Givings: Geschenkideen immer im Blick behalten

Givings ist seit gestern im App Store zu finden, hat eine tolle Idee und eine gute Aufmachung, ist technisch aber durchaus noch ausbaufähig.

GivingsWer kennt das Problem nicht: Man schlendert durch die Stadt und entdeckt ein richtig tolles Geschenk für die Freundin, die Oma oder die Eltern, kauft es aber nicht sofort. Wenn man dann ein paar Wochen später bemerkt, dass der Geburtstag kurz bevorsteht, kann man sich nicht mehr an das Geschenk erinnern. Genau solche Fälle will Givings (App Store-Link) vermeiden.

Givings kostet zur Einführung 89 Cent und ist damit 50 Prozent günstiger als später. Nach dem Start gibt es eine ausführliche Einleitung, die anonyme Daten-Übermittlung habe ich dabei direkt deaktiviert. Danach ist es ein Leichtes, neue Personen und Anlässe anzulegen, für die man dann Geschenke einträgt.

Die grafische Aufmachung ist dabei durchaus gelungen: Auf der Startseite werden die Personen inklusive Bild aufgelistet und die verbleibende Zeit bis zum nächsten Anlass angezeigt. In der Detailansicht kann man auf alle Anlässe und die hintergelegten Geschenke zugreifen, auch kann man sehen, was man bereits besorgt hat und sich Erinnerungen aktivieren, um etwa eine Woche oder einen Monat vorher eine Push-Meldung zu erhalten.

Praktisch ist ohne Zweifel auch, dass man mehrere Anlässe anlegen kann, um nicht durcheinander zu kommen – neben dem Geburtstag etwa noch Weihnachten oder den Valentinstag. Ebenfalls praktisch: Trägt man Geschenke ein, kann man ein Bild, den Preis und einen Link hinterlegen.

Insgesamt macht Givings einen guten Eindruck, einige kleine Details müssen mit zukünftigen Updates aber noch verbessert werden. So werden etwa Details wie Foto oder Preis beim ersten Abspeichern nicht übernommen, was sehr ärgerlich ist. Außerdem könnte man bei Kontakten, bei denen schon ein Geburtsdatum im Adressbuch steht, selbiges am besten automatisch übernehmen. Ebenfalls komisch: Legt man einen Anlass „Geburtstag“ an, wird automatisch der Geburtstag im kommenden Jahr eingetragen, auch wenn die Person noch 2013 Geburtstag hat.

Das sind auf jeden Fall noch Dinge, die in Givings verbessert werden sollten. Der Gesamteindruck ist aber trotzdem gut, denn die Basis (so gibt es etwa auch eine optionale Code-Sperre) stimmt. Das könnt ihr auch im folgenden Trailer sehen.

Trailer: Givings-App für Geschenke

Kommentare 6 Antworten

      1. So ein freches Argument zieht nicht. Denn gerade drum, wenn ich schon so viel Geld für ein iPhone mit sinnvollen Kalender ausgebe, muss ich mein Geld nicht noch für sinnlose Apps raushauen.

  1. Seid ihr selbstständig auf die App gekommen oder hat der Marcel von TechnikObst, den der eine oder andere von euch sicher kennt und der die App gemacht hat, euch zu nem Artikel bewegt? Scheint eine sehr schöne Sache aber auf jeden Fall zu sein 😉

    1. Ich habe vor etwa einer Woche einen Promocode für die App bekommen und fand die Idee nett. Ein wenig Arbeit steht den Jungs aber noch bevor, wie im Artikel zu lesen ist 😉

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