iPad 3: Apple-Event am 7. März

Noch etwas mehr als eine Woche, dann ist es endlich soweit: Apple stellt das iPad 3 vor.

Am 7. März 2012 lädt Apple nach San Francisco. Es steht eine Veranstaltung unter folgendem Motto an: „Wir haben etwas, das du unbedingt sehen musst. Und anfassen.“ Das passende Bild liefert Apple gleich mit.

Es ist davon auszugehen, dass das neue iPad zumindest in den USA schon kurze Zeit später erhältlich sein wird. Da sich diese Frage auch aufdrängen wird: In Deutschland wird es vermutlich etwas länger dauern, wenn wir Glück haben, ist es noch im März soweit.

Das alles sind natürlich nur Spekulationen, genau wie die möglichen Spezifikationen. Ganz oben auf der Liste steht ein Retina-Display mit einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln. Das Design könnte aufgrund eines stärkeren Akkus (für das Display) etwas dicker sein, auch der Prozessor wird aller Voraussicht nach eine Generalüberholung erhalten – Gerüchte sprechen sogar von einem Quad-Core-Prozessor.

Wie immer werden wir am 7. März alle notwendigen Informationen für euch zusammenfassen und mit euch über die Geschehnisse in San Francisco diskutieren. Für Wünsche und weitere Gerüchte sind die Kommentare jetzt schon freigegeben.

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Manufactum: Der Katalog für schöne Alltagsdinge mit eigener iPad-App

Es gibt für mich kaum etwas Schlimmeres, als im jeweils aktuellen Warenkatalog des deutschen Manufactum-Versandhandels zu blättern.

So entfährt mir nahezu auf jeder Seite ein sehnsüchtiger Seufzer, teilt man mir doch beim Durchblättern unweigerlich mit, welch schöne und hochwertige Alltagsdinge es doch gibt, die für mich als kleine Redakteurin doch mehr oder weniger unerschwinglich sind. Nicht umsonst untertitelt sich das Unternehmen mit dem Leitsatz, „Es gibt sie noch, die schönen Dinge“. Wie wahr.

Wer nun auch unterwegs auf dem iPad auf der Suche nach ungewöhnlichen, hochwertigen oder einfach nur schönen Dingen für Haus, Büro und Garten, zum kulinarischen Genuss oder zum Ankleiden, für die Körperpflege oder zum Lesen ist, sollte sich die hübsch aufgemachte und toll animierte iPad-App von Manufactum (App Store-Link) herunterladen, die gratis im App Store bezogen werden kann. Mit nur 2,7 MB nimmt die Applikation kaum Speicherplatz in Anspruch, und kann auch aus dem mobilen Datennetz geladen werden.

In einem übersichtlichen Hauptmenü finden sich vier verschiedene Teilbereiche. Einer davon ist die Auswahl und Ansicht aller derzeit verfügbaren Warenkataloge und Monatsbriefe, die, ähnlich wie in iBooks, auf gestochen scharfen Doppelseiten durchgeblättert werden können. Mit den üblichen Pinch-to-Zoom-Gesten lässt sich dann das Wunschobjekt noch genauer betrachten. Auch eine Suchfunktion ist vorhanden.

Weiterhin gibt es einen redaktionellen Bereich, der mit „Themen“ beschrieben ist. Hier finden sich kleine, informative Beiträge aus dem Unternehmensleben und im unmittelbaren Bezug zum Manufactum-Sortiment. So fand ich einige kleine Artikel zu Rosensorten und Stauden, aber auch Vorstellungen von Manufakturen, die das Unternehmen mit ihren Produkten beliefern.

Der für mich interessanteste Menüpunkt ist allerdings die Rubrik „Sortimente“ – dort lässt sich, nach verschiedenen Kategorien gestaffelt, im gesamten Warensortiment des Unternehmens stöbern, und bei Bedarf auch gleich aus der App heraus bestellen. Neben einer detaillierten Beschreibung und einigen hochwertigen Produktfotos wird auch die momentane Verfügbarkeit des jeweiligen Artikels angezeigt.

Insgesamt macht die Manufactum-App einen wirklich guten Eindruck und eignet sich vor allem für Menschen, die Wert auf langlebige, stilvolle Produkte für das Alltagsleben legen. Ich sollte die App besser wieder vom iPad löschen – sonst komme ich aus dem Seufzen gar nicht mehr heraus.

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iPhone-App der Woche: Die Uhr lernen macht Spaß

Mit Wort-Zauberer hatten wir heute schon eine App für Kinder. Die aktuelle iPhone-App der Woche wollen wir aber nicht außer Acht lassen.

„Interaktiv die Uhr Lesen Lernen – macht Spaß“ (App Store-Link) wird von Apple momentan an prominenter Stelle beworben und kann für 2,39 Euro geladen werden. Die Universal-App für iPhone und iPad misst 45,4 MB und wird derzeit mit durchschnittlich viereinhalb Sternen bewertet.

Die komplett in deutscher Sprache gehaltene App richtet sich an Eltern, die ihren Kindern im Alter von vier bis sieben Jahren dabei helfen wollen, spielerisch die Uhr kennen zu lernen.

Im Mittelpunkt stehen dabei fünf kleine Mini-Spiele, in denen sich natürlich alles um die Uhr dreht. Mal muss man die Uhr stellen, mal eine Zeit ablesen. Außerdem gibt es ein kleines Puzzle, ein Quiz und ein Reaktionsspiel.

Die fünf verschiedenen Mini-Spiele haben eines gemeinsam: Sie werden mit einer aufgenommenen Stimme (Muttersprachler) vertont und man kann sich Sterne erspielen, um kleine Tiere für das App-eigene Aquarium freizuschalten – eine nette Motivation für die kleinen.

Klasse finden wir die fünf verschiedenen Schwierigkeitsstufen, von denen die schwerste aber noch ein wenig Feintuning gebrauchen könnte. In unserem Test wurden wir beispielsweise dazu aufgefordert, die Uhr auf 29 Minuten vor 12 zu stellen – sinnvoller wäre sicherlich 1 Minute nach halb 12. Insgesamt ist die aktuelle App der Woche aber eine gute Empfehlung für die angestrebte Zielgruppe, um die Uhr zu lernen.

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wahwah.fm: Ganz einfach ein eigenes Radio starten

wahwah.fm hört sich zunächst wie ein Hunderadio an. Wir haben uns eines besseren belehren lassen.

Mit der kostenlosen iPhone-Applikation wahwah.fm (App Store-Link) kann man sein eigenes Radio starten oder der Musik anderer Nutzer hören. Das ganze setzt allerdings eine kurze und schmerzlose Registrierung voraus, bei der man zur Not auch sein Facebook-Konto verwenden kann.

Einen eigenen Radiosender zu erstellen, das geht spielend einfach. Einfach ein Bild auswählen, auf Wunsch ein wenig über sich selbst schreiben und die ersten Lieder auswählen – schon kann es losgehen. Auf Wunsch kann man sich neue Songs auch per Zufall auswählen lassen, ein echter DJ wählt sie aber selbst aus der eigenen Library aus. Schade, dass hier noch keine Suchfunktion integriert ist – das macht die Auswahl etwas umständlich.

Zu beachten ist jedenfalls, dass man am besten über eine WiFi-Verbindung verfügt, schließlich wird die eigene Musik ins Internet gejagt und das bringt jede Daten-Flatrate schnell an ihre Grenzen.

Man kann natürlich auch ganz einfach die Radio-Sender anderer Nutzer anhören und sogar mit den DJ per Chat in Kontakt treten. Durch die Umgebungssuche findet man vielleicht sogar einen Sender aus der eigenen Stadt. Insgesamt macht wahwah.fm jedenfalls einen guten Eindruck und bietet sich für alle Musik-Fans zum Download an.

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Lemon: Haushaltsbuch mit Bon-Analyse

Wer ein Haushaltsbuch führen will und vor englischer Sprache nicht zurückschreckt, sollte einen Blick auf Lemon werfen.

Die iPhone-Applikation Lemon (App Store-Link) wird kostenlos angeboten und liegt seit dem 12. Februar 2012 in Version 3.0 vor. Mit dem letzten Update wurden zahlreiche neue Funktionen hinzugefügt, nur auf eine deutsche Übersetzung muss man derzeit noch verzichten. Ansonsten verrichtet die Gratis-App aber einen guten Dienst.

Um ein Haushaltsbuch zu führen ist ja vor allem eine Tatsache unabdingbar: Alle Ausgaben eintragen und am besten noch alle Belege aufbewahren. Das kann ganz schön viel Arbeit sein, gibt am Ende des Monats aber meist Aufschluss darüber, wo denn das ganze Geld schon wieder gelandet ist.

Ausgaben kann man in Lemon natürlich spielend einfach eintragen, dazu genügt ein Klick auf den entsprechenden Button im Hauptmenü der App. Leider merkt man gerade hier, dass es sich um eine englische App handelt: Als Währung sind US-Dollar voreingestellt und die Kategorien sind nicht auf Deutsch.

Das Killer-Feature ist allerdings folgendes: Man kann seine Bons abfotografieren und online speichern. Der Kassenzettel wird automatisch analysiert, der Gesamtbetrag gespeichert und die Kategorie erkannt. Ein Kassenzettel von IKEA ordnete Lemon zum Beispiel direkt unter „Furnishings“ einsortiert. Wird das Geschäft nicht automatisch erkannt, setzt man die Kategorie manuell und die App erinnert sich beim nächsten Beleg daran.

Wenn persönliche Daten im Spiel sind, stellt sich natürlich immer die Frage, wie das Unternehmen Geld verdient. Ich habe die AGBs von Lemon überprüft und konnte hier, gerade im Bezug auf die hochgeladenen Kassenzettel, keine kritischen Punkte entdecken.

Anstatt Daten an Dritte weiterzugeben, bietet Lemon einige Premium-Features an. Mit „Data Plan“ kann man seine Kassenzettel komplett auseinander nehmen lassen und jeden Posten einzeln erfassen ($50 pro Jahr), mit dem „Family Plan“ kann man bis zu zehn Accounts miteinander verknüpfen und so alle Ausgaben zentral festhalten ($20 pro Jahr).

Insgesamt macht Lemon eine gute Figur, besonders gut gefällt uns das abfotografieren der Kassenzettel, aber auch die Export-Funktion aller Daten als CSV-Datei. Vielleicht reichen die Entwickler ja bald eine deutsche Lokalisierung für Lemon an, uns würde es freuen.

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ToonCamera: Witzige Kamera-App mit Cartoon-Effekten

Für Foto- und Video-Apps bin ich ja gerne zuständig. ToonCamera, welches sich derzeit auf guten Charts-Positionen tummelt, sollte da nicht fehlen.

Für kleine 79 Cent kann man ToonCamera (App Store-Link) auf iPhone oder iPod Touch laden, dabei geht der Download selbst sehr schnell. Die App ist nämlich nur 4,5 MB groß bzw. klein – so kann man notfalls auch das Herunterladen aus dem mobilen Datennetz einleiten.

Auch wenn im App Store als verwendete Sprache Englisch angegeben wird, ist diese unerheblich, denn es werden keinerlei Sprachkenntnisse benötigt, um ToonCamera Herr zu werden. Die App dient dazu, witzige Videos oder Fotos in einem gezeichneten Stil anzufertigen. So sieht es aus, als wenn die aufgenommenen Clips oder Bilder von Hand gemalt worden sind.

Dazu gibt es eine Live-Ansicht, in der man gleich auch schon den gewünschten Effekt sehen kann. Wahlweise kann das Kameralicht hinzugeschaltet, oder auch zwischen der Front- und Backkamera gewechselt werden. Auch ein Button zum wahlweisen Aufzeichnen entweder von Videos oder Fotos ist vorhanden. Wer ein bereits vorhandenes Video oder Foto mit den Effekten versehen will, kann auch das tun.

Mit zwei kleinen Buttons lassen sich dann auch verschiedene Zeicheneffekte auswählen: So gibt es Bleistiftschraffuren, oder auch Schwarz-Weiß-Effekte. Das Livebild während einer Videoaufnahme ist bisweilen etwas träge und hakelig, aber die Videoergebnisse selbst sind sehr gut, und sollten für einige „Oh‘s“ und „Ah‘s“ bei Freunden sorgen.

Abschließend können die Ergebnisse dann in der Camera Roll des iDevices gespeichert werden, oder auch per E-Mail verschickt, oder bei Facebook, Twitter, Flickr oder Instagram hochgeladen werden. Leider muss man dazu sagen, dass die Videos nicht in HD-Auflösung, sondern nur mit 480×320 gespeichert werden. Auch die Fotos werden nur mit maximal 640 Pixeln gespeichert – hier sollten die Entwickler noch nachbessern, denn iPhone und iPod Touch können definitiv mehr leisten.

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NumberLink: Rätsel-Spaß für den langen Sonntag

Wer den Sonntag mit einem kleinen Rätsel verbringen will, sollte einen Blick auf NumberLink werfen.

NumberLink (App Store-Link) wurde vor zuletzt vier Tagen aktualisiert und hat mit dem Update auf Version 1.1 insgesamt zehn neue Level erhalten. Der 11.4 MB große Gratis-Download umfasst derzeit 50 Level, von denen 30 per In-App-Kauf für 79 Cent freigeschaltet werden müssen.

Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Auf dem Display befindliche Zahlenpaare müssen mit dem Finger verbunden werden. Dabei dürfen sich Linien nicht kreuzen und am Ende jeder Runde muss das komplette Spielfeld ausgefüllt sein – nicht immer kann man direkten Weg wählen.

Was am Anfang bei vier Zahlenpaaren noch recht einfach von der Hand geht, wird in den späteren Leveln richtig knifflig. Bis zu sieben Zahlenpaare sind es in den späteren Leveln, da kann schnell Verzweiflung aufkommen.

Die Universal-App NumberLink wird Rätsel-Freunden sicher sehr gut gefallen, unserer Meinung nach hätten es auch für den geringen Preis aber etwas mehr Level sein können. Die Entwickler haben jedenfalls schon Updates mit weiteren Herausforderungen angekündigt, hoffentlich wird man nicht enttäuscht.

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KWrite: Einfacher Texteditor mit zahlreichen Features

KWrite ist vor rund einer Woche für iPhone und iPad erschienen und bietet erstaunlich einfache Möglichkeiten.

Wer auf der Suche nach einem einfachen Texteditor ist, sollte sich die Universal-App KWrite (App Store-Link) genauer ansehen. Das 1,59 Euro teure Programm ist am 8. Februar erschienen und liegt derzeit in Version 1.0 vor. Der Download ist mit 6,3 MB angenehm klein.

KWrite richtet sich vor allem an Nutzer, die auch unterwegs kleine Texte verfassen wollen. Auf dem iPhone ist die ganze Geschichte aufgrund der kleinen Tastatur natürlich etwas fummelig, auf dem iPad macht es mehr Sinn. Bei beiden Geräten kann man aber auch Bluetooth-Tastaturen nutzen, was gerade bei längeren Texten sehr angenehm ist.

In KWrite kann man sich verschiedene Blätter anlegen, die man betitelt und dank einer kleinen Vorschau in der Übersicht schnell wieder findet. Direkt unter der Überschrift sieht man während der Eingabe die Anzahl an Zeichen, Wörtern und Zeilen – durchaus praktisch.

Richtig interessant wird KWrite durch einen kleinen Button am oberen rechten Bildschirmrand, der weitere Möglichkeiten eröffnet. Neben Undo und Redo kann man den aktuellen Text natürlich auch weiterleiten, zum Beispiel in Richtung Dropbox, Soziale Netze oder per Mail. Letzteres funktioniert auch als PDF-Datei. Warum die Entwickler die Icons in diesem Optionsmenü allerdings nicht in Retina-Grafik optimiert haben, bleibt uns schleierhaft.

Über das genannte Menü kann man seinen Text sogar durch den Google-Übersetzer jagen oder als HTML-Vorschau anzeigen. Wählt man dieses Menü aus, wird der Bildschirm geteilt und eine entsprechende Vorschau eingeblendet, die man einfach per Fingerwisch vergrößern kann. Schade ist dagegen, dass man HTML-formatierten Text nur als Textdokument speichern kann.

Wer auf der Suche nach einem schlichten Texteditor mit zahlreichen Features ist, sollte mit KWrite jedenfalls gut bedient sein. Neben den kleinen Kinderkrankheiten kümmern sich die Entwickler mit den kommenden Updates hoffentlich auch noch um eine iCloud-Synchronisation, die bei einer Universal-App natürlich besonders praktisch wäre.

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Moom: Waffe im Kampf gegen das Fensterchaos

Moom ist ein hervorragender Helfer für das Fenstermanagement unter Mac OS X. Wir wollen euch die App kurz vorstellen.

Moom (Mac Store-Link) kann schon seit einiger Zeit zum Preis von 3,99 Euro aus dem Mac App Store geladen werden und kommt derzeit bei über 120 Bewertungen auf durchschnittlich fünf Sterne. Bisher hat das Programm noch kein einziger Nutzer mit der schlechtesten Bewertung gekennzeichnet – Grund genug einen genaueren Blick darauf zu werfen.

Fragt ihr euch manchmal auch, wofür der kleine grüne Button am oberen linken Eck von Programm zu gebrauchen ist? Normalerweise soll damit die optimale Fenstergröße aktiviert werden, doch wirklich perfekt läuft das noch nicht – gerade bei Drittanbieter-Apps.

Genau hier nistet sich Moom ein. Fährt man mit der Maus über den grünen Button, öffnet sich ein Menü, in dem man das Fenster auf die gewünschte Größe und Position bringen kann. Standardmäßig zum Beispiel auf die linke oder rechte Displayhälfte. Dank der sogenannten Grid-Funktion kann man die Position und Größe des Fensters aber auch ganz individuell und schnell einstellen. Praktisch ist das vor allem, wenn man mit mehreren Fenstern gleichzeitig arbeitet.

Moom lässt sich als Alternative zur Maus auch komplett mit der Tastatur steuern, dazu wird einfach ein Hotkey aktiviert. Die Optionen bietet sowieso allerhand Einstellmöglichkeiten, unter anderem kann man eigene Fensterlayouts und Aktionen festlegen, um diese daraufhin schneller zu erreichen.

Wer dem Fensterchaos den Kampf ansagen will, ist mit Moom jedenfalls gut bedient. Gerade die flexiblen Optionen machen die 2,5 MB große App zu einer guten Waffe.

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Count ’n‘ Grow: Rechentraining für Jung und Alt

Ein wenig Training im Kopfrechnen kann nie schaden. Zum Beispiel mit der noch recht neuen App Count ’n‘ Grow.

Count ’n‘ Grow (App Store-Link) ist für 79 Cent als Universal-App erhältlich und wurde erst am Wochenende mit einem Update auf Version 1.1 versehen. Wir haben uns das Rechenspiel für Kinder und Erwachsene natürlich schon genauer angesehen.

Auf dem Spielfeld (das tatsächlich ein Feld ist) sieht man zunächst Tafeln mit Ziffern von 1 bis 9. In der Erde zeigt ein Stein die zu erreichende Zahl an, die man durch Tippen auf die Tafeln erreichen muss. Ist 9 gefragt, kann man direkt zu Beginn entweder auf die Tafel 9, oder auf die Tafel 4 + 5 klicken, um das richtige Ergebnis zu erzielen.

Ziel des Spiels ist es, in drei Spielrunden alle Tafeln so schnell wie möglich wegzublicken. Wer richtig kombiniert und möglichst viele Tafel auf einen Schlag dem Erdboden gleich macht, spart natürlich etwas Zeit. Davon hat man übrigens nicht unbegrenzt viel: Man muss versuchen, in der nächsten Runde immer etwas schneller zu sein als zuvor.

Nach einigen Runden habe ich es in Count ’n‘ Grow auf 23.0 Sekunden geschafft. Seinen Rekord soll man im Game Center mit Freunden vergleichen können, als ich nach der Runde auf den entsprechenden Knopf gedrückt habe, passierte aber nichts.

Leider gibt es nur einen einzigen Spielmodus, der allerdings ganz klar süchtig machen kann. Selbst Rechen-Künstler können sich durch die Zeitvorgabe immer wieder eine neue Hürde schaffen. Doch auch wenn Count ’n‘ Grow nur 79 Cent kostet, sind die Entwickler noch gefragt: Ein zweiter oder dritter Spielmodus würde dem Titel sicher nicht schaden.

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Zitat Fibel: Geflügelte Worte für unterwegs

Nicht selten ist man als Redner bei einer Feier im Einsatz, oder sucht für einen Brief ein passendes Zitat. Mit der Zitat Fibel kann diese Suche erleichtert werden.

Die Universal-App aus deutscher Entwicklerhand ist derzeit im App Store für 1,59 Euro herunter zu laden. Dank 16,8 MB an Speicherplatzbedarf kann die Zitat Fibel (App Store-Link) auch noch aus dem mobilen Datennetz geladen werden. Bislang wurde die App von den Nutzern im App Store mit durchschnittlich 4 von 5 Sternen bewertet.

Die Zitat Fibel, vollständiger Titel der App „Zitate und Sprichwörter – Zitat Fibel“, bietet eine wirklich umfangreiche Auswahl an Zitaten und Sprichwörtern. Die Entwickler sprechen von über 7.000 deutschen und 28.000 englischen Zitaten, sowie über 1.000 Sprichwörtern. Gesammelt sind diese in über 1.000 verschiedenen Kategorien: So hat man für jede Gelegenheit immer die passenden Sprüche parat.

In der Kategorie-Ansicht lässt es sich entweder nach Themen oder Autoren suchen, diese werden dann alphabetisch angezeigt, auch zufällig ausgewählte Zitate können aufgerufen werden. Die gefundenen Zitate werden in einem übersichtlichen Screen gezeigt, auf dem sich durch Antippen des Spruchs noch weitere Möglichkeiten bieten. So können die Zitate als Favorit markiert, und so in einer eigenen Liste separat angezeigt, oder auch bei Facebook gepostet werden. Wer die gefundenen Zitate gerne mit anderen teilt, kann diese auch direkt per Mail verschicken.

Mit einem Button kann man von der deutschen Version zu den englischsprachigen Ergebnissen wechseln, hier findet sich noch eine größere Auswahl. Merkwürdig allerdings, dass einige sehr bekannte Autoren in der deutschen Datenbank nicht mit Zitaten gelistet sind, und auch in der englischen Variante nur spärlich ausgestattet sind. Bei einem meiner erklärten Lieblingsautoren, William Shakespeare, war dies der Fall.

Ansonsten gibt es über die Zitat Fibel jedoch nicht viel zu meckern, eine große Datenbank in deutscher und englischer Sprache sollte sicher passende Worte für die nächsten Briefe, Beerdigungen, Vorträge oder auch Hochzeiten bereit halten. Eine Alternative für alle Zitat-Begeisterten findet sich im Puntsch Zitatenhandbuch, welches für 3,99 Euro auf iPhone oder iPod Touch geladen werden kann.

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CoachPad: Perfekte Taktik für das nächste Spiel

Mit CoachPad kann man Taktiken zu verschiedenen Sportarten anschaulich auf dem iPad illustrieren.

Wenn ihr Fußball-Trainer seid und eure Mannschaft beeindruckend wollt, könnt CoachPad (App Store-Link) etwas für euch sein. Bei der nächsten Besprechung muss dann nicht mehr auf Papier oder einer Tafel gekritzelt werden, sondern ganz einfach auf dem iPad. Auch für Sportlehrer oder den nächsten Fußball-Stammtisch mit der Analyse des letzten Spiels könnte die App geeignet sein.

In CoachPad werden Spielfelder der verschiedensten Sportarten angezeigt, darunter Fußball, Basketball, Volleyball und vieles mehr. Über die Online-Webseite des Anbieters oder die eigene Fotogalerie können weitere Spielfelder geladen werden, so dass eigentlich jede Sportart umsetzbar ist.

Entweder auf dem halben oder ganzen Feld kann man dann mit verschiedenen Werkzeugen die hoffentlich richtige Taktik aufzeigen. Es gibt Symbole wie Spieler oder Bälle, per Fingerwisch können Kreis oder Linien gezeichnet werden. Die Auswahl erfolgt dabei stets über eine Leiste am rechten Display-Rand.

Klasse: Fertige Pläne können als Bild exportiert werden, um sie weiterzuleiten. Zudem kann man auf zuvor erstellte Taktiken zurückgreifen und diese bearbeiten.

In der 3,99 Euro teuren App vermissen wir eigentlich nur eine Möglichkeit, den Bildschirminhalt zu übertragen. Mit dem iPad 2 ist das ja sowieso kein Problem, mit dem iPad der ersten Generation kann man seine Taktiken aus CoachPad allerdings nicht am Beamer oder Fernseher darstellen.

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AUTO mobile: Umgebungssuche für Vielfahrer

AUTO mobile ist schon vor etwas mehr als einer Woche erschienen, ist aber trotzdem einen kurzen Blick wert.

Die kostenlosen iPhone-App richtet sich an alle Vielfahrer, die alle wichtigen Informationen aus einer App heraus aufrufen wollen. AUTO mobile (App Store-Link) zeigt nicht nur Tankstellen und Autohäuser an, sondern auch vieles mehr.

Nach dem ersten Start wird man dazu aufgefordert, seine Automarke und bevorzugte Tankstellenkette auszuwählen. Mit diesen Informationen werden zwei Icons auf dem Startbildschirm erstellt, über die man direkt eine Umgebungssuche durchführen kann.

Unter anderem kann man bei aktiver Internetverbindung nach Tankstellen, Parkplätze, Raststätten, Waschstraßen, Fast Food-Restaurants und vielen mehr suchen. Die Suchergebnisse scheinen ganz gut zu sein, denn ich konnte auch eine freie Tankstelle und eine kleine Werkstatt in meiner Umgebung finden.

Alle Suchergebnisse können in einer Liste (mit Bewertungsfunktion) und auf einer leicht pixeligen Karte angezeigt werden. Auf Wunsch kann man auch eine freie Suche durchführen, was dank Textvorschlägen sehr gut funktioniert. Abgerundet wird AUTO mobile durch eine Option, die Zieldaten zur Routenführung in Google Maps oder Navigon zu übertragen.

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Pomodoro: Umfassendes Zeitmanagement für den Mac

Mit der Pomodoro-Technik soll man seine Arbeit effektiver gestalten können. Für den Mac gibt es einen netten Helfer.

Bevor wir uns um die App kümmern, wollen wir kurz auf das Prinzip eingehen, das bereits in den 1980er Jahren entwickelt wurde. „Das System verwendet einen Kurzzeitwecker, um Arbeit in 25-Minuten-Abschnitte – die sog. Pomodoros – und Pausenzeiten zu unterteilen“, heißt es in Wikipedia. „Die Methode basiert auf der Idee, dass häufige Pausen die geistige Beweglichkeit verbessern können.“

Praktischerweise heißt die passende App „Pomodoro“ (Mac Store-Link) und kann für 3,99 Euro auf den Mac geladen werden. Mit 1,2 MB ist sie äußerst schlank und versteckt sich nach dem Start in der Systemleiste, wo sie nicht stört, aber trotzdem die wichtigste Funktion sofort anzeigt: Die Zeit.

Mit Pomodoro kann man Arbeitsintervalle erstellen, die im besten Fall zwischen 20-30 Minuten lang sind. Danach gibt es eine kurze Pause, an der man sich am besten gar nicht mit dem Computer beschäftigt, bevor es wieder an die Arbeit geht. Am Ende des Tages liefert Pomodoro eine ausführliche Statistik über den Tagesverlauf.

Ohne ein paar Extras kann man das natürlich auch mit einer herkömmlichen Eieruhr erzielen. Unter anderem mit an Bord sind Growl-Benachrichtigungen, Sprachansagen und sogar eine Twitter-Integration. Man kann sogar den Kalender integrieren und Daten importieren.

Profi-Nutzer können sich per Schnittstelle sogar kleine Skripte anfertigen, um Pomodoro mit weiteren Funktionen zu versehen – etwa den Import aus Todo-Programmen wie Things.

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Für Einsteiger: Apps, die auf jedes iOS-Gerät gehören

Immer wieder werden wir gefragt, welche Apps man unbedingt auf seinem iPhone oder iPad haben muss. Wir wollen Einsteigern einen kurzen Überblick verschaffen.

WhatsApp Messenger: Diese App gehört einfach auf jedes iPhone, auch wenn mit iMessage zumindest die Kommunikation mit iPhone-Freunden direkt ins System integriert ist. WhatsApp ist auch auf anderen Plattformen wie Android, Symbian oder BlackBerry vertreten und ermöglicht dem Nutzer so, viel Geld zu sparen. (79 Cent, iPhone)

barcoo: Barcodes scannen und Preise vergleichen, das macht doch jeder Mal. Schon erstaunlich, wo man überall Geld sparen kann – nicht nur bei Elektronik, sondern auch bei Kleidung. Gerade jetzt, im Winterschlussverkauf, muss die Marken-Winterjacke nämlich nicht unbedingt ein echter Kracher sein. (kostenlos, Universal-App)

iOutBank: Beim Shoppen darf es zwischendurch ruhig ein Blick auf den Kontostand sein. Hier liefern sich iOutBank und Finanzblick ein enges Duell, momentan hat iOutBank noch die Nase vorn. Wer nur ein Konto hat, kann die Lite-Version auf seinem iPhone installieren, für mehr Möglichkeiten und mehr Konten gibt es die Pro-Version für iPhone und iPad. Für mich gerade unterwegs ein unverzichtbares Tool. (6,99 Euro, iPhone/iPad)

ON AIR: Eine komplett perfekte Fernsehzeitschrift für das iPhone oder iPad ist uns noch nicht über den Weg gelaufen, ON AIR ist aber sehr nah dran. Bisher fehlt zwar noch eine Möglichkeit, die Werbung dauerhaft zu entfernen, ansonsten macht man mit der kostenlosen TV-Zeitung aber nicht viel verkehrt. Für einen schnellen Blick über das aktuelle Programm immer gut zu gebrauchen und komfortabler als so manche Webseite. (kostenlos, Universal-App)

Air Video: Auch wenn Apple mit Privatfreigabe und AirPlay eigene Techniken umsetzt, muss man auf dem Computer gespeicherte Videos oftmals noch in das richtige Format umwandeln. Wer darauf keine Lust hat und nicht immer am PC sitzt um Videos zu schauen, sollte zu Air Video greifen. Damit lassen sich Videos ohne Umwandlung auf das iPhone oder iPad streamen. (2,39 Euro, Universal-App)

DB Navigator: Auch wenn die separate Ticket-App aus Sicht der Nutzer nicht unbedingt ein logischer Schritt war, erfüllt der DB Navigator weiterhin seinen Dienst. Wer auf die schnelle Herausfinden will, wie man mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B kommt, findet hier die nötige Auskunft. Besonders in fremden Städten oder Gebieten, in denen der Verkehrsverbund keine eigene App anbietet, sinnvoll. (kostenlos, iPhone/iPad)

WeatherPro: Klar, eben mal nach dem Wetter schauen, das kann man auch mit Bordmitteln. Für mehr Informationen, mehr Städte und mehr Komfort bietet sich Weather Pro an. 3-stündliche Vorhersagewerte für die nächsten sieben Tage, freie Wahl der Einheiten, Zusatz-Infos wie gefühlte Temperatur und Wetter-Filme sind nur einige der zahlreichen Features. (2,99 Euro, iPhone / 3,99 Euro, iPad)

GPS Navigation 2 – skobbler: Ein Navi auf dem iPhone, das kann sehr oft hilfreich sein. Ich empfehle Navigon Europa, das mit 89,99 Euro aber momentan zum teuren Normalpreis angeboten wird. Sparfüchse setzen lieber auf skobbler, hier lassen sich Offline-Karten für eine geringe, einmalige Gebühr freischalten. Leichte Abstriche muss man beim Kartenmaterial von OpenStreetMap machen, für den Gelegenheitsnutzer ist skobbler aber wohl die beste Wahl. (1,59 Euro, Universal-App)

Snapseed Mit dem iPhone wird ja bekanntlich sehr gerne fotografiert. Wer noch mehr aus seinen Bildern herausholen möchte, kann sie direkt am Gerät bearbeiten – auf Wunsch auch am iPad. Viele Werkzeuge, viele Optionen und eine gute Bedienung bietet Snapseed, das übrigens aus deutscher Entwicklung stammt. (3,99 Euro, Universal-App)

Tagesschau: Auch wenn die Tagesschau-App in Zukunft mehr auf Video- und Audio-Inhalte setzen soll, eignet sie sich perfekt für einen schnellen Blick zwischendurch. Natürlich kann man – je nach Interesse – auch zu anderen Nachrichtenquellen greifen. App-Angebote gibt es unter anderem von Spiegel Online, n-tv oder Focus. (kostenlos, Universal-App)

TuneIn Radio Pro: Wenn die iPod-Bibliothek mal wieder „ausgehört“ ist, tut es auch noch das gute, alte Radio. Wir empfehlen die werbefreie Pro-Version von TuneIn, mit der man auf tausende Radio-Sender Zugriff hat. Bei bestehender Internet-Verbindung lässt sich sogar das Bundesliga-Radio hören. Klappt übrigens auch prima aus dem mobilen Datennetz, eine passende Flatrate vorausgesetzt. (79 Cent, Universal-App)

Unsere Liste ist natürlich nach unserem persönlichen Empfinden verfasst, sollte für einen Großteil der Nutzer aber zutreffen. Wenn es noch eine App gibt, die für euch unverzichtbar ist, könnt ihr sie gerne (am besten unter Angabe von Gründen) in den Kommentaren nennen.

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