EcoFlow PowerStream und Anker Solix Solarbank kombinieren

Anscheinend keine gute Idee

Seit fast einem Jahr habe ich ein Balkonkraftwerk im Einsatz, losgelegt habe ich mit einem einfachen System von Anker. Mittlerweile habe ich den PowerStream von EcoFlow im Einsatz – so konnte ich das System um einen Speicher erweitern und weitere Solar-Module anschließen.

Im Spätsommer 2023 hatte ich dann die Gelegenheit, die Anker Solix Solarbank E1600 noch vor dem Marktstart zu testen. Der erste Eindruck war auch ganz ordentlich, die Batterie konnte einfach ins System integriert werden und hat ohne große Konfiguration funktioniert.


Allerdings nicht lang. Nach ein paar Tagen war die Solarbank nicht mehr ansprechbar, stattdessen gab es immer wieder eine Fehlermeldung: Ausgangsstromüberlast. Wir haben die ganze Sache dann darauf geschoben, dass es ein Beta-Modell war, das vor dem offiziellen Verkaufsstart zur Verfügung gestellt wurde, den Fehler im Herbst-Stress aber nicht weiter verfolgt.

So lief der zweite Versuch mit PowerStream und Solarbank

In dieser Woche hatte ich dann die Gelegenheit, noch einmal eine Anker Solix Solarbank zu nutzen. Dafür hat sich sogar die Sonne aus dem Winterurlaub zurück gemeldet. Und der erste Eindruck war auch erneut positiv: Die Solarbank wurde über zwei Modulen mit Sonnenenergie gefüttert, lieferte eine eingestellten Wert weiter an meinen PowerStream-Wechselrichter und speicherte den Rest.

Die Anker Solix Solarbank E1600 am Balkonkraftwerk

Bis dann, spät abends und schon lange nach Sonnenuntergang, eine Fehlermeldung von der Anker-App verschickt wurde: „Fehler 48: Bei Ihrem Solarbank E1600 ist eine kontinuierliche Ausgangsstromüberlast aufgetreten.“ Zwar ein anderer Fehlercode, aber die gleiche Fehlerbeschreibung wie damals.

Mein Setup war ansonsten unverändert, was mich zu dem Schluss kommen lässt, dass die Anker Solix Solarbank nicht mit dem EcoFlow PowerStream kompatibel ist. Sicherlich ist das nicht unbedingt eine übliche Kombination, dass sich ein fast 1.000 Euro teures Produkt aber so einfach und wiederholt in die ewigen Jagdgründe verabschiedet, kam dann doch etwas überraschend.

Aber keine Sorge: So einfach gebe ich nicht auf. Zusammen mit dem Support von Anker bin ich an der Sache dran und werde die Solarbank hoffentlich bald fehlerfrei in einem angepassten Setup nutzen können. Und wer weiß: Vielleicht bringt 2024 ja noch die eine oder andere Überraschung.

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Kommentare 2 Antworten

  1. Hm, habe mehrere Produkte von Anker und immer ein gutes Gefühl Qualität zu kaufen… das hat sich dann doch geändert. Nachdem meine Powerbank ab Start kaputt war und mein Ladegerät innerhalb von 30 Tagen nicht mehr funktionierte habe ich mich von Anker verabschiedet. Bei Produkten, wo ich bereit bin mehr auszugeben, nehme ich gerade Belkin und bei den anderen Anschaffungen Ugreen. Gerade beim letzteren bin ich mehr als überrascht; fühlt sich so ein bisschen an wie Anker in der Anfangszeit. Gute Qualität zum fairen Preis.

  2. Ja, vielleicht haben andere mit welcher Firma auch „Probleme“, die sie hier schildern könnten.
    Wäre sicherlich interessant zu wissen für alle. 🫵

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