Bereits ein Jahr ist es her, dass der E-Bike-Hersteller Cowboy eine Rückrufaktion für sein Tiefeinsteiger-E-Bike C4 ST (MR) herausgegeben hat. Nun ist das dazugehörige Rahmentauschprogramm in Deutschland gestartet. Kunden können ihr Rad zu einem der eigens eröffneten Service-Hubs bringen und dort nach etwa anderthalb Monaten mit neuem Rahmen wieder abholen. Das Problem: Die Service-Hubs sind rar gesät.
Wie heise berichtet, wurden Kunden, die von der Rückrufaktion betroffen sind, per E-Mail über den Start der Rahmenaustauschaktion informiert. In der Mail befand sich auch eine Liste der Hub-Stationen. Diese befinden sich in Hamburg, Berlin, Düsseldorf und München, perspektivisch auch in Freiburg und Frankfurt. Das Problem liegt demnach auf der Hand: Was tun, wenn man nicht in der Nähe der genannten Städte wohnt?
Cowboy übernimmt zwar die Kosten für den Rahmentausch. Die Transportkosten zum Service-Hub und zurück muss allerdings der Kunde tragen. Hier bleibt dann die Wahl zwischen Transport mit dem Auto, was natürlich voraussetzt, dass ein entsprechender Transportmechanismus für Fahrräder vorhanden ist. Oder der Transport per Bahn. Allerdings muss man dafür natürlich auch erstmal zu einem entsprechenden Bahnhof gelangen.
Rahmentauschprogramm von Cowboy birgt Zusatzkosten für Kunden
Mit dem C4 ST (MR) kann diese Fahrt allerdings nicht erfolgen. Schließlich hatte der Hersteller im Rahmen der Rückrufaktion gewarnt, Kunden sollen das Rad nicht mehr nutzen, bis der Rahmen erneuert wurde. Wer also eine Cowboy C4 ST (MR) gekauft hat, kann dieses nun seit einem Jahr nicht mehr nutzen und muss unter Umständen weite Wege und Zusatzkosten auf sich nehmen, um das Rad wieder einsatzfähig machen zu lassen. Dennoch ist es gut, dass der Hersteller – im Gegensatz zu anderen E-Bike-Anbietern – eine solche Aktion anbietet. So richtig kundenfreundlich ist die Umsetzung des Rahmentauschprogramms aber sicherlich nicht.

Schwiegermutter hat das Teil. Steht jetzt seit nem Jahr rum, weil Cowboy so toll ist. Letzter Mist der Laden!
Nur Ärger, null Antworten.
Gibt Hersteller die zu viel neu Erfinden wollen am Rad und dadurch den Produkt mehr im Wegstehen als nützen, dazu gehört Cowboy und auch VanMoof. Beides gute eBikes, wenn sie denn Funktionieren, sowie es Probleme gibt hat man ein riesiges Problem da nicht jeder Zweiradmechaniker die Teile anfasst und falls doch steht er oft vor den Problem mit Ersatzteilen.
Wir sind da sehr konservativ unterwegs mit Cube und Haibike aber mit denen kann ich zu jeden Zweiradmechaniker gehen.
Ein Jahr auf das Benutzen eines Produktes verzichten und dann die Kosten zum Servicehändler selbst bezahlen? Nie und nimmer, dann lieber ein Rad vor Ort kaufen. Oder z. Bsp. Schindlhauer, der Vertragswerkstätten in der Nähe anbieten kann.
TREK ist meine Wahl. Haben 450 eigene Filialen Global plus Tausende Händler. Und bei den Amis hat Service einfach keinen Deutschen Mecker Mechaniker eingebaut.
Lebenslange Garantie gibt doch heut auch kaum noch wer.