Home Office Aktion bei Saturn: Und wie arbeitet ihr?

So sieht es derzeit bei uns aus

Ein Virus hat aktuell ganz Deutschland im Griff, In Bayern wurde sogar schon eine Ausgangssperre verhängt. Ein Ende ist derzeit noch nicht in Sicht – aber zumindest einige Online-Händler versuchen uns das Leben aktuell noch ein wenig zu versüßen.

So hat beispielsweise Saturn eine Home Office Aktion ins Leben gerufen, bei der es weitaus mehr zu entdecken gibt, als nur Büromaterialien. Unter anderem gibt es die Kategorien „Arbeiten von Zuhause“, „Mit Kindern & Familie Zuhause bleiben“ oder „Kommunikation & Information“. Schaut einfach mal vorbei, vielleicht ist ja tatsächlich ein Produkt mit dabei, das ihr in der aktuellen Situation gebrauchen könnt.


Wie sieht es derzeit bei uns aus?

Seit einigen Tagen ist Deutschland nun im Ausnahmezustand, Schulen und Kindergärten geschlossen, zahlreiche Geschäfte im Einzelhandel dürfen nicht mehr öffnen. Das Leben in Deutschland ist auf den Kopf gestellt – und vielleicht habt am ihr am heutigen Sonntag ja ein oder zwei Minuten Zeit, eure jetzige Situation in den Kommentaren zu beschreiben.

Ich möchte an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Personen los werden, die in Berufen tätig sind, die momentan lebensnotwendig sind. Neben den Menschen im Gesundheitswesen denke ich hier vor allem an Mitarbeiter im Supermarkt, die jeden Tag übermäßigen Kundenkontakt haben.

Bei uns ist die Lage glücklicherweise noch recht entspannt. Unsere Mitarbeiterin Mel arbeitet ohnehin von Zuhause und auch für uns ist das Home Office mit quasi keinen Einschränkungen verbunden. Zudem werden wir in der kommenden Woche nicht mehr gemeinsam im Büro arbeiten, sondern uns dort abwechseln – wieder ein sozialer Kontakt weniger.

Auch finanziell sind wir als digitales Medium solide aufgestellt, wobei uns ein Einnahmeverlust ohnehin erst mit Verzögerung treffen würde. Zahlungen von Werbepartnern, etwa die Banner auf unserer Webseite, treffen immer mit ein paar Wochen Verzögerung ein, im März gab es beispielsweise die Überweisung aus dem Dezember. Uns geht es aktuell also noch gut – ich möchte mir aber nicht vorstellen, in der Haut eines Unternehmers zu stecken, dem in diesen Tagen jegliche Existenzgrundlage entzogen wurden. Und aktuell wissen wir ja auch noch nicht, wie sich die Lage weiter entwickeln wird.

Und so bleibt mir an dieser Stelle eigentlich nichts anderes zu sagen als: Haltet zusammen, bleibt stark. Haltet euch an die aktuellen Regeln, bleibt positiv. Nur so können wir es gemeinsam durch diese schwierige Zeit schaffen!

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Kommentare 18 Antworten

  1. Genau jetzt als kleiner Selbstständiger meine IT aufzurüsten oder meinen Kids neue Elektronik zu kaufen ist jetzt auch eher nicht so meine Priorität!!! ☝️ hätte nie gedacht mal so knallhart auf die Fresse zu fallen ohne was dafür zu können… Fehler machen OK dann Einbußen haben auch OK aber gar nichts mehr an Auftrag nee dann geht auch jede noch so nett gemeinte Aktion leider in Rauch auf!!!

  2. Kassierende sind systemrelevant, auf 450€-Basis. Die haben keine Möglichkeit auf Homeoffice, um sich zu schützen. Das bitte durch den Kopf gehen lassen!

  3. Mein Beruf ist nicht systemrelevant. Ich gurke jeden Tag zu Arbeit,obwohl ich problemlos von zuhause arbeiten könnte. Wir haben nicht genügend Laptops.Meinen privaten darf ich nicht benutzen.

    1. Das war bei uns vorher auch so, aber das ist zumindest jetzt zum Anfang der Corona-Krise das „Gute“, knapp 50% der Leute die können,dürfen auch Home-Office machen.
      Gefühlt ist das es über VPN auch stabiler mit weniger Aussetzern als sonst…
      Wobei man auch die oft viel gescholtene IT-Abteilung (im Arbeitsalltag) jetzt für die Performance lobt.
      Können sogar von eigenen Laptops/PC aufs Firmennetzwerk zugreifen.

    2. Bei uns ist es angeblich die Internetleitung, die nicht für alle ausreicht. Dabei hat mir der Kollege, der dafür zuständig ist, gesagt, dass erst 50% der Leitung in der Spitze ausgereizt wären. Ich arbeite übrigens in der IT, ich könnte also perfekt von Zuhause aus arbeiten und einen Laptop haben wir auch alle, denn für Rufbereitschaft durften wir in der Vergangenheit bereits von Zuhause arbeiten. Nur jetzt nicht. Das ist ein absoluter Witz. Und dann bekommt man noch Sprüche zu hören wie „Auf der Arbeit ist die Ansteckungsgefahr auch nicht größer als im Supermarkt“. Nach Corona wird es nie wieder so sein wie vorher. Auch ich werde aus diesen Erkenntnissen meine Schlüsse ziehen.

      1. @Kai: Ist in der Firma meiner Frau genauso, die würden am liebsten trotz Corona alle antanzen lassen und geben „großzügig“ nur jeweils eine Woche Homeoffice frei, selbst für die Mitarbeiter, die nur mit Telefon/Laptop arbeiten und schon vor Corona eigentlich zu 100% von zu Hause aus hätten arbeiten können. Aber der Arbeitgeber kann seine Kontrollsucht nicht überwinden. Was solche dummen Arbeitgeber nicht kapieren: mit dieser Einstellung züchten sie sich ein Arbeitsklima und Mitarbeiter heran, die auch wirklich permanent kontrolliert werden müssen, weil sie freiwillig keinen Finger krumm machen. Jeder ist meister im Täuschen/Tarnen/Verpissen und der Krank(feier)stand war schon vor Corona astronomisch. Wenn man sich und seinen Mitarbeitern nicht traut, bekommt man auch keine vertrauenswürdigen Mitarbeiter.

        1. @zeroG: Absolute Zustimmung. Genau so ist es auch in meiner Firma. Ich hätte fast nicht geglaubt, dass es noch einen anderen Arbeitgeber gibt, der so dermaßen borniert ist. Gerade in der jetzigen Zeit mit Corona.

          1. @Kai: Das schlimme ist, dass solchen dummen Arbeitgeber sich dadurch auch noch bestätigt fühlen. Die sind zu blöd um zwischen Ursache und Wirkung zu unterscheiden bzw. checken nicht dass sie (die Arbeitgeber) die Ursache sind. Quasi wie eine selbsterfüllende Prophezeiung.

  4. Übrigens gibt es in Bayern (noch) keine Ausgangssperre. Der Ausgang ist bislang lediglich eingeschränkt. Das ist ein großer Unterschied.

    1. Das stimmt, es gibt auch rein rechtlich keine Grenzschließungen und viele reden auch über Quarantäne, obwohl sie freiwillig Zuhause bleiben…

  5. Bürogebäude ist geschlossen… jeder Ingenieur hat ein eigenen Container bekommen. Wir haben von 3 Schichten auf 2 Schichten umgestellt weil 1 Schicht immer Zuhause bleibt jeden Tag 12 Stunden a 7 Tage gearbeitet wird. Übergabe wird per Telefon gemacht und jede Schicht hat einen eigenen Container zum Duschen. 1 Stunde vor Schichtende muss alles desinfiziert werden.

  6. Harte Zeit, große Herausforderung. Ich bin morgen wieder in der Klinik tätig, mal sehen wie die Lage sich entwickelt. Ich wünsche allen Gesundheit und alles Gute für die Zukunft!

  7. Ich bin um Gesundheitswesen tätig. Niedergelassen. Noch können wir arbeiten. Wir auf schichtmodell umgestellt. 2 Teams. Team 1 macht zum Schichtwechsel alles sauber. Verlässt die Praxis durch den Hinterausgang. Team 2 kommt vorne rein.
    Patienten nutzen verschiedene Eingänge und wartebereiche. pKWs werden zum Wartezimmer und per WhatsApp in den Untersuchungsraum bestellt.
    Schwierige Zeiten. Aber man wird kreativ.
    Solange bis der erste Corona Patient reingelatscht kommt und sie uns den Laden dicht machen.

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