Einblick: Apple-Ingenieur erklärt Hintergrund des automatischen Sicherheitscodes

Funktion ist seit iOS 12 vorhanden

Ein praktisches Feature, das mit iOS 12 implementiert worden ist, ist das automatische Ausfüllen von Sicherheitscodes. Letztere erhält man per SMS unter anderem von Banken, Websites oder auch von WhatsApp, wenn man sich neu anmeldet. Sie werden seit iOS 12 automatisch in die entsprechende Maske eingefügt, um so ein umständliches Kopieren und Einfügen zu verhindern. 

Ein Apple-Ingenieur hat sich nun am letzten Wochenende bei Twitter zu dieser Funktion geäußert und in augenzwinkernder Manier erklärt, wie es zur Entwicklung des automatischen Ausfüllens gekommen ist. Ricky Mondello gibt dabei an, dass man eigentlich an etwas gearbeitet habe, „was wir für ein viel ehrgeizigeres Projekt hielten“, wie 9to5Mac berichtet. Eigentlich war diese Idee für später eingereicht worden, aber als das eigentliche Projekt nicht zustande kam, habe man den Fokus verlagert.

 
„Die Idee zu Security Code AutoFill kam von einer kleinen Gruppe von Software-Ingenieuren, die an einem unserer Meinung nach viel ehrgeizigeren Projekt arbeiteten. […] Es war nicht das, was wir uns ursprünglich vorgenommen hatten. Es begann als kleine Nebenidee, die wir hatten, als wir etwas ganz anderes entwarfen. Wir haben es notiert, wochenlang eingereicht und es dann aufgegriffen, nachdem das ‚ehrgeizigere‘ Projekt nicht abzuschließen war. Es war schwer, aber ich bin so froh, dass wir den Fokus geändert haben.“

Das Besondere an diesem Feature ist die Tatsache, dass das automatische Ausfüllen des Sicherheitscodes funktioniert, ohne dass ein Entwickler etwas dafür tun muss, gleichzeitig aber auch die Privatsphäre des Nutzers gewahrt wird. „Jahre später bin ich immer noch so stolz auf das Team, das diese Funktion umgesetzt hat“, erklärt Ingenieur Ricky Mondello. „Das Team kombinierte Fachwissen aus verschiedenen Bereichen, um die Magie des ersten Tages zu verbreiten, ohne die Entwickler von Apps und Websites zu befragen, ohne jemandem Ihre Textnachrichten zu übermitteln. Das inspiriert mich immer noch.“

Foto: 9to5Mac.com.

Kommentare 7 Antworten

  1. Das Feature gibt es aber schon seit einiger Zeit zumindest wenn man 1Password unter iOS installiert hat fügt die App empfangene Zahlencodes selbstständig in das Eingabefeld ein

  2. Ich finde die Funktion auch gut, allerdings funktioniert sie nicht in der Kombination Outbank/Sparkasse. Schade eigentlich, denn gerade da könnte ich das richtig gut gebrauchen.

    1. Outbank N26 funktioniert auch nicht. Tatsächlich bei anderen Diensten schon so daran gewöhnt dass keine Nummer mehr eingetippt werden muss. Um so nerviger ist es nun, wenn es bei Diensten nicht klappt.
      Aber warum ist das so? Im Beitrag liest es sich so als ob das iOS macht und kein Entwickler das irgendwie implementieren muss.

  3. Nichts gegen diese Funktion unter iOS.

    Aber der Apple Software-Ingenieur lügt einfach. Er behauptet die Privatspähre des Nutzers wird gewahrt. Da haben Nutzer, was anderes entdeckt.

    Das iPhone bzw..iOS system selber kann ohne Internet nicht eingerichtet werden. Es benötigt immet eine Internet Aktivierung. Das gilt auch für die Apple Watch und Apple TV.

    Android Geräte haben diese Einschränkung nicht. Egal ob Android mit Google Service, Android von Herstellern oder Android von der Community (custom ROM).

    Außerdem hat iOS einen eingebauten keylogger (remote). Jeder Tastendruck wird an Apple gesendet.

    Quelle: siehe den Forum Beitrag unter macrumors forum (iOS is terrible about privacy)

    1. Fakt ist bei Apple ging nie, um Datenschutz oder Privatsphäre. Oder für das Wohlergehen der Nutzer.

      Ich selber werde Apple nicht mehr weiter unterstützen. Apple und Google arbeiten unter der selben Decke. Warum ist die Google Suche standardmäßig voreingestellt unter Safari? Nicht zu vergessen erhählt Apple eine Menge Geld für dieses Vorgehen von Google.

      Alles was ich glaubte in den Videos über Datenschutz ist nichts weiter als Marketing gewesen. Es ist nur eine Illusion von Apple die in unserem Kopf abspielt.

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