SportHolster: Wenn das iPhone mit zum Joggen soll

Joggen ohne Musik? Das geht gar nicht. Wir haben einen Sportrucksack zur iPhone-Mitnahme getestet.

Im Winter packe ich das iPhone einfach in die Jackentasche, wenn es nach draußen zum Joggen in die Natur geht. Im Sommer ist das problematischer, die erste Lösung wäre hier sicher ein Sportarmband, die es bei Amazon schon für rund 15 Euro gibt.


Für mich war diese Lösung aber nicht optimal, da ein Schlüsselbund, etwas Kleingeld und Kopfhörer im Zweifel auch noch verstaut werden müssen. Daher habe ich mir den SportHolster von Urban Tool genauer angesehen – es handelt sich quasi um einen Mini-Rucksack.

Das aus 80 Prozent Polyamid und 20 Prozent Elasthan bestehende Sport-Accessoire wird einfach wie ein Rucksack über die Schulter gelegt und ist auf seinem geringen Gewicht kaum spürbar – mich hat er beim Joggen jedenfalls nicht gestört.

Der Große Vorteil ist natürlich, dass man den SportHolster mit so einigem befüllen kann. In beiden Gurten befinden sich kleine Taschen, auf der einen Seite sogar mit ausziehbarem Schlüsselclip. Auf der anderen Seite kann man Kleingeld oder Handy im 3210-Format unterbringen, etwas weiter unten findet man zwei weitere Fächer mit Klettverschluss – ein iPhone passt hier leider nicht herein.

Das hat in einem kleinen Netz auf der Rückseite Platz genug, sogar mit einer entsprechenden Hülle. Leider ist die Tasche auf der Körperseite auch mit einem Netz verkleidet, wer viel schwitzt sollte sich für sein iPhone also eventuell eine günstige Schutzhülle besorgen.

Schwitzen ist übrigens ein gutes Stichwort. Nach intensiven Einheiten kann der SportHolster durchaus einen Waschgang vertragen, 30 Grad sind laut Hersteller erlaubt. Vertraut man Nutzer-Rezensionen, können sich mit der Zeit die Reflektoren ablösen – nach zwei Waschdurchgängen konnte ich allerdings noch keine Probleme feststellen.

Der SportHolster ist in verschiedenen Farben und Größen ab rund 30 Euro (Amazon-Link) zu haben. Ich persönlich werde ihn wohl häufiger nutzen, auch zum Radfahren. Mit den im Testbericht erwähnten Nachteilen muss man aber wohl leben.

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