. 300€, eine Zuspieler in den Abmessungen des Verstärkers für ca. 250€. Du besitzt dann eine Anlage bestehend aus vier Einzelkomponenten denen Du Platz zuweisen musst und hast 1050€ investiert. Ich setze dem eine Naim Musu entgegen in der Grösse von H122 mm xB 628 mm x T256 mm zum Preis von 1100€.

          Jetzt laden wir zehn frei gewählte Leute ein und ich bin mir sehr sicher das 7 dieser 10 Leute die Muso nehmen würde, nicht weil sie besser ist, nein weil die Leute sehen das Platzbedarf, Optik und Klang besser zueinander harmonieren.

          Das Problem Deiner Einsteigeranlage ist der Platzbedarf, von der Optik mancher Geräte ganz zu schweigen, also ich würde mir zb. keine Folienbox ins Zimmer stellen wollen, das ist aber Standart im Einsteiger Segment.

          Ich denke mal man sollte abwarten wie die HomePods klingen und ob man mehre solide zu einer Anlage koppeln kann und wenn dem so ist dann wird diese Art des Musikhörens dem klassischen Einsteigerhifi doch den ein oder anderen Kunden streitig machen.

  3. Es ist halt ein Lautsprecher! Wenn das das Ziel war, alles gut. Derjenige, der ein Lautsprecher braucht, zieht diesen auch beim Kauf in Erwägung.
    Wenn das Ziel dann noch zusätzlich war, das Apple Gesamterlebnis zu verbessern (HomeKit, Apple Music), dann auch wohl alles richtig gemacht.
    Wenn das Ziel jedoch auch war, der Konkurrenz ein Stück näher zu kommen, tja dann hat man sein Ziel verfehlt. Aber dieses Ziel kennen wir nicht, wurde auch nicht kommuniziert.
    In der Summe sieht man schon an den ersten Reaktionen, dass sich viele mehr auf den Sound als auf die Zusatzfunktionen konzentrieren. Sagt eigentlich schon alles.

  4. Ich liebe Applegeräte und bin auch bereit etwas mehr für Qualität und Design zu zahlen. Leider hat Apple den Trend der smarten Lautsprecher aus meiner Sicht verschlafen. Siri nutze ich sehr selten, kommt mir irgendwie blöd vor in der Öffentlichkeit mit den iPhone zu sprechen. In den eigenen 4 Wänden ist das anders…. es ist praktisch wenn man einfach lossprechen kann um News zu erfahren, Musik abzuspielen oder das Licht anzuschalten. Naja, inzwischen habe mehrere Echos gekauft und bin zufrieden. Lediglich die Soundqualität könnte in den großen Räumen verbessert werden. Um kompatibel zu bleiben werde ich jetzt wohl mit Sonos erweitern. Eigentlich schade, grundsätzlich bin ich gerne im Apple-Ökosystem zuhause. Ich hoffe Apple ist demnächst wieder schneller und setzt die Trends… so wie früher ?

    1. Stimme dir zu. Finde das Alexa System top.
      Die Einbindung von Smart Home Geräten hat mir super geklappt. Vorteile von Apple s HomeKit sind mir noch nicht klar.
      Außerdem können die Echos sehr einfach in bestehende Soundsystem eingebunden werden.
      Die Spracherkennung funktioniert einwandfrei. Gefühlt habe ich mit Siri (nutze ich nur im Auto) mehr Probleme.

      Ein weiteres Argument ist die Möglichkeit Amazons Musikbibliothek Unlimited bereits für 3 oder 4€ im Monat zu nutzen.

      Und zum Thema Akustik – hier bin ich die Meinung, dass es physikalisch einfach unmöglich ist einen wirklich herausragend Ton mit einem Lautsprecher dieser Größe zu erzeugen. Es mag sein, dass einer der Lautsprecher besser klingt als ein anderer. Das ist jedoch sicher Geschmacksache und hängt auch vom gewünschten Einsatz der Lautsprecher ab.
      Der tolle Klang ist für mich kein Kaufargument. Für einen perfekten Klang legt man sicher um die 10T€ auf den Tisch.

      1. Deine physikalische These kann man nicht komplett wegdiskutieren aber im Zeitalter der Digitalisierung und intelligenten Schlaltungskonzepten sind diese Grenzen doch ein wenig verschoben. Heutzutage agieren die Hersteller mit mehreren kleinen Chassis von denen jeder nur einen speziellen Bestimmunszweck erfüllt und somit wird dann aus vielen kleinen das grosse Ganze.

        Den perfekten Klang wird es glaube ich nie geben und Fakt ist das Du mit einer 2500€ teuren Anlage in der auch Dein Höhrraum akustisch berücksichtigt und angepasst wurde weitaus mehr Spass haben wirst als mit einer 6000€ teuren Anlage die einfach nur in den Höhrraum gestellt wurde.

        Bei den richtigen Freaks wirst Du für 10T€ nur die Verkabelung bekommen.

        Wie ich schon in anderen Kommentaren geschrieben habe verstehen viele den Sinn und Zweck des HomePods nicht. Ihr vergleicht ihn immer mit Alexa und Co weil jene Gattung schon vorhanden ist und man dementsprechend zufrieden ist aber ich Glaube der HomePod möchte gar nicht Alexa sein. Im grunde genommen vergleicht ihr ein Küchenradio mit einem modernen digitalen Lautsprecherkonzept, alleine die unterschiedliche Aufwendigkeit der Innereien sollte doch wohl jedem klarmachen das zwischen beiden Systemen große Unterschiede liegen die sich auch zurecht im Preis wiederspiegeln.

        Alexa und Co dienen in erster Linie der Bedienung verschiedener kompatiblen Hausgerätschaften und weniger dem Klang.
        Der HomePod dient eher den klanglichen Aspekten, die Sprachbedienung ist eher eine Ausstattungsfunktion und möchte nicht im Vordergrund stehen.

        Es ist vollkommen Ok wenn man mit Alexa und Co zufrieden ist aber warum fühlen sich die Leute immer bemüssigt ein anderes Konzept zu zerreissen an dem sie keinerlei Interesse haben.

  5. Na ja, solange siri schwer hörig ist, kommt mir keine Wanze ins Haus! Da bleib ich lieber bei beiden sonos Geräten und airplay. Aber dennoch, zwei kaufen und testen würde ich gerne. Aber nur wenn deutsch und mutliroom funktioniert! Hoffentlich bewegt sich mal bei siri etwas. ??

  6. Ich denke das der HomePod eher Menschen wie mich ansprechen soll, die ihre Daten nicht allen in den Hals werfen wollen.
    Google und Amazon werden euch über kurz oder lang Werbung auf die kleinen Assistenten spielen oder euch zumindest anderweitig nötigen Dinge zu kaufen und zu konsumieren.
    Bei  mache ich mir hierbei weniger Gedanken.
    Aber kaufen würde ich so ein Teilchen erst, wenn mittels AirPlay 2 auch Sonos angesprochen werden kann. Und natürlich auch Drittanbieter zumindest Radio und externe Musikquellen abgespieltes werden können.

    1. Ich bezweifle das Apple beim Thema Daten viel besser ist als der Rest der großen US Player. Genauso bezweifle ich die eingeblendete Werbung. Geld werden die sicherlich über künftige kostenpflichtig Skills bzw. sie Musikabos verdienen.
      So meine Meinung

      1. @cupidof: Googles Haupt-Einnahmequelle ist bereits seit Anfang an der Handel mit Daten. Bei Apple ist es der Handel mit Hard- und Software. Also ich sehe da schon einen Unterschied.

        1. Ohne es zu wissen behaupte ich die Anfänge von Google waren nicht die Daten sondern der Verkauf von Werbung. Der Rest hat sich daraus entwickelt. Bei Amazon ist das sicher ähnlich. Die haben auch erst Bücher gehandelt und dann auch erkannt wie wichtig und lukrativ die nutzerdaten und Informationen sind.
          Bezweifele ja nur, dass Apple die gleichen Erkenntnisse gewonnen hat in den letzten Jahren

          1. Wenn  aber auch nur ansatzweise das macht, was es propagiert, nämlich Daten zu schützen, dann fühle ich mich dort sicher.
            Sicherer als Amazon und Google das je könnten geschweige denn wollen.

  7. Ja mit Siri bin ich völlig auf Kriegsfuß. Sogar auf English eingestellt, ebenso so mies. Letztlich habe ich es aufgegeben. Bei meiner Frau funzt es besser, letztlich doch nicht so dolle und so fristet SIRI ein Schattendasein. Total un-Apple-like.

    Kurz, grausam. Insofern ist mit Siri auf HomePod auch schnurz. Trotzdem finde ich den LS interessant und er wird hier schon erwartet um die in die Jahre gekommenen Monitore abzulösen. Letzt muss das der Hörtest bestätigen, bin da aber durchaus zuversichtlich.

    Alexa und Co? Räusper. Schon die Datenfrage bei Amazon und Google ist indiskutabel. Und summieren sich da eine Elle an triftigen Gründen das mir sowas nicht in die Hütte kommt. Normal müssten die Geld geben damit man es nutzt und nicht noch nehmen.

    Naja, sieht Gott sei Dank jeder anders.

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