Parrot Pot: Autonom arbeitender Pflanzenkübel mit App-Anbindung vorgestellt

Wir lieben verrückte Gadgets aus der Apple-Welt. Es besteht kein Zweifel: Der auf der CES vorgestellte Parrot Pot ist genau unser Ding.

Parrot Pot Grafik

Ich habe definitiv keinen grünen Daumen, früher oder später bekomme ich jede Pflanze in meinen eigenen vier Wänden platt. Ich breche sogar in Jubelstürme aus, wenn ein längst als hoffnungsloser Fall abgestempeltes Veilchen wieder zum Leben erwacht und plötzlich anfängt zu blühen. An richtig teure Pflanzen traue ich mich gar nicht ran – wirtschaftlich wäre das ein reines Fiasko. Aber zum Glück gibt es da draußen ja Zubehör-Hersteller, die an Menschen wie mich denken. Bereits vor ein paar Jahren haben wir den Parrot Flower Power für euch getestet, nun hat der französische Hersteller zwei neue Produkte präsentiert.


Das Flaggschiff ist ohne Zweifel der neue Parrot Pot (zur Webseite). Ein Pflanzenkübel, der sich einen Monat lang völlig autonom um die Pflanze kümmern kann und per App mit dem Besitzer kommuniziert. Das klingt ziemlich verrückt, soll aber schon bald Wirklichkeit werden, auch wenn der Hersteller bisher keine genauen Termine, geschweige denn Preise für den Parrot Pot genannt hat.

Der Parrot Pot ist ein Pflanzenkübel samt Bluetooth 4.0, 32 MHz Prozessor, 8 KB RAM und 250 KB Flash-Speicher. Neben Platz für Erde und Pflanze integriert der Parrot Pot auch Sensoren für Feuchtigkeit, Temperatur und Licht sowie einen Wassertank für bis zu 2,2 Liter Inhalt und ein Pumpensystem, um die Pflanze eigenständig bewässern zu können. Die integrierten Batterien sollen für ein komplettes Jahr ausreichen.

Parrot Pot bietet Überlebensmodus bei langer Abwesenheit

Parrot Pot

Anhand einer Datenbank mit rund 8.000 verschiedenen Pflanzen und den aktuellen Messwerten soll der Parrot Pot für rund drei bis vier Wochen lang dafür sorgen, dass die Pflanze stets mit der richtigen Menge Wasser versorgt wird. Wird das Wasser knapp, informiert Parrot Pot den Nutzer per App darüber, dass der Tank wieder nachgefüllt werden muss. Sollte das nicht passieren, wechselt der Pflanzenkübel automatisch in den Sparmodus und versucht die Pflanze mit dem restliche Wasser solange wie möglich am Leben zu erhalten.

Parrot Flower Power H2O ist die günstige Alternative

Während der Parrot Pot sicherlich im dreistelligen Euro-Bereich liegen wird, soll es mit dem Parrot Flower Power H2O eine günstigere Alternative geben, die eher an den bisherigen Flower Power erinnert. Sollte man länger unterwegs sein und die Pflanze nicht regelmäßig gießen können, kann man eine PET-Flasche auf den Parrot Flower Power H2O aufschrauben, der daraufhin die Wasserzufuhr automatisch reguliert. Das sieht nicht sonderlich schön aus, erfüllt aber seinen Zweck, wenn man sonst niemanden hat, der sich um die Pflanze kümmert.

Parrot Pot und Parrot Flower Power H2O sind definitiv zwei verrückte Gadgets, die wir im Auge behalten und hoffentlich zur noch nicht terminierten Markteinführung näher vorstellen werden. Bis es soweit ist, könnt ihr einen Blick auf das folgende Promo-Video von Parrot werfen, das den Pflanzenkübel im Detail zeigt.

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