Puuuh – wer zu Kopfschmerzen neigt, sollte sich das neue Duke Dashington wohl besser nicht ansehen.

Duke Dashington lässt sich auch nach einiger Spieldauer nicht in ein bestimmtes Genre zuordnen. Am ehesten trifft wohl die Kategorie eines Platformers zu, aber auch Jump’N’Run- und Puzzle-Elemente sind in diesem rasanten Titel zu finden. In mehr als 100 kleinen Leveln heißt es nämlich, binnen 10 Sekunden den Ausgang zu erreichen. Dieses Unterfangen wird erschwert durch viele Hindernisse, verwinkelte Ecken, Flammen, spitze Dornen und allerhand andere unangenehme Elemente.
Hektisches Wischen auf dem Screen inklusive
Der Clou an der Sache ist: Der Protagonist Duke Dashington, ein Tempelräuber, wird mittels einfacher Fingerwisch-Gesten auf dem Screen und durch die Level bewegt. Allerdings wird seine Bewegung erst durch ein Hindernis oder eine Wand gestoppt. Möchte man ihn in eine andere Richtung umlenken, ist eine erneute schnelle Wischbewegung mit dem Finger notwendig.
Als wenn dieser Umstand nicht schon einiges an hektischem Gewische auf dem iDevice-Bildschirm zutage fördert, hat der Entwickler Jussi Simpanen auch immer wieder Erschütterungen des Bildes eingebaut, die den drohenden Zusammenbruch des Tempels, in dem sich Duke Dashington befindet, verdeutlichen soll. Diese Tatsache macht es aber dem Spieler zusätzlich schwer, sich zu orientieren und den Überblick zu behalten. Für genügend Anspannung ist im Spiel also auf jeden Fall gesorgt. Nur mit Kopfschmerzen sollte man einen solchen Titel besser nicht spielen.