They Need To Be Fed 2: Minimalistisches Gravity-Game mit vielen kniffligen Leveln

Wer genug hat von gewöhnlichen Casual Games, in denen wie wild gesprungen und gelaufen werden muss, sollte sich They Need To Be Fed 2 ansehen.

Erst vor wenigen Tagen im App Store neu aufgeschlagen, kann die Universal-App (App Store-Link) für iPhone, iPod Touch und iPad für 1,79 Euro heruntergeladen werden. Wer einen toll gemachten Platformer sucht, in dem die Schwerkraft eine nicht unbedeutende Rolle spielt, sollte sich die 22 MB große Neuerscheinung einmal genauer ansehen.

In insgesamt sieben verschiedenen Welten kann der Gamer über 50 Level erkunden und darin mehr als 100 Diamanten einsammeln. Dies ist nämlich das vorherrschende Ziel von They Need To Be Fed 2: In den bunten, aber minimalistisch designten Welten gibt es eine Vielzahl von Platformen, die auf die kleine Hauptfigur eine magische Anziehungskraft haben. Ein Absturz ist also so gut wie unmöglich, an irgendeiner Box oder Kugel wird sich der Kleine immer andocken können.

Einfacher wird das Spiel dadurch allerdings nicht, im Gegenteil. Denn zum Ende des Levels muss immer eine gefräßige fleischfressende Pflanze erreicht werden, in deren Schlund man hineinspringen muss. Unterwegs lauern Gefahren wie spitze Gegenstände, aber auch versteckte goldene Bohnen, die der Spielfigur helfen, weit entfernte Plattformen zu erreichen. Hat man genügend Diamanten in den jeweiligen Leveln gesammelt, wird die nächste Welt freigeschaltet.

Das Prinzip der Anziehungskraft der kleinen Plattformen ist in They Need To Be Fed 2 sehr gut gelöst und sorgt für ein angenehmes Gameplay. Woran die Entwickler allerdings noch arbeiten könnten, wäre die Steuerung. Leider gibt es keine vordefinierten virtuellen Buttons auf dem Screen, so dass man manchmal statt vorwärts rückwärts läuft oder einen wichtigen Sprung verpasst. Wünschenswert wären zumindest eingezeichnete Bereiche, damit man bei den eigenen Bewegungen mehr Sicherheit hat.

Abgesehen davon bietet They Need To Be Fed 2 neben einem klassischen Game-Modus auch den sogenannten „Epic Mode“, der erst freigeschaltet wird, wenn ersterer vollständig absolviert wurde. Mit Leveln die auf dem Kopf stehen, Explosionen und neuen Objekten zum Einsammeln bekommt man ein ganz neues Spielerlebnis. Auch 20 Achievements und Highscore-Listen im Game Center sorgen für Langzeitmotivation. Hat man alles durchgespielt, lohnt sich auch ein Blick auf den Vorgänger (App Store-Link), der für 89 Cent aus dem App Store geladen werden kann. Wer sich vom grafisch ansprechenden Spiel noch in Bild und Ton überzeugen möchte, findet abschließend einen YouTube-Trailer (YouTube-Link).

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