The Warhol: D.I.Y. Pop macht jeden zum PopArt-Künstler

Wie gut, dass wir aufmerksame Nutzer haben, denn jede erwähnenswerte App können auch wir nicht erschnüffeln. Unser User Daniel wies uns heute auf The Warhol: D.I.Y. Pop hin.

Mit der Bitte, ich als erklärte Foto-App-Liebhaberin der appgefahren-Redaktion könnte diese App doch einmal vorstellen, wandte sich Daniel an uns – dem komme ich natürlich gerne nach, wenn es um eines meiner bevorzugten App-Genres geht. Das kreative Foto-Programm, welches von den Carnegie Museums of Pittsburgh derzeit gratis angeboten wird, macht mit seinen 18,6 MB aus jedem Laien einen fast schon professionellen PopArt-Künstler im Stil von Andy Warhol.


Der Künstler selbst sollte eigentlich jedem bekannt sein – wenn nicht, so spricht der Stil Warhols Bände: quietschbunte Bilder, die an großflächige Papiercollagen erinnern. Seine Portraits einiger Berühmtheiten erlangten Weltruhm und sollten eigentlich jedem bekannt vorkommen: insbesondere sein Bildnis eines Film-Standbildes von Marilyn Monroe (Link) dürfte für einige „Ach, DER ist das!“-Ausrufe sorgen. Und genau diesen Stil mit großflächig verteilten Farben kann man mit The Warhol: D.I.Y. Pop (App Store-Link) nun selbst nachahmen.

Die App ist schnell heruntergeladen und kann dank ihrer Universal-Funktion sowohl auf iPad, iPhone und iPod Touch ab iOS 4.2 installiert werden. Zwar ist sie nur auf Englisch verfügbar, aber ein paar Schulenglisch-Kenntnisse sollten ausreichen, um die App zu bedienen. In einem Hauptmenü kann man entweder gleich mit eigenen Kreationen loslegen, bereits erstellte Bilder teilen, oder aber sich Informationen zur Arbeitsweise und Warhol selbst ansehen.

Im Laufe des Entstehungsprozesses wird dann auch deutlich, wie die Warhol’schen Bilder entstanden sind: so sucht man sich erst ein Bild aus der Camera Roll aus, oder knipst direkt eines, welches dann im ersten Schritt auf ein rechteckiges Format beschnitten wird. Ist das geschehen, wird das Bild ausbelichtet und ein Positiv erstellt. Auch das geht auf einfachste Art und Weise mit zwei Fingertipps. Dann geht es an die Farbgebung der unteren Farbschicht, die man selbst mit dem Finger aufträgt. Dabei sind farbkombinations-technisch keine Limits gesetzt. In einem letzten Prozess wird dann die Couleur der Vordergrundfarbe, die für die Konturen zuständig ist, ausgesucht und mit einem breiten Spatel aufgetragen – auch mittels eines kleinen Fingerwisches von oben nach unten. Fertig ist das Warhol-Bild.

Auch wenn die Vorgehensweise hier etwas kompliziert klingen mag – im Grunde genommen kommt es nur darauf an, die gewählten Farben der unteren Schicht einigermaßen sauber auf dem ausgewählten Bild zu verteilen, den Rest erledigt die App von selbst. Einziger Nachteil: die erstellten Bilder sind mit 330×320 Pixeln nun wirklich nicht gerade groß. Wer mit sich und seinem Werk zufrieden ist, kann dieses auch per Mail verschicken, oder bei Facebook oder Twitter präsentieren. Wir sagen auf jeden Fall Danke an Daniel für einen weiteren App-Hinweis im Kreativbereich.

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Kommentare 12 Antworten

  1. Hallo mel

    Vielen dank für deine app-vorstellung. Grundsätzlich finde ich deine texte ja auch nicht schlecht, aber weshalb kannst du nicht wie deine kollegen dich ein wenig kürzer ausdrucken. Ich finde nämlich genau die kürze der texte macht eure qualität aus.

    1. Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen – aber sind dir 5 kleine Absätze in einem Artikel schon zu viel zum lesen?
      Abgesehen davon fand ich es gerade in diesem Artikel wichtig, eine kleine Anleitung zu geben, wie die App funktioniert. Wie man an den Kommentaren hier sieht, erschließt sich die Vorgehensweise nämlich nicht unbedingt sofort.

      1. Hallo mel

        Ich wollte dir ja auch nicht zu nahe treten. Mir ist die länge deiner texte eben schon ein paar mal aufgefallen, und ich finde kurze pregnante beschreibungen irgendwie angenehmer. Ist aber meine persönlich meinung. Andere user sind sicherlich anderer meinung.

    2. Tja, da sieht man’s mal wieder „Gusto und Ohrfeigen…“… ;0)

      Ich finde Mels Texte immer sehr gelungen und alles andere als zu lang! Ich würde mir von den anderen manchmal ausführlichere Texte wünschen, aber dafür haben wir ja noch das Appgefahren-Magazin.

    3. Ist nunmal so, dass man es – egal, wie man es anfasst – nie allen recht machen kann, gerade, wenn man wie hier für ein breites Publikum schreibt.

      Ich möchte hier um Gottes Willen keine Debatte über die aufkommende Lesefaulheit entfachen, aber mir fällt auch seit geraumer Zeit auf, dass viele Internetuser überfordert sind, wenn es längere Artikel zu lesen gilt. Auch hier im Blog gibt es oft Nutzer, die anscheinend nach 3 Sätzen schon ihre Aufmerksamkeit nicht mehr aufrecht erhalten können.

      Aber wie schon gesagt, der eine möchte kurze, knappe Infos, der andere eher ausführliche und detaillierte Rezensionen. Dann bin ich halt die „Miss Ausführlich“ des appgefahren-Teams, damit habe ich keinerlei Probleme. 😉

      1. Nochmal, ich wollte halt bloss meine meinung kundtun. Es hat aber, bei mir zumindest, nichts mit lesefaulheit oder gar überforderung zu tun. Ich lese jeden tag sonst schon genug, deshalb gefallen mir halt die rezensionen der anderen schreiber besser, weil kürzer… Nichts persönliches. Ich bin sicher, in einem anderen kontext würde ich genau deinen schreibstil loben. Also, möchte ich dieses thema, glücklich über die fähigkeit der freien meinungsäuserung, schliessen. (das war jetzt aber ein langer kommentar 🙂 )

        1. LowFlow, ich wollte dich nicht persönlich ansprechen, als es um die Lesefaulheit ging – es ist mir in dem Zusammenhang nur mal wieder aufgefallen. Aber ein Lob hiermit an die Fähigkeit, auch einfach mal nett und sachlich über ein solches Thema diskutieren zu können. Merci. 🙂

          – Thema durch – 😉

  2. Gehört zwar nur bedingt hierher, aber will jemand zufällig nen popart gemälde kaufen? 😉 es handelt sich um ein bild von bowser aus super mario
    schicke gerne bilder per email

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